davon gibt es noch mehr, Rekord C/Commodore A coupe, Diplomat V8, Rekord P1, Opel Monza (https://www.pkw.de/preistrends/opel/monza) und weitere (ein immer schon teuerer Ascona 400 ist fast unbezahlbar!).
Ein guter Calibra wird mit Sicherheit auch an Wert zulegen und für einen Kadett E GSI sehe ich auch gute Chancen, der war damals der Hammer und wurde in Vergleichstests mit Porsche vergleichen!
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Das ist ja auch alles richtig, aber nicht auf einen mager ausgestatteten Kadett LS mit Automatik 1 zu 1 zu übertragen, da hakt der Vergleich.
Die Dinger haben wir in den 90´er Jahren gnadenlos als Winterluschen aufgefahren, weil man nicht billiger an ein gut fahrbares Auto kommen konnte wie einen Automatik Kadetten, die gab es damals für wenige 100,-DM nachgeworfen; mein billigster kostete damals 400,-DM mit 1 Jahr TÜV. Ein vergleichbar alter GTE oder GSI kostete damals auch noch das zehnfache gegenüber einem Standardmodell der selben Modellreihe.
Andere Beispiele sind die Modelle Rekord P1 und P2, hier geht die Wertsteigerungsschere auch schon seit 20 Jahren auseinander, weil der P1 nun mal wesentlich gefragter ist wie der P2. Ich habe beide besessen und gefahren und besitze auch heute noch einen P2.
Weiteres Beispiel; ein Freund von mir besitzt seit 24 Jahren einen Admiral B 2,8S im absoluten ungeschweißten Top Originalzustand aus 1. Hand mit heute knapp 67´tkm auf dem Tacho. Nachteil, das Ding hat "Null" Ausstattung, nicht mal ne Handschuhfachbeleuchtung... 129 PS aus einem 2,8´er Reihensechser mit einem mickrigen Kindervergaser, 4-Gang Schaltgetriebe... und das wars dann auch schon. Keine Servo, kein Automatikgetriebe, noch nicht mal Nebelscheinwerfer.
Der Diplo V8, selbst "ohne weitere Extras", aus der selben Modellreihe ist heute das dreifache Wert, obwohl sie vor 30 Jahren für den selben Verkaufspreis zu haben waren.
Das zum Thema Wertsteigerungen... der Markt regelt über das Angebot und die Nachfrage die Preise, und die gut ausgestatteten, höher positionierten Modelle einer Modellreihe waren nun mal bereits zu ihren Neuwagenzeiten wesentlich seltener auf dem Neu- wie auch dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden, was sie auch stets gefragter wie auch teurer machte.
Zudem wird nichts zu heiß gegessen wie es gekocht wird, soll heißen, was der Verkäufer in Zahlen aufruft, wird niemals der Preis sein, der dann auch tatsächlich gezahlt wird; dass war schon immer so und wurde in der heutigen "Geiz ist geil" Zeit auf die Spitze getrieben.
Die Reparaturkosten dagegen sind für ein mager ausgestatteten Kadett LS wie auch für einen voll ausgestatteten GSI (um mal bei der Modellreihe zu bleiben) bei den Karosseriearbeiten stets die Gleichen, nur die damit zu erzielende Wertsteigerung ist beim Letzteren der beiden genannten um ein vielfaches höher.
Von daher bleibe ich dabei, die in den Raum geworfenen 2500,- sind definitiv zu hoch angesetzt, aber der Markt wird es schon von selbst regeln, da bin ich mir sehr sicher.
Das Handeln ist ja auch nicht das Problem, das macht jeder von uns doch auch. Die Frage ist immer das "Wie"
Classic Data Gutachten oder auch die Preisspiegel aus OM etc. sind für sich gesehen in der Praxis auch leider nicht nutzbar. Ich kenn das aus dem Oldtimer Moped Bereich, da sind zwar immer immense Werte aufgeführt, aber der Markt ist schlichtweg nicht existent.
Ich hab z.B. eine 69er 500er Triumph, komplett restauriert für fünfstellig. Die Preisspiegel rufen gut 6K auf, realistisch ist irgendwas zwischen 3,5 und 4 K. Sofern man jemanden findet.
Was mach ich jetzt damit?
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Die Triumph musst Du gnadenlos behalten oder wirst sie nur mit Verlust verkaufen, dass was Du investiert hast, wirst Du eh nicht mehr zurückerhalten.
Diese Binsenweisheit ist auch nicht neu... da spielen auch andere Faktoren mit hinein, wie Unterhaltskosten und Stellplatz-/ Garagenmieten.
Zudem ist die Klientel der Interessenten mit der heutigen über die Jahre gewachsenen Modellvielfalt für spezielle Exoten recht überschaubar, was die Nachfrage zusätzlich senkt.