Die Aktivkohle in den Behältern ist nicht nur durch einen dem Alterungsprozess unterzogenen Kokon gebunden, das feine Kohlegranulat ist zudem auch noch chemisch imprägniert.
Diese Imprägnierung wird im Alterungsprozess durch Adsorption infolge der schwefelhaltigen Bestandteile der Kohle chemisch zersetzt. Dieser Prozess sorgt dabei für eine Verringerung der Oberfläche der Aktivkohle, was wiederum die Alkalinität senkt und somit zu einer Verringerung der Wirkkapazität.
Weshalb Aktivkohlebehälter ja auch möglichst in luftdicht geschlossenen Behältern oder besser sogar unter Vakuum gelagert werden sollten; dass macht aus Kostengründen nur kaum jemand, weshalb die Aktivkohle vom Hersteller mit einem Verfallsdatum versehen wird.