Beispiel, warum ich das so empfinde: 2020 habe ich meinen Vectra B gekauft, für damals schon gefühlt sehr teure 1300€. Da war der Wagen schon 19 Jahre alt.
In den 90ern und 2000ern hätte niemand auch nur die Hälfte für so ein altes Auto gezahlt, welches im gleichen Zustand gewesen wäre.
Habe früher als Fahranfänger an jeder Ecke ein günstiges und fahrbereites Auto bekommen, unterhalb von 500€. Die Zeiten sind seit mindestens 10-12 Jahren vorbei.
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Sorry, aber in der Zeit wo ich in diesem Alter war, was Anfang der 90´er zutraf, zahlte man für ein Auto was älter wie 12 Jahre war für jeden vollen Monat Rest-TÜV 100,- DM und damals sahen die Autos nach 10 bis 12 Jahren Straßenverkehr wesentlich schlechter aus wie heutige Autos im selben Fahrzeugalter... ich sage nur mal Thema Korrosionsschäden.
Zudem ist es verständlich, dass mit steigenden Neuwagenpreisen im Zuge der Technisierung der Fahrzeuge, der steigenden Inflation sowie dem Anstieg der monetären Einkommen (zahlenwertmäßig, nicht die Kaufkraft ist gemeint) auch die Preise für Gebrauchtwagen nachziehen.
Für meine damals 10 bis 14 Jahre alten Kadett D habe ich in der Zeit zwischen 1991 bis 1998 zwischen 400,- bis 1800,- DM gezahlt (Neupreis um das Jahr 1984 lag bei ca. 15000,- DM) und im Jahre 2000 für einen 9 Jahre alten Kadett E Fun sage und schreibe 2400,- DM (Neupreis um das Jahr 1991 lag bei ca. 19000,- DM). Damals entsprach mein reelles Einkommen zahlenwertmäßig in etwa dem was ich heute in Euro verdiene.
Auto´s für um die 500,- DM/ Euro waren damals schon Schrott und nur bedingt verkehrstauglich.
Der 1998´er Vectra B meines Vaters hatte dagegen bereits einen Neupreis von 30000,- DM, der 2010´er Astra J Sports Tourer dann bereits schon 26000,- EUR.
Du musst auch immer die Preisentwicklung der Fahrzeuge in dem betrachteten Zeitraum mit berücksichtigen.