Beiträge von Strahli

    Man spricht hier vom Restsauerstoffgehalt im Abgas, der bei der Verbrennung übrig bleibt, wenn es zu einer unvollständigen Verbrennung kommt. Dieser Restsauerstoffgehalt wird von der Lambdasonde im Abgasstrom erfasst, mit dem hinterlegten Kennfeld des Steuergerätes verglichen und dann die Einspritzmenge entsprechend angepasst.

    Hat man einen zu hohen Restsauerstoffgehalt im Abgas, so kann es zu Fehlzündungen in der Abgasanlage kommen.

    Eine Undichtigkeit an der Lambdasonde ist sehr selten und eher unwahrscheinlich.

    Moin Hayduke

    das von Dir beschriebene Korrosionsverhalten wirst Du weitestgehend bei allen älteren Fahrzeugen bis Baujahr Anfang/ Mitte der 90'er Jahre erwarten müssen, wenn Du diese täglichen Alltag bewegen möchtest.

    Die nicht korrosionsgeschützten Fahrzeuge von Audi, BMW, Ford aber auch Opel und weitere waren von der Blechsubstanz nie für einen langjährigen Einsatz auf heimischen Straßen ausgelegt.

    Meine Kadetten, Escort, Rekord, aber auch VW waren im salzigen Alltagseinsatz spätestens nach 14 bis 15 Jahren aufgebraucht und reif für die Presse.


    Dann solltest Du Dich gezielt auf die Suche nach einem gut konservierten und hohlraumversiegelten Fahrzeug machen. Überraschen kann man aber dennoch nicht ausschließen.

    Also wenn ich dass richtig lese, dann handelt es sich hier wohl um einen 1,6S Vergaser und nicht um Fahrzeug mit Multec Einspritzung. Diese Motoren haben noch die mechanische Benzinpumpe verbaut.


    Tiven

    kannst Du uns hier zu Deinem Motor bitte genauere Angaben zukommen lassen?

    nicht schön so mit seinem Problem allein gelassen zu werden, scheint aber allmählich hier und heute zum Alltag dazu zu gehören. Servicewüste Deutschland!!!

    Wer wäre denn für einen größeren Schaden aufgekommen, wenn es dazu gekommen wäre?


    Wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Suche nach verstärkten Schlepphebeln.

    dass ist natürlich richtig, hinter den übrigen Codes auf dem Adrema Schild verbergen sich die Ausstattungen wie Außenfarbe, Verbundglasscheibe, Halogen Scheinwerfer. Außenspiegel, Automatikgurte, Beckengurt hinten usw. Habe diese aber auf die schnelle nicht herausgesucht.


    Der D zählt im übrigen aufgrund der Modellvariante "41" noch zu den frühen Luxus Ausführungen, kaum zu glauben bei der mageren Ausstattung. Aber was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen.


    Bin von ca. 1993 bis 1995 einen hennaroten 1,2S Junior Kadett D gefahren, der war noch magerer ausgestattet.

    Hayduke anbei die von Dir gesuchten Daten zum Produktionszeitpunkt.


    Das Fahrzeug wurde am 12. April 1981 gebaut.


    Fahrgestellnummer 4112 710888

    41 = Modellcode Kadett D 2-türig

    1 = Herstellungsjahr 1981

    2 = Montagewerk Bochum

    710888 = fortlaufende Nummer


    Adremaschild:

    262356 = Produktionsauftragsnummer

    TD88 T = Plattform Kadett, D = Basismodell, 88 Fließheck, 2-türig

    75

    255

    420

    2120659 = 2 -> Quartal, 12 -> Tag, 0659 -> Tagesnummer des Fahrzeuges

    509

    51R

    527

    534

    ZL

    563 = Beleuchtung Kofferraum / Handschuhfach

    591

    684

    685

    12

    Offtopic:


    Stofi da bin ich vollkommen bei Dir :thumbup:


    Die ganze Thematik um die E-Mobilität samt den politischen Diskussionen ist doch eh an den Haaren herbei gezogen. Natürlich braucht das Weltklima eine Wende bei der Nutzung der fossilen Energieträger, doch warum werden hier von der Politik die Wege aus dieser Wende heraus nicht zu Ende gedacht und E-Fahrzeuge mit subventionierten Strom aus Braunkohle- und Erdgaskraftwerken geladen. Wo ist da die Logik der CO2 Reduktion in der Atmosphäre, wenn weiterhin fossile Energieträger verbrannt werden.

    Wenn nun wirklich alle kleinen Individualmobilisten innerhalb der nächsten 10 Jahre auf ein E-Auto umsteigen wollten, so könnten sie es noch nicht einmal. Keiner der weltweiten Fahrzeughersteller hat heute in seinem aktuellen Portfolio ein Fahrzeug am Start, dass die Belange des durchschnittlichen familiären Fahrzeugnutzers in Bezug auf ein wirtschaftlich nutzbares wie auch lukrativ bezahlbares erschwingliches E-Fahrzeugs in sich vereint.

    Bei allen Modellen handelt es sich im Prinzip auf die gegebenen Voraussetzungen wie Reichweite, Raum-/ Platzangebot, Nutzungseigenschaften, Wirtschaftlichkeit und vor allem dem Anschaffungspreis doch allenfalls "immer noch" nur um Nischenfahrzeuge. Und zu allem Übel ist die latente reale Nutzungszeit auch noch über die Lebenserwartung der "umweltverschmutzenden" Batterietechnologie begrenzt. Was nutzt mir ein technisch ausgereiftes "Fahrzeug", wenn es nicht meine Ansprüche vollumfänglich erfüllen kann und zudem die Nutzungszeit der "Antriebstechnologie" wesentlich von der des eigentlichen Fahrzeuges abweicht.

    Früher war es doch genau umgekehrt, da war die Antriebstechnologie des Verbrenners wesentlich ausgereifter und langlebiger, aber das Fahrzeug (die Karosserie) war die Schwachstelle. Der Wertverlust war also vorprogrammiert; nur war die Technologie wirtschaftlicher und für den Endverbraucher auch bezahlbarer als heute beim E-Auto.

    Offtopic AUS

    echt klasse, dass sich hier auch um die wenig beachteten japanischen Modelle aus der Frühzeit gekümmert wird. :thumbup:

    Diese wurden seinerzeit doch weitergehend aufgebraucht und dann von den letzten Besitzern entsorgt... man sieht hier so gut wie gar nichts mehr auf den Strassen. Da sind unserer Kadetten ja bereits Massenprodukte aus der alten Zeit.