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Beiträge von Strahli
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Hallo Schnigelhuber
nur mal eine Frage am Rande, hast Du zufällig zu diesem Werkzeug auch die vollständige Bedienungsanleitung?
Ich habe leider nur noch eine unvollständige Anleitung.
Gruß Strahli
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dass kommt beim Kadett E hin. Mein 91´er 60 PS Fun hat mir laut Tacho damals auch vorgegaukelt er würde 200 km/h schaffen, was natürlich utopisch war. Die tatsächliche Geschwindigkeit nach GPS habe ich bei diesem aber nie überprüft, hatte diesen bereits in 2004 verkauft.
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Die analogen Tachos gingen damals bei allen Herstellern etwas vor, aber 35 km/h bei Endgeschwindigkeit ist schon heftig. Dabei spielt natürlich auch der Abrollumfang des von Dir verwendeten Radsatzes eine entscheidende Rolle; das kannst Du natürlich selbst nachrechnen.
Bei meinem Golf 2 kam damals in den 90´er Jahren ein sogenanntes "Angleichgetriebe" auf der Tachowelle zum Einsatz, um das Tacho an den verwendeten Radsatz anzugleichen.
Rein rechnerisch können die alten Getriebe mit einem Serienmotor und Serienbereifung nicht mehr schaffen, da benötigt es dann schon ein Getriebe mit anderer Übersetzung.
Um bei der alten Getriebeübersetzung annähernd eine solche tatsächliche Endgeschwindigkeit erreichen zu können, müsste Dein 13S Motor mindestens 1000 u/min höher gedreht haben, was doch sehr unwahrscheinlich ist.
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Strahli ...Der Ablauf an sich ist echt nicht schwierig, nur die Handhabung der strammen federn da drin ist mir nichts. Vielleicht gucke ich Mal ob ich die Trommel rechts demontiert kriege, ob irgendwas in der Bremse festhängt.
Die Dame vom Service sagte auch die Trommeln würden "Pendeln" als seien sie Unrund, komischerweise bemerkt man davon beim fahren absolut nichts.
Zieh mal die Handbremse 1 bis max. 3 Zähne (je nach Verschleiß) an und dreh dann mal am aufgebocktem Rad, oder lass den Hobel langsam rollen, dann hörst Du ob die Trommel unrund ist.
Bei Deinen Bremswerten tippe ich aber eher auf einen fest hängenden Nachstelleinrichtung, weshalb die Backen anhand des Belagverschleißes nicht nachgeführt werden.
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Die Bremse braucht man nicht drüber sprechen, die ist hinten nach 33 Jahren Mal fertig und darf neu.
Nun ja, mit den erheblichen Mängeln darf sich der Bosch Dienst dann befassen, Trommelbremsen sind mit zum selber machen unsympathisch
Was ist denn an einer Trommelbremse ein Hexenwerk.
Du benötigst doch nur eine Federnzange und etwas Kupferpaste, alles andere an Werkzeug findest Du in jedem gut sortierten Heimwerkerkasten.
Beschaff Dir Lektüre und mach vor der Demontage ein paar Fotos vom Zusammenbau der Bremsmechanik, dann ist das für jeden gelernten Mechaniker ein Kinderspiel.
Wenn Du willst, schicke ich Dir die Tage die Reparaturanleitung aus dem Werkstatthandbuch.
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Was bei der 13 Zoll Felge ohne weiteres problemlos möglich ist, wird aber bei der 15 Zoll Felge schon schwierig bis unmöglich; da kommt es dann ganz stark auf die Legierung und Verarbeitung des Felgenmateriales an.
Die 15 Zoll BBS RS001 auf meinem Golf 2 mit 195/50 R15 bringen es auf knapp über 14 Kg je Rad.
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Strahli: Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass die Getriebeübersetzungen zwischen Kadett D und E abweichen, trotz gleichen Motors.
Selbst wenn die Übersetzung geändert worden wäre, dann wird das wohl gerade im Zusammenhang mit dem cW-Wert geschehen sein!? Der D muss ja gerade wegen des hohen cW-Wertes höher drehen, weil sich die eckige Karosse mehr gegen den Wind stemmt.
Dass die Getriebeübersetzungen natürlich Einfluss hat, das bestreite ich auch nicht. Aber ich denke nicht in dem Maße bei dieser geringen Motorleistung.
Ich kann halt hier nur die Daten von Opel heranziehen, dass der Kadett E C13N (60Ps/44Kw/96nM) mit dem gleichen kurzen F10 4-Gang wie im Kadett D 13S (75Ps/55Kw/101nM) die selbe Endgeschwindigkeit erreicht.
Da liegst Du leider falsch, die älteren Getriebe im Kadett D sind im Gegensatz zum Kadett E bei den Übersetzungen definitiv anders abgestuft. Erst die späten D Modelle ab Produktionszeitpunkt Februar 1983 haben die Getriebeabstufungen, wie sie auch im späteren Kadett E zum Einsatz gekommen sind; von daher ist mein 13 SR mit Baujahr Januar 1981 nicht mit Deinen Beschleunigungswerten vergleichbar. Mein Motor ist viel früher ausgedreht als Deiner, und auch mein damaliger 13S war mit 165 km/h aus den 82 PS der Doppelvergaseranlage schon am Ende der Fahnenstange, er konnte gar nicht mehr höher drehen.
Mit einem Getriebe der späteren Versionen wären noch höhere Geschwindigkeiten möglich gewesen.
Formel:
Die erreichbare Geschwindigkeit (v) ist die maximale Drehzahl des Motors (n) durch die Gangübersetzung (iG) durch die Achsübersetzung (iA) mal den Abrollumfang des Reifens (u) mal 60 (als Umrechnungsfaktor auf Stunde) durch 1000 (Umrechnungsfaktor Meter auf Kilometer).
Mein Getriebe schafft bei einer max. Drehzahl von 6300 u/min, einer Gangübersetzung von 0,97, einer Achsübersetzung von 4,18 und einem Abrollumfang von 1,756 m bei einer Bereifung von 185/60 R14 = rechnerisch max. 163,7 km/h
Das spätere Getriebe schafft bei einer max. Drehzahl von 6300 u/min, einer Gangübersetzung von 0,89, einer Achsübersetzung von 3,94 und einem Abrollumfang von 1,756 m (selbe Bereifung wie zuvor) = rechnerisch max. 189,3 km/h. Diese Endgeschwindigkeit schafft der 13S Motor aber nicht, weil ihn der Strömungswiderstand ausbremst und dem Motor die Leistung fehlt.
Diese Übersetzung senkt bei gleicher Geschwindigkeit die Motordrehzahl und soll dadurch den Kraftstoffverbrauch minimieren.
Auszug aus den technischen Opel Nachrichten
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Route OZ, aber ich befürchte sie sind schwer, mit Reifen über 16kg

Also wenn Du mit Reifen unter 12 bis 14 kg kommen willst, dann bleibt Dir nur die Option auf geschmiedete Leichtmetallfelgen zurückzugreifen. Was dann aber auch gleich im Preis ein Quantensprung ist.
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Prinzipiell ist die angegebene Höchstgeschwindigkeit ja nicht nur maßgeblich von der Motorleistung und dem cW-Wert des Fahrzeuges abhängig, vielmehr spielen hier ja auch die Höchstdrehzahl des Motors und die maßgebliche Getriebeübersetzung mit hinein.
Mein 13S hätte damals in Verbindung mit der Irmscher Vergaseranlage bestimmt noch höhere Geschwindigkeitswerte erreicht, aber das Vierganggetriebe hat von der Übersetzung einfach nicht mehr wie 165 km/h (GPS) hergeben können.
Was nutzt die beste Motorleistung, wenn das Getriebe von der Übersetzung her bereits ausgedreht ist. Andersherum kann eine Getriebeübersetzung immer noch Reserven besitzen, aber der Motor hat keine Kraft mehr diese gegen den Strömungswiderstand auszudrehen, somit endet die positive Beschleunigung aufgrund der Variablen von Leistung, Übersetzung und Strömungswiderstand.