Beiträge von Strahli

    Die regulären Kompressionswerte bei eingefahrenen Otto-Motoren liegen zwischen 11 bis 15 bar. Die Abweichungen zwischen den einzelnen Zylindern sollten nicht mehr wie 1,5 bis 2 bar betragen, sollten diese größer sein, so kann man definitiv auf einen mechanischen Defekt oder Verschleiß ausgehen. Stärkere Abweichungen bei den Kompressionswerten sind dann auch kennzeichnend für einen unruhigen Motorlauf.


    Was Du mit 9,4 bar angibst ist das Verdichtungsverhältnis des gesamten Zylindervolumens zwischen dem Volumen vor der Verdichtung (unterer Totpunkt) und dem Volumen im Zustand der höchsten Verdichtung (oberer Totpunkt).

    Kurzer Hinweis, warum greifst Du nicht auf das Catchtanksystem vom Golf 2 zurück, welches ab den 1,8i GT bis zu den G60 Modellen weitaus häufiger verbaut wurde und auch heute noch in großer Stückzahl gebraucht verfügbar ist.

    Ich fahre selbst einen Golf 2 GTI und einen Passat B3 GT mit diesem CT-System und könnte Dir die Teilenummern durchgeben.

    schau Dir doch erst einmal die Manschetten und den Zustand der Fettfüllungen an, bevor Du ins grüne hinein neue Antriebswellen bestellst. Vielleicht sind Deine Wellen ja noch brauchbar!

    Hallo,

    kleine Korrektur, Vergaser- wie auch Einspritzertank sind vom Kraftstoffvorratsvolumen her gleich.

    Der Vergasertank, verbaut bei den Motorvarianten von 1,0 bis 1,6 Litern Hubraum, ist einfach betrachtet ein Hohlkörpertank ohne Kammern und Schwallbleche. Der Kraftstoff wird in diesem durch die bei der Fahrzeugbewegung entstehenden Fliehkräften frei bewegt und nicht beruhigt. Der Kraftstoffabgriff erfolgt an einem möglichst tiefen Behälterniveau, zum Teil auch ohne dem Einsatz einer Rücklaufleitung.

    Dem gegenüber ist zur Beruhigung der Kraftstoffbewegungen bei Fliehkräften im Hohlkörpertank der Einspritzermodelle ein zusätzlicher kleiner Zusatzbehälter um den Krsftstoffabgriff platziert worden. Der sogenannte Schlingertopf beruhigt die in dieser kleineren Volumenvorlage vorgehaltene Kraftstoffmenge und sorgt dafür, dass bei schwindenden Volumen die Kraftstoffpumpe bei der Bewegung des Tankinhaltes nicht leer laufen tut und so die Kraftstoffversorgung des Motors unterbrochen wird.


    Gruß Strahli

    hört sich jedenfalls danach an.

    Wenn alles andere bereits überholt ist, dann bleiben ja nicht mehr viele andere Übeltäter. Schau Dir mal die Gummimanschetten der Antriebswellen an; sind diese porös, rissig, defekt, wird die Dauerfettfüllung heraus geschleudert und die Gelenke laufen trocken. Aber auch bei noch nicht defekten Manschetten besteht die Gefahr der fehlenden Schmierung und somit der Schädigung der Gelenke, denn auch die Dauerfettfüllungen sind nicht für die Ewigkeit geeignet, das Fett wird ranzig, verhärtet und verliert so seine Schmiereigenschaften. Man spricht hier von der Fettoxydation.

    Also ruhig mal nach 30 Jahren die Fettfüllung ersetzen oder gleich die ganze Antriebswelle überholen oder austauschen.

    Die Versicherer sind halt daran interessiert ihr finanzielles Risiko zur Gewinnmaximierung zu minimieren, dass würde jede Privatperson mit Blick auf seine eigenen Finanzen genauso handhaben. Niemand würde freiwillig Geld verschenken, wenn er das Risiko eines Verlustes vor Augen hat.

    Aufgrund weniger schwarzer Schafe, die mit dem H-Kennzeichen in der Vergangenheit Schindluder getrieben und die Vorteile für KFZ-Steuer- wie auch Versicherungsflucht genutzt haben, aber dennoch im Schadensfall kräftig abkassierten, wurden die Auflagen in den letzten Jahren immer weiter verschärft.


    Vor 25 Jahren waren die Auflagen lächerlich und es konnte nahezu jede alte Rostlaube mit entsprechenden Beziehungen eine historische Zulassung erhalten. Das wurde dann aufgrund der geringen Kosten oft ausgenutzt um auch heruntergerockte teure Versicherungsfälle klassischer Sturm- und Druckgeschütze auf vier Rädern an den Start zu bringen und zu verheizen... mit entsprechenden Verlustraten infolge von Unfällen, teils auch in gezielter Form um Unfallprämien zu kassieren.


    Meine Versicherungen von 1999 und 2011 kennen jedenfalls noch keine Kilometerbegrenzungen und haben als Auflage nur das Kurzgutachten und einen Alltagswagen. Bei meinem Passat mit einer Versicherung beim gleichen Versicherer habe auch ich heute das volle Programm der Auflagen zu erfüllen und darf nicht mehr wie 5000 km im Jahr fahren.


    So ändern sich die Zeiten