Beiträge von Strahli

    keine Angst, ich möchte hier nichts in Frage stellen. Mich interessiert dies ausschließlich, da ich selbst noch meine Irmscher Doppelvergaseranlage aus den 90´ern hier liegen habe und mir mein Prüfer die Eintragung aufgrund der Verschlechterung der Abgaswerte verweigert.

    Darfst mir gerne eine PN dazu zukommen lassen.


    Gruß Strahli

    Ja, der Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung vom Deckel des Nockenwellengehäuse ist hier gemeint. Zu hoher Öleintrag in die Ansaugtrakt sorgt für eine Verschlechterung der Abgaswerte.

    Oft kommt es bei hohen Laufleistungen zu einem verstärktem Ölaustrag aus dem Kurbelgehäuse, weil sich das Ölfangblech im Deckel aufgrund von Ölkohleablagerungen zugesetzt hat und die auskondensierenden schwereren Ölbestandteile aus dem Gasgemisch nicht mehr abtropfen können. Sollte also Öl im Schlauch sein, Deckel ab und das Ölfangblech im Deckel als erstes reinigen.

    Um einen Werkstattbesuch wirst Du ohne CO-Tester leider nicht herumkommen.

    Fehlzündungen in der Abgasanlage sind definitiv ein Zeichen für eine unvollständige Verbrennung aufgrund eines zu fetten Luftkraftstoffgemisches. Der unverbrannte Kraftstoff sorgt im heißen Abgaskrümmer für spontane Selbstentzündungen der unverbrannten Abgase. Diese Fehlzündungen können auch die Lambdasonde beschädigen, daher würde ich auch diese auf Funktion testen oder durch eine neue ersetzen.

    Wenn Du den Stecker der Lambdasonde bei laufendem Motor abziehst sollte die MKL einen Fehler anzeigen.

    Weißt Du wie hoch die Laufleistung des nun verbauten Motors ist?

    Schließ mal einen Abgastester an und messe den CO-Gehalt im Abgas, ich tippe aufgrund Deiner schwarzen Kerzen, dass Dein Motor zu fett läuft. Wenn dem so ist, ziehe auch mal den Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung bei betriebswarmen Motor ab und teste ob er hierüber bei laufenden Motor übermäßig Öl herausdrückt und Druck aufbaut.

    Wenn der Sauerstoffgehalt im Abgas an der Lambdasonde nicht stimmt, dann regelt das Steuergerät anhand der Werte nicht korrekt aus und der Motor verschluckt sich beim Gasgeben.

    Letzte Frage, hast Du Fehlzündungen im Abgaskrümmer?

    Bei meinen Baustellen war das Dichtungsband stets zwischen Kotflügel und Stehblech des Radhauses vorhanden. Je älter das Zeug war, desto leichter ließen sich die Reste entfernen. Wie JuppesSchmiede es bereits schrieb, sorgt die Abdichtung dafür, dass sich im Bereich zwischen Kotflügel und Kotflügelauflage keine Schmutznester und somit keine Dauerfeuchtigkeit einnisten kann/ soll. Zudem fixiert die Dichtung den Kotflügel zusätzlich, um Karosseriebewegungen der verbundenen Teile zu vermeiden.

    Es gab PKw Modelle, da wurden auf solche Feinheiten verzichtet, mir bekannt sind hier zum Beispiel die frühen Citroen Visa Modelle, welche ab Werk schon ziemlich verwindungsfreudig waren und bei denen die Karosse mit dem Alter in allen Ecken und Kanten am Knarzen war. Diese Geräusche kamen unter anderem auch von den Kotflügeln, zumal diese je Seite auch nur mit 4 Schrauben befestigt waren. Erst bei den späteren Modellen kam hier Dichtmasse unter den Kotflügelablagen zu Einsatz.

    Ich habe bei der Montage von Kotflügeln in der Vergangenheit immer mit Dichtband gearbeitet, da ich hier kein Freund von irgendwelchen Dichtungsmassen bin.

    Bei VW gab es seinerzeit bei den Golf 2 Fahrzeugen kein durchgehendes Dichtband sondern einzelne ca. 4 cm lange Dichtungsstreifen mit Bohrungsausschnitt für die Befestigungsschraube, welche ausschließlich auf den Auflage-/ Befestigungspunkten platziert wurden.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass die Türtasche im Laufe des Autolebens von einem der Vorbesitzer nachgerüstet wurde?

    Das war in den 80'er und 90'er Jahren so absolut üblich und im Opel Zubehörhandel war dieses Ablagefach ein ziemlich gefragtes Ersatzteil.

    Opel hat damals, ausgenommen dem Beifahrerspiegel und der Nebelschlußleuchten, nur paarweise Konfigurationen angeboten.

    Habe diese Türtaschen in der Vergangenheit selbst in einem meiner Kadetten nachgerüstet, und kenne dieses Procedere auch von anderen Freunden, die das so gehandhabt haben. Denn die Ablagensituation war in den Kadetten bis zum Schluß sehr bescheiden, und zudem brauchte man damals aufgrund noch nicht verfügbarer Navigationssysteme noch Straßenkarten. :D

    Die Türtaschen wurden immer beidseitig verbaut, waren aber nie Serie. So hatten die Standard Sparmodelle keine Türtaschen. So mussten auch meine ersten beiden Kadett D Junior ohne diese Ablagefächer auskommen.