Auch würde ich zum testen die Servo ohne Last prüfen, also Fahrzeug aufgebockt / Hebebühne.
Dabei nach dieser Prüfung die beiden Spurstangenköpfe abmontieren und die Servo nochmals ohne Verbindung prüfen.
Wenn auf der Bühne gefühlsmäßig in beide Richtungen etwa die gleiche Kraft benötigt wird, liegt es an einer der oben von mir aufgeführten Teile.
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Sehr guter Ansatz
@Meenzer
Meine Servolenkungen laufen "noch" sehr gut, die haben aber auch noch nicht viel geleistet.
Das Problem bei dieser Thematik sind das Servoventil oder das Druckbegrenzungsventil beim vollen Winkeleinschlag. Prüfen kannst Du die Funktion der Ventile wie folgt. Fahrzeug aufbocken, Spurstangen aushängen und dann bei laufendem Motor mit einem, besser zwei, Zugkraftmessern am Lenkrad den Kraftverlauf in beide Richtungen messen. Weicht die gemessene Zugkraft am Lenkrad in eine Richtung gravierend voneinander ab, so ist die Torsionsfeder im Servoventil verschlissen. Dann bleibt Dir nur noch der Austausch des kompletten Lenkgetriebes.
Weicht die Zugkraft bei maximalem Lenkeinschlag in eine Richtung gravierend zur anderen ab, so ist das Druckbegrenzungsventil defekt, welches bei vollem Lenkeinschlag den Überdruck im Hydrauliksystem begrenzen soll. Das Druckbegrenzungsventil kann man selbst tauschen, dieses kann je nach Hersteller des Lenkgetriebes am Lenkgetriebe selbst oder an der Servopumpe sitzen.
Wir hatten damals Zugkraftmesser zum Einhängen ins Lenkrad.
Wenn die Servolenkung schwergängig ist, dann liegt das ebenfalls an einem defekten Druckbegrenzungsventil.