Beiträge von Strahli

    Das ist eine Praxis, aber davon halte ich nicht viel. Den Schlauch abzuziehen finde ich persönlich effektiver, zudem kannst Du dann auch feststellen wieviel Öl sich im Schlauch befindet. Je mehr Öl über den Ansaugtrakt in die Verbrennung gelangt, desto höher der CO-Gehalt im Abgas. Dies könnte auch Deine schwarzen Abgase erklären.

    Hallo Andreas,


    da Du ja wie aus Deinen Post´s zu ersehen immer ziemlich akribisch arbeitest, ist es eher eine Vermutung. Wenn der CO-Gehalt im Leerlauf schlagartig ansteigt und der Motor dabei abstirbt, ist dies oft ein Indiz für eine nicht korrekt arbeitende Kurbelwellengehäuseentlüftung in Kombination mit der Tankentlüftung über den Aktivkohlebehälter.

    Ich vermute weiter, dass dieses Phänomen nur bei betriebswarmen Motor auftritt. Wenn das Taktventil vom Aktivkohlebehälter in der Warmlaufphase noch nicht arbeitet und das Gemisch noch von der Motorsteuerung zusätzlich angefettet wird, treten diese Probleme nicht auf; richtig?

    Prüfe mal bitte, ob Du bei laufenden Motor einen spürbaren Überdruck an der Kurbelwellengehäuseentlüftung feststellen kannst.

    Hallo Kadettx

    ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber für 500,-€ bekommst Du als Cabrio Variante heute höchstens nur noch einen Teileträger oder ein Fahrzeug als Vollrestaurierung. Für ein anständiges Cabrio, wo "etwas" zu machen ist, musst Du aktuell mindestens das drei- bis vierfache hinlegen.

    okay, danke für den Hinweis.

    Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass hiervon mit großer Wahrscheinlichkeit eher Fahrzeuge mit Vorschäden wie reparierten Unfallschäden betroffen sind, denn eigentlich sollten die verzinkten Bleche ohne Beschädigung der Zinkschicht nicht rosten.

    mir war bis dato gar nicht bewusst, dass die G´s so anfällig für Rost sind, habe mich mit diesem Modell aber auch nie beschäftigt. Ich dachte die Zeiten des Karosserierostfraßes wären bei Opel mit dem Astra F at acta gelegt worden und die Verzinkung der Karosserien hätten hier eine Kehrtwende vollzogen.

    Wenn ich hier an meinen ´94er Audi Typ 89 denke, so habe ich hier beim Thema Rost null Probleme; das Einzigste was an meinem Audi rostet ist die Auspuffanlage. Selbst der Aggregatträger und die Achsen sind noch erstaunlich gut und weisen nur minimalste Rostpickel auf. Hier hatte ich mal vor 8 Jahren beim Tausch der hinteren Stoßdämpfer und Bremsschläuche die Hinterachse gereinigt und anschließend mit einer Sprühdose nachlackiert, dass war aber nur einer optischen Auffrischung geschuldet, Rost war hier eher nicht zu finden.

    Frank

    wenn Du am Tankeinfüllstutzen beide Entlüftungsschläuche komplett abdichtest und die Tankentlüftung einzig vom Tank aus in Richtung Aktivkohlebehälter verlegst, solltest Du rein vom Betrieb keine Probleme erwarten; zumal Du ja mit einer frei programmierbaren Motorsteuerung arbeitest und die Rückführung der Kraftstoffdämpfe vernachlässigen kannst.

    Jedoch arbeitet die Entlüftung am Tankstutzen auch während des Tankvorganges (ist jedenfalls beim D so) und wenn Du beide Entlüftungsschläuche verschließt, wird hier ggf. beim schnellen randvollen Tanken mit Problemen, z.B. Überlauf, zu rechnen sein.

    Zudem hättest Du keinen Druckausgleich im Tankstutzen, sollte hier wider erwarten mal Kraftstoff im Tankstutzen stehen und dieser infolge von Erwärmung ausgasen. Meines Wissens nach, haben die Tankdeckel beim Kadett E keine Entlüftung; ist bei mir aber auch schon zu lange her. Die Tankdeckel beim D gab es mit Entlüftung für die Einspritzer und Dieselmodelle und ohne Entlüftung für die Vergasermodelle.

    Da ist man mal am Aufräumen und stolpert doch tatsächlich noch über die seinerzeit aufgehobene Verkaufsanzeige aus einer Reviermarkt von 1999.

    Erstaunlich wie analog doch vor 22 Jahren noch der Autokauf war, und ja wir haben auch damals ein passendes Auto finden können ;)


    Er war damals neben meinem Golf 2 GTI und dem Kadett D 1,3S mein zweiter Kadett, ein Kadett E 1,4i FUN im Serientrimm und ohne viel klimmbimm. Der hat dann 5 Jahre als Alltagsfahrzeug herhalten müssen, bis ich ihn zusammenkehren konnte, denn mit 227000 km auf der Uhr war die Karosse so was von fertig.

    Hallo Lisa


    da Du Dich ja so brennend für die Themen Reparatur Querlenkeraufnahmen und Austausch des Querträgerbodens interessierst, hier mal ein paar Einblicke in die aktuellen Arbeiten des Forum Mitglieds Mick , dieser tauscht auch gerade dieses Teil an seinem Kadett.

    Er hat hier jedoch auch das passende Profiwerkzeug mit der Rahmenlehre. Überleg Dir wohl, ob Du Dich dieser Aufgabe stellen möchtest und den Arbeiten gewachsen bist. Ohne die Rahmenlehre und entsprechende Erfahrungen beim Schweißen ist das Ganze noch einmal eine andere Hausnummer.


    Hier der Link dazu Kadett Turbo Neuaufbau - Beitrag Nr. 137