Beiträge von Frisco-2.0

    Federbeine sind alles die gleichen.
    Ob das Fahrwerk vom Cabrio in die Stufe passt? Ja klar!
    Aber ob das Gutachten oder oder die Freigabe das erlaubt, das sagen die die Papiere zum Fahrwerk.
    Denn, nur weil es passt, heißt es nicht, dass es auch erlaubt ist unter den Karosserien zu tauschen.


    Unterschiede gibt aber zwischen der Hinterachse und Federn zwischen Caravan und allen anderen Karosserieformen.

    Also ich bin jahrelang Omega B gefahren und zähle mal die typischen Mängel auf, die sehr häufig sind!


    - Rost an Türkanten, Längsträgern, Schwellern, Federtellern hinten, Radhäusern vorn und hinten, Scheibenrahmen...
    - Ausgeschlagene Lenkgetriebe
    - Defekte Querlenker vorne
    - beim Facelift Probleme mit der Elektrik, vor allem im Innenraum
    - Defekte Kabelbäume unter dem Teppich im Fußraum auf der Fahrerseite
    - alle 16V und Sechszylinder leiden unter ständig reißenden Krümmern!!!
    - Sehr hoher Verbrauch durch die Bank weg, egal ob 4- oder 6Zylinder


    Das erstmal das Grobe.
    Wenn du eine Empfehlung willst, schaue dich nach einem Vorfacelift aus den Jahren Ende 1997 bis 1999 um, da ist die Qualität am höchsten. Es gibt nur einen wirklich robusten und zuverlässigen motor, das ist der X20SE mit 115PS und 8 Ventilen und der Zahnriemen ist alle 120tkm/8 Jahre erst fällig. Der ist vom C20NE abgeleitet und wirklich zu empfehlen, ist jedoch keine Rakete im Omega B.



    Der 2,0 16V (X20XEV) neigt zu reißenden Krümmern, ständig defekten AGR-Ventilen, verstopften Kurbelwellengehäuseentlüftungen und der Zahnriemen muss alle 60tkm/4Jahre gewechselt werden.
    Auch er ist ein Säufer!


    Der Y22XE/Z22SE ist für 144PS nicht sonderlich agil, säuft in der Stadt ca. 14 Liter bei ruhiger Fahrweise (eigene Erfahrung) und den Krümmer kannst du bestimmt jedes Jahr wechseln, weil die so schnell undicht werden und sich verziehen. Ölverbrauch hatte ich keinen zwischen den Ölwechseln. Ansonsten kann der locker Laufleistungen bis an die 400tkm erreichen.


    Die Sechszylinder sind nichts für Alltagsfahrer ohne Rücklagen auf dem Konto.

    Naja, also das Thema mit Motoreintragungen habe ich aufgegeben.
    Hier in NRW ist es fast unmöglich geworden einen Motor selbst mit Umrüstkatalog und zusätzlichen Papieren des Spenders einzubauen.
    Seit 2017 herrschen halt strengere Voraussetzungen und höhere Kosten.
    Vor allem die Sache mit dem Schadstoffausstoß und der Angleichung der Abgasnorm usw. werden immer strenger begutachtet.
    Ein Prüfer vom TÜV Nord in Bochum hat eindeutig zu verstehen gegeben, dass nur noch Eintragungen von Motoren möglich seien, die es auch original in der Baureihe gab.
    Somit fallen solche Eintragungen raus.
    Das Thema wurde schon breit im Astra G Forum diskutiert und die Erfahrungen seit 2017 sind eindeutig....



    Um zurück auf den Motor zu kommen...eigentlich dürfte es wirklich nichts großes an dem 12ST sein, was Probleme macht.
    Die Graugussmotoren sind echte Arbeitstiere und zuverlässig.