Beiträge von Strahli

    Hayduke anbei die von Dir gesuchten Daten zum Produktionszeitpunkt.


    Das Fahrzeug wurde am 12. April 1981 gebaut.


    Fahrgestellnummer 4112 710888

    41 = Modellcode Kadett D 2-türig

    1 = Herstellungsjahr 1981

    2 = Montagewerk Bochum

    710888 = fortlaufende Nummer


    Adremaschild:

    262356 = Produktionsauftragsnummer

    TD88 T = Plattform Kadett, D = Basismodell, 88 Fließheck, 2-türig

    75

    255

    420

    2120659 = 2 -> Quartal, 12 -> Tag, 0659 -> Tagesnummer des Fahrzeuges

    509

    51R

    527

    534

    ZL

    563 = Beleuchtung Kofferraum / Handschuhfach

    591

    684

    685

    12

    Offtopic:


    Stofi da bin ich vollkommen bei Dir :thumbup:


    Die ganze Thematik um die E-Mobilität samt den politischen Diskussionen ist doch eh an den Haaren herbei gezogen. Natürlich braucht das Weltklima eine Wende bei der Nutzung der fossilen Energieträger, doch warum werden hier von der Politik die Wege aus dieser Wende heraus nicht zu Ende gedacht und E-Fahrzeuge mit subventionierten Strom aus Braunkohle- und Erdgaskraftwerken geladen. Wo ist da die Logik der CO2 Reduktion in der Atmosphäre, wenn weiterhin fossile Energieträger verbrannt werden.

    Wenn nun wirklich alle kleinen Individualmobilisten innerhalb der nächsten 10 Jahre auf ein E-Auto umsteigen wollten, so könnten sie es noch nicht einmal. Keiner der weltweiten Fahrzeughersteller hat heute in seinem aktuellen Portfolio ein Fahrzeug am Start, dass die Belange des durchschnittlichen familiären Fahrzeugnutzers in Bezug auf ein wirtschaftlich nutzbares wie auch lukrativ bezahlbares erschwingliches E-Fahrzeugs in sich vereint.

    Bei allen Modellen handelt es sich im Prinzip auf die gegebenen Voraussetzungen wie Reichweite, Raum-/ Platzangebot, Nutzungseigenschaften, Wirtschaftlichkeit und vor allem dem Anschaffungspreis doch allenfalls "immer noch" nur um Nischenfahrzeuge. Und zu allem Übel ist die latente reale Nutzungszeit auch noch über die Lebenserwartung der "umweltverschmutzenden" Batterietechnologie begrenzt. Was nutzt mir ein technisch ausgereiftes "Fahrzeug", wenn es nicht meine Ansprüche vollumfänglich erfüllen kann und zudem die Nutzungszeit der "Antriebstechnologie" wesentlich von der des eigentlichen Fahrzeuges abweicht.

    Früher war es doch genau umgekehrt, da war die Antriebstechnologie des Verbrenners wesentlich ausgereifter und langlebiger, aber das Fahrzeug (die Karosserie) war die Schwachstelle. Der Wertverlust war also vorprogrammiert; nur war die Technologie wirtschaftlicher und für den Endverbraucher auch bezahlbarer als heute beim E-Auto.

    Offtopic AUS

    echt klasse, dass sich hier auch um die wenig beachteten japanischen Modelle aus der Frühzeit gekümmert wird. :thumbup:

    Diese wurden seinerzeit doch weitergehend aufgebraucht und dann von den letzten Besitzern entsorgt... man sieht hier so gut wie gar nichts mehr auf den Strassen. Da sind unserer Kadetten ja bereits Massenprodukte aus der alten Zeit.

    Hallo Andreas


    danke für Dein Lob, werde mich bemühen gut auf meinen Audi aufzupassen. Da ich diesen nun schon seit 21 Jahren mein eigen nennen kann, muss ich aber auch gestehen, dass es mit den Jahren immer schwieriger wird. Erstens hat sich auch bei Audi die Ersatzteilversorgung in den letzten Jahren gravierend verschlechtert, dazu kommen dann im Gegensatz zum Opel die enorm hohen Preise für Ersatzteile und Arbeiten am Fahrzeug, denn aufgrund der oft erforderlichen Spezialwerkzeuge kann man vieles nicht so einfach selbst erledigen.

    Und ein weiteres großes Problem ist die zunehmende Aggressivität im Straßenverkehr, da wird gepos´t, gedrängelt, die Vorfahrt erzwungen und vieles mehr worüber man eigentlich nicht reden möchte. Vielen jungen Wilden sind alte Auto´s uninteressant und die nehmen keine Rücksicht, mich interessieren das Provozieren nicht, die Zeiten sind vorbei wo ich meinem Audi noch die Sporen gegeben habe. Außerdem mit den hochpotenten neuen Karren kann der eh nicht mehr mithalten, von daher was soll so was!!!


    Dein Kollege kann sich glücklich schätzen in Dir so einen versierten und ambitionierten Schrauber zu haben, denn viele "gute" Werkstätten gehen an unsere alten Fahrzeuge erst gar nicht mehr dran und geben offen zu, dass sie hier nicht die passenden Fähigkeiten besitzen, was ich diesen hoch anrechne. Und die auf der anderen Seite stehenden, nennen wir sie mal "weniger guten" Werkstätten, halten nur die Hand auf, improvisieren bei der Arbeitsausführung und liefern schlechte Arbeit ab die sie sich dann auch noch horrende, oft mit fehlendem Ergebnis, entlohnen lassen.


    Ich kann Deinem Kollegen nur empfehlen nicht gegen die Werkstatt als rechtliche Person, sondern gegen den Unfallfahrer als private Person und Schadensverursacher vorzugehen; da sind seine Erfolgschancen wesentlich höher. Ein privates Kundenfahrzeug darf definitiv nicht für unzweckmäßige Fahrten durch Dritte genutzt werden, hier kann unter umständen der Versicherer den Versicherungsschutz verweigern.


    Gruß Strahli

    genau aufgrund Deiner Gründlichkeit habe ich diese Wahrscheinlichkeit auch nicht in Betracht gezogen, aber schön dass das Problem gelöst ist