Beiträge von Strahli

    Wohl wahr :thumbup:


    Wer weiß was mein Vater mit dem Omega vor mir alles angestellt hat. Er ist ja mit dem Caravan im Schlepp bis Mitte der 90´er immer nach Jugoslawien gefahren und hat dabei unseren Omega ordentlich arbeiten lassen auf den Passstraßen.

    Zudem kann ich mich auch erinnern, dass wir mal einen Auspuff bei Pit Stop haben wechseln lassen, und da die Schrauben am Kat festgegammelt waren, haben sie diese kurzerhand abgebrannt.

    Ich hatte den Omega damals als Zweithalter von meinem Vater in 1998 geschenkt bekommen und dann bis zu einem nicht verschuldeten Totalschaden zwei Jahre gefahren. Echt schade, war schon ne geile Karre mit CD Vollausstattung (ohne Klima).

    Die Umstellung der Federsysteme bei Opel war bei den Fahrgestellnummern C2500000 / C5000090, nach diesen Fahrgestellnummern wurden offiziell die konischen Federn verbaut.

    Es wurden aber auch schon Fahrzeuge identifiziert, bei denen wohl noch Restbestände der zylindrischen Federn in späteren Modellen verbaut worden sind. Aber natürlich ist auch nicht auszuschließen, dass hier in den letzten Jahrzehnten einige Schrauber die Federbeine in Eigenregie getauscht haben.

    Es gibt da unterschiedlich starke Hauptförderpumpen, diese Pumpen unterscheiden sich vom Gehäusedurchmesser, 52 und 60 mm.

    Ich selbst habe bei meinen Golf auf die große 60 mm Pumpe vom KR 16 V umgerüstet. Catchtank VW Teilenummer 191 201 043, Kraftstoffpumpe VW Teilenummer 191 906 091 H / Bosch-Nr. 0 580 254 033. Diese Pumpe ist ebenso im Passat 35i 16V mit MKB 9A und KR verbaut.

    Die 60 mm Pumpe hat eine Förderleistung von 128 L/h bei einem Systemdruck von 5 Bar.

    Die kleinere 52 mm Pumpe vom 16 V mit dem Motorkennbuchstaben PL hat eine Förderleistung von 85 L/h bei einem Systemdruck von 5 bar. Die Bosch Teilenummer lautet hier 0 580 254 013.


    Bei den Daten zur Vorförderpumpe muss ich aktuell passen, diese habe ich noch nicht getauscht, hier ist nach 30 Jahren noch die Erste verbaut.

    So was habe ich bisher nur von modernen hochwertigen Metallkats gehört, aber das die alten Keramikkatalyten auch so gefragt sein sollen ist mir neu. Die Dinger zerbröseln doch oft schon bereits, wenn man diese nur etwas böse anschaut. Ich hatte bereits zwei Katalysatoren, welche sich kurz nach dem Abgasanlagentausch in Wohlgefallen auflösten und über den restliche Abgasstrang verteilten. Ist sehr angenehm mit einer rasselnden Abgasanlage unterwegs zu sein; der erste Verlust war der U-Kat in meinem vierten 84´er D Kadetten und der zweite der G-Kat in meinem 88´er Omega A C20NE.

    Wenn Beschädigungen am Lack keine Rolle spielen, dann leih Dir ein oszillierendes Schwingmesser, wie es auch die Glaser zum Auftrennen der Dichtungsmasse bei verklebten Scheiben verwenden, und trenne damit die Dichtungsmasse zwischen Schwellerverkleidung und Schweller. Die Reste der Dichtungsmasse musst Du dann abbeizen.

    So ich habe mal ein paar Bilder zur Hauptförderpumpe samt Catchtank und Einbausituation im Golf 2 Einspritzer zusammengetragen.

    Als erstes mal ein Bild der Einbausituation unterm Fahrzeug vor der Hinterachse liegend.


    Zum zweiten eine Übersicht zu den Teilen, dem Aufbau und der Platzierung der Teile in der Fördereinheit. Der Hauptförderpumpe samt Catchtank ist eine Innentankvorförderpumpe vorgelagert.


    Hier ist der eigentliche Catchtank samt Halterung für den Benzinfilter dargestellt.


    Die Hauptförderpumpe ist samt integrierten Vorfilter im Catchtank integriert und wird in diesen geschoben und mit Halterung verschraubt.


    Die komplette Fördereinheit samt Pumpe, Catchtank und Benzinfilter wird mit dem Halter an vier Punkten unter dem Karosseriebodengehalten; hier eine Draufsicht des Halters.


    Die Bauform dieser Fördereinheit hat VW millionenfach verbaut, sie funktioniert sehr zuverlässig und ist ebenso langlebig. Es wird in Gegensatz zum Opel Kadett D / E ein Vorförderpumpe im Tank selbst benötigt.


    Wer speziell Teilenummern benötigt kann sich gerne melden.

    Hier noch ein Tipp zur Fehlereingrenzung bei fehlender Kompression in einem der Zylinder; dabei kannst Du wie folgt vorgehen.

    Wenn ein auffälliger Zylinder festgestellt wurde, spritzt Du mit einer handelsüblichen Spritze wenige Milliliter reines Öl gezielt auf die Zylinderwand. Dieser zusätzliche Ölfilm oberhalb der Kolbenringe verstärkt den Ölkeil vor den Ringen. Wenn dann bei der erneuten Druckmessung ein "messbarer" Anstieg der Kompression feststellbar ist, so deutet dies auf einen Defekt oder fortgeschrittenen Verschleiß an den Kolbenringen hin.

    Wenn die erneute Kompressionsmessung nach dem Hinzugeben des Öles unverändert niedrig bleibt, so deutet dies auf einen Defekt oder eine Undichtigkeit an der Dichtfläche eines der Ventile oder gar einem Riss im Zylinderkopf.


    Den worst case wollen wir ja nicht hoffen.

    Kyle01

    zu Deinem Thema habe ich in meinen Unterlagen noch folgendes gefunden


    In folgenden Fällen kann es erforderlich sein, die Zündkerzen zu überprüfen und ggf. zu tauschen:

    • bei scharf gedrücktem Gaspedal, reagiert der Motor mit einer merklichen Verzögerung
    • Schwierigkeiten beim Starten des Motors (zum Beispiel muss der Anlasser für eine längere Zeit drehen)
    • geringere Motorleistung
    • deutlicher Anstieg des Kraftstoffverbrauchs
    • Motorkontrollanzeige im Armaturenbrett leuchtet auf
    • schwierigerer Motorstart bei Kälte
    • instabiler Leerlauf