Beiträge von Strahli

    Das ist natürlich alles sehr ärgerlich, da wirst Du dann leider auf den Kosten des Schadens/ Wertverlustes sitzen bleiben. Wie bereits gesagt, ich kann mich da vollkommen in Dich hineinversetzen, habe so etwas auch schon mehrfach erlebt, zu letzt erst wieder vor wenigen Monaten bei meinem erst 4 Jahre alten Alltagswagen, wo mir jemand eine Beule in die Beifahrertür gefahren hat.

    Auf den Reparaturkosten bin ich aufgrund der hohen Vollkaskoselbstbeteiligung ebenfalls sitzen geblieben, weil ich für den Schaden die Vollkasko nicht in Anspruch genommen habe.

    Hallo Ossidios


    erst einmal willkommen im Forum und mein aufrichtiges Bedauern zu Deiner vorsätzlichen Sachbeschädigung. So etwas möchte kein Eigner eines wertgeschätzten Fahrzeuges, ob nun historisch wertvoll oder nicht ist hier mal ganz wertfrei dahin gestellt, erleben.

    Habe so etwas auch bereits hinter mir...


    Vorweg, hast Du die Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht? Handelt es sich beim Ort des Geschehens um einen öffentlichen Raum oder eventuell um einen privaten, vielleicht sogar kameraüberwachten, Bereich; solltest Du bitte abklären.


    Was Deine Frage um den aktuellen Wert des Fahrzeuges nach dem Schadensereignis anbetrifft, so ist dies relativ schwierig einzuschätzen. Gibt es denn zu dem Fahrzeug ein aktuell gültiges Wertgutachten? Welches den Versicherungswert des Fahrzeuges gegenüber dem Versicherer attestiert und nicht älter als 2 bis 5 Jahre ist.


    PS:

    Die partielle Reparatur Deines Kadetten in einer Fachwerkstatt würde ich mit ca. 3000,- bis 4500,- EUR einschätzen, kommt ganz darauf an, ob für die Reparatur neu oder Gebrauchtteile verwendet werden. Den größten Arbeitsaufwand sehe ich hier bei der Instandsetzung der hinteren Seitenwand. Stoßfänger, Kotflügel und Tür könntest Du nach einer erfolgten Lackierung der Teile auch selbst austauschen, um ggf. die Kosten zu reduzieren, dass ist bei diesen Modellen kein Hexenwerk.


    Gruß Strahli

    Es ist wie bereits im Vorfeld beschrieben selbstverständlich die grüne Umweltplakette auch mit der zukünftigen deutschen Zulassung für Deinen Kadett beibehalten zu können. Der erreichbare Status hierfür ist der Selbe wie er auch für ausländische Zulassungen zur Anwendung kommt und hängt alleine vom technischen Abgasverhalten des verbauten Motors ab.

    So wie mir bekannt, waren die Abgasauflagen in den 80´er Jahren in der Schweiz sogar wesentlich höher wie in Deutschland, somit solltest Du hier ganz sicher bei der grünen Plakette landen.

    Hallo Manu,


    die nachfolgende Seite kann all Deine Fragen rund um das Thema des Befahrens von deutschen Umweltzonen durch ausländische Verkehrsteilnehmer beantworten.

    Umweltplakette für ausländische Fahrzeuge


    Gruß Strahli

    genau, dann baut man sich ein Klappfenster mit Bauschaum in seine Karosserie...


    Sorry, aber solche Ideen finde ich hier fehl am Platz. Glaube nicht, dass Dir hier jemand Ratschläge dazu geben wird.

    Solche Anwandungen hatte ich auch schon mal mit dem Vorbesitzer eines meiner Autos, der dort einen defekten durchgerosteten Einstieg mit Beton ausgegossen hatte... der TÜV Prüfer hatte seine wahre Freude an dem Tag und Spaß dabei mein Auto still zu legen.

    Mein erster Weg danach, war der zum Anwalt, um den Kauf des Fahrzeugs rückabzuwickeln.

    Da schaute der Verkäufer aber ziemlich blöd aus der Wäsche als er seinen Karren zurück bekam.

    Das höhere Querschnittsverhältnis zur Breite der Lauffläche steht im Zusammenhang mit dem höheren Fahrzeuggewicht und sollte den Abrollumfang technisch angleichen; ist aber eher unrelevant, da die Gewichtsunterschiede zwischen C20NE und 20SEH nicht gravierend sind. Ich hatte die 65´er Bereifung auch auf meinem 20SEH ab Werk verbaut.

    schrauberlehrling

    Deine Beschreibung ist prinzipiell sehr gut, aber der angestrebte Handbremsweg für das Erreichen der Bremswirkung ist mit 10 bis 11 Zähnen wesentlich zu lang. Die Bremsbeläge sollten in Grundstellung nach erfolgter Justierung der Handbremse an den Trommeln leicht schleifen und spätestens ab dem 3. Zahn packen und ab dem 5. Zahn blockieren; sonst darfst Du die Einstellung bereits nach relativ kurzer Fahrtstrecke erneut wiederholen.

    So habe ich es vor 30 Jahren gelernt.

    Wenn nicht Du wer dann? Du hast doch selbst Hand angelegt an die Bremse, dann solltest Du auch wissen wie es vorher aussah und auch gewesen ist.


    Ich mache heute vor dem Zerlegen einer jeden Bremsanlage einen Funktionstest und anschließend Fotos, um etwaigen Ungereimtheiten im Anschluß gezielt nachgehen zu können. Dies mache ich schon alleine aus dem Grund, da ich heute nur noch gelegentlich an solchen Einrichtungen arbeite und mir daher der direkte Erfahrungsbezug dazu verloren gegangen ist. Um hier nicht selbst in die Bedrängnis von Selbstzweifeln zu kommen "wie war das nochmal vorher", sind Bilder des vorherigen Zustands immer hilfreich.


    Gruß Strahli