Beiträge von Strahli

    Mess doch einfach an der Zündspule, ob bei eingeschalteter Zündung eine Erregerspannung an der Primärwicklung der Zündspule ankommt. Vielleicht hat Dein Zündanlassschalter ja nun komplett das Zeitliche gesegnet.

    Wenn an der Primärwicklung Spannung anliegt, danach eine Zündkerze herausdrehen, wieder in den Stecker des Zündkabels stecken, auf Masse legen und testen ob ein Zündfunke an der Kerze ankommt. Wichtig auf Eigenschutz achten und die 5 Sicherheitsregeln einhalten!

    Dabei kann man nach dem "Orgeln" auch schön gleich testen, ob Kraftstoff im Brennraum ankommt.

    Dass sind doch essentielle Fehlersuchen und wurde schon tausendfach abgefragt, diese sind hier im Forum über die Suche zu finden.


    Kommt kein Sprit oder zu wenig für ein zündfähiges Gemisch in den Brennräumen an, dann liegt es an der Pumpe oder dem Vergaser. So viel technischen Schnickschnack hat der C je nun mal nicht.

    danke, dass wäre klasse


    Ich hatte die Thematik über einen unserer Zulieferer zu hören bekommen und dann mal gezielt danach gesucht, wodurch mir der Spruch des OLG Brandenburg untergekommen war.

    Prinzipiell sollten beim GSI die runden Hochleistungszündspulen von Bosch verbaut sein und nicht die eckigen Delco Zündspulen wie in den Modellen mit Vergaser oder Multc Einspritzung.

    Sorry, aber es wäre mir neu, dass die Hersteller heutzutage selbst festlegen können was ein Verschleißteil ist oder nicht. Aber vielleicht bin ich ja in 28 Jahren in der Fahrzeuginstandhaltung auf dem beruflichen Auge betriebsblind geworden.

    Die Steuerketten sind "kein" Verschleißteil (das hat auch der Gesetzgeber so im Jahre 2019 festgehalten). Da sich diese infolge von Materialermüdung jedoch längen und überspringen können, spricht man hier von einem konstruktiv bedingten ungewollten Verschleiß. Prinzipiell kann eine Steuerkette so ausgelegt werden, dass sie ein Fahrzeugleben lang hält; jedoch haben sich die meisten Fahrzeughersteller dazu entschlossen aus Kostengründen Material einzusparen und haben bewusst auf einfache Simplexketten umgestellt, welche den in den Motoren wirkenden Kräften nicht gewachsen sind. Somit wurde hier ein über Jahrzehnte erprobtes Verfahren zu Lasten der Kundschaft verwässert und der Verschleiß an Wartungsintervalle gebunden dem Verbraucher angelastet.


    Die Hersteller versuchen ja vieles um sich ihrer Verantwortung zu entziehen, weshalb heute viele Großabnehmer, so auch wir, mit den Lieferanten sogenannten "Life Cycle Cost" (Lebenszykluskosten) Verträge abschließen.

    Mit dem Hersteller wird ein variabler Gesamtpreis über die Anschaffungs- wie auch die Lebens-/Gebrauchsdauerkosten abgeschlossen. Das heißt, wenn über einen fest definierten Lebensdauerzyklus die Wartungs- wie auch Ausfallkosten ein festgelegtes Niveau nicht überschreiten, so erhält der Vertragspartner zusätzlich zur Kaufpreissumme in ebenfalls fest definierten Zeitphasen Bonuszahlungen.

    Solche Verträge werden jedoch nur Abnehmern von Fahrzeugflotten angeboten, der einzelne Endabnehmer hat hierauf keine Optionen.


    Prinzipiell bestünde ja nach Deiner Aussage die Möglichkeit jedem Gebrauchsgegenstand den Status eines Verschleißteiles einzuräumen. Von einem Verschleißteil spricht man jedoch nur, wenn diesem Teil konstruktionsbedingt eine sogenannte "Verschleiß- oder auch Verbrauchsreserve" mitgegeben wurde, welche dem entsprechenden Teil über einen definierten Zeitraum der Nutzung die Möglichkeit der Abnutzung/ des Verbrauchs, der sogenannten Standzeit, einräumt. Erst wenn diese Verschleißreserve aufgebraucht ist, kommt es zur Materialermüdung oder zum Funktionsausfall des Bauteiles.


    Die Bremsbänder in Deinem THM Automatikgetriebe sind zum Beispiel ein gutes Beispiel für ein Verschleißteil, denn diese müssen regelmäßig nach Wartungsplan nachgestellt oder bei fortgeschrittenem Verschleiß getauscht werden. Was nur keiner der damaligen privaten Fahrzeugbesitzer gemacht hat, mir ist jedenfalls kein besagter Werkstattauftrag bekannt. Die Kundschaft ist diese Getriebe immer bis zum Exitus gefahren... und dann wurden sie mit entsprechendem Geschrei der Kundschaft getauscht, natürlich ohne Kulanz bei fehlender Wartung. Ersatzteilkostenpunkt je Getriebe damals zwischen 3300,- bis 3500,- DM.

    Moin Simon Schey


    ich gehe aufgrund Deiner Beschreibung mal davon aus, dass Dein Kadett vor dem Umbau ein 1,3i mit Multec Einspritzung und E-Pumpe war. Die E-Pumpe muss Du definitiv stilllegen, ausbauen oder zumindest umgehen, beide Systeme im Verbund funktionieren nicht.

    Die E-Pumpe fördert zwar mehr Kraftstoffvolumen wie die mechanische Pumpe und somit genügend Kraftstoff wie der Motor benötigen würde, aber in der mechanischen Pumpe sind ein Saug- und ein Druckventil integriert, die der von der E-Pumpe geschaffene "Vorförderdruck" nun negativ beeinflusst und somit die Förderung blockiert.

    Ich würde ja fast darauf setzen, dass das Motorsteuergerät keine Drehsignal vom Kurbelwellensensor erhält und daher die Benzinpumpe wie auch das Zündschaltgerät nicht dauerhaft angesteuert werden.

    Sorry, danke für Deine Hilfe und Korrektur, diese Felge kannte ich bis dato nicht.

    Tut mir leid wenn sich da jemand auf die Füße getreten fühlt, dass ist dann aber nur Deine gefühlte Meinung.

    Ich habe gelesen was Du geschrieben hast, auch das "ggf." ist mir nicht entgangen. Meine Aussage war klipp und klar "definitiv kein Ersatzteil" und sollte Dein "ggf." nur ausräumen, damit wollte ich Deine Aussage in keinster Weise angreifen und es war auch keine Besserwisserei im Spiel. Ich habe mich nur auf vermitteltes Wissen berufen und da zählen Felgen nun mal nicht zu den Verschleißteilen. Mit dem Verinnerlichen wollte ich Dich anregen über die Funktion eines Verschleißteiles nachzudenken, mehr auch nicht.


    Wie gesagt, fühle Dich nicht angegriffen.

    Joar, dann spricht man aber von einem Ersatzteil und nicht von einem Verschleißteil.

    Ein Bordsteinschaden ist ab einem gewissen Grad bei einer Felge ein Totalschaden und bedarf des Ersatzes. Ist das entsprechende Ersatzteil jedoch nicht mehr verfügbar, so muss ein passender Ersatz zertifiziert werden; dies ist kein Verschleiß und unterliegt über dem datierten Gutachten der 10 Jahresregel.

    Und das Felgenhorn dient bei Bordsteinkontakt nicht als Verschleißmarke, die ursprüngliche Funktion des Felgenhornes ist die Aufnahme von Auswuchtgewichten, so haben wir es damals gelernt.


    Hier in NRW ist es mittlerweile schwer geworden über einen anderen Prüfer an eine Eintragung zu kommen, schließlich sind die Prüforganisationen heutzutage alle miteinander elektronisch vernetzt und die Prüfer können die Daten Ihrer vorherigen Kollegen einsehen, es hängt sehr stark von der persönlichen Neigung des Prüfers zum Ermessensspielraum ab.

    17 Zoll ist und bleibt bei allen seriösen Prüfern ein absolutes No Go im Zusammenhang zum H-Kennzeichen!!! Das ist auch beim Golf 2 nicht anders, 16 Zoll AZEV A funktioniert, 17 Zoll AZEV A dagegen nicht, jedenfalls mit dem H, ohne ist das selbstverständlich kein Problem.