Beiträge von Strahli

    Kyle01

    ich bin beim Kadett E nun schon 17 Jahre raus, aber ich gehe mal ganz stark davon aus, dass das Thema nicht anders ist wie beim Kadett D auch. Beim D haben die Bremsanlagen für die Bremssysteme Delco oder ATE unterschiedlich lange Bremsschläuche und zudem besitzen die Schläuche des Systems ATE zusätzlich Schlauchverstärkungen um der Verformung bei Lenkeinschlag und Einfederung entgegen zu wirken.

    oha, da war die Knusperhexe ja schon ganz schön am Werk und hat das Blech in Opelgold verwandelt. Das wäre für mich der Weg zu meinem Karosseriebauer des Vertrauens... ich hoff Du hast hierfür jemanden oder machst Du die Arbeiten selbst?

    Freut mich zu hören, dass Dein Manta ein Sauger bleibt und eine größere, stärkere Bremse schadet im heutigen dichteren Verkehr definitiv nicht. Merke ich ja auch mit dem D, wenn vor mir ein modernes Auto in die Eisen steigt, dann darf ich erst recht drauf latschen, weshalb ich auch immer einen größeren Sicherheitsabstand halte,

    Sehr guter Ansatz @Meenzer


    Meine Servolenkungen laufen "noch" sehr gut, die haben aber auch noch nicht viel geleistet.

    Das Problem bei dieser Thematik sind das Servoventil oder das Druckbegrenzungsventil beim vollen Winkeleinschlag. Prüfen kannst Du die Funktion der Ventile wie folgt. Fahrzeug aufbocken, Spurstangen aushängen und dann bei laufendem Motor mit einem, besser zwei, Zugkraftmessern am Lenkrad den Kraftverlauf in beide Richtungen messen. Weicht die gemessene Zugkraft am Lenkrad in eine Richtung gravierend voneinander ab, so ist die Torsionsfeder im Servoventil verschlissen. Dann bleibt Dir nur noch der Austausch des kompletten Lenkgetriebes.

    Weicht die Zugkraft bei maximalem Lenkeinschlag in eine Richtung gravierend zur anderen ab, so ist das Druckbegrenzungsventil defekt, welches bei vollem Lenkeinschlag den Überdruck im Hydrauliksystem begrenzen soll. Das Druckbegrenzungsventil kann man selbst tauschen, dieses kann je nach Hersteller des Lenkgetriebes am Lenkgetriebe selbst oder an der Servopumpe sitzen.

    Wir hatten damals Zugkraftmesser zum Einhängen ins Lenkrad.


    Wenn die Servolenkung schwergängig ist, dann liegt das ebenfalls an einem defekten Druckbegrenzungsventil.

    Hast Du eine im Durchmesser größere Drosselklappe, zieht sich der Motor beim Füllen der Brennräume mehr Sauerstoff, dass ist soweit korrekt. Das heißt aber nicht, dass der Motor im selben Atemzug mehr Kraftstoff bekommt!

    Bei einem im Regelkreis gesteuerten Verbrenner misst die Lambdasonde den Restsauerstoffgehalt im Abgas und wenn der für die Verbrennung zur Verfügung stehende Sauerstoffgehalt zu hoch ist, steigt auch der Gehalt des Restsauerstoffes im Abgas und das Steuergerät verkleinert das Zeitfenster der Antaktung der Einspritzdüse(n); der Motor bekommt somit also eher weniger Kraftstoff...

    Wenn Du bei einem Einspritzer auf der einen Seite die Parameter veränderst, dann musst Du auch der Motorsteuerung sagen, dass diese auf die geänderten Parameter reagieren soll.

    Klassisches Tuning wie bei Vergasern kann man eben nicht eins zu eins auf Einspritzer ummünzen.

    oha... CIH Motor mit Turbolader

    Das mögen diese Motoren so überhaupt nicht; die Standzeit dieser Motoren wird mit Turbo massiv herab gesetzt. Mit solchen Versuchen hatte Opel in den 80´er und 90´er Jahren richtig Probleme und viele Vertragswerkstätten haben damals Arbeiten an solche Umbauten konsequent abgelehnt. Eigner mussten sich gezielt an Tuner oder spezielle Werkstätten wenden.

    Einen Lotus zum Beispiel hat nicht jede Vertragswerkstatt behandelt.

    Dann ist der Ausfall eines solche Hakens damit im Zusammenhang zu sehen.


    Ich hatte Mitte der 90´er in einem meiner damaligen D´s ein selbstgebautes Soundbord mittels Holzplatte und 8 Lautsprechern durch die Gegend chauffiert, da habe ich mir das Aufhängen an der Klappe von vornherein gespart; dass hätten nicht mal die Heckklappendämpfer geschafft.

    Aber die Haken sind definitiv nicht für solche Hängekräfte ausgelegt, zudem gab es zum Zeitpunkt der Produktion des D´s auch keine mit heutigen Lautsprechern vergleichbar schweren Beschallungsobjekte. Die damals erhältlichen Kasten- und Aufbaulautsprecher waren lächerlich leicht vom Gewicht her.