Die ersten Modelle wurden mit nur einem Außenspiegel ausgeliefert in der Basis. Das ist schon knausrig...
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Es hat nichts mit Knausrigkeit zu tun, dass es damals die sogenannten Sparmodelle gab!
Es war halt eine andere Zeit, da hat man sich nicht mal eben an den Rechner gesetzt, sich ein Auto zusammen konfiguriert und dieses dann bestellt. Damals musste man sich noch Zeit nehmen und sich mit dem Verkäufer "mehr" als heute üblich auseinandersetzen, sich mit dem was man will beschäftigen, dies erklären oder zeigen lassen.
Dieses Vorgehen haben die Verkäufer damals gezielt ausgenutzt, um die Bestellliste um weitere aufpreispflichtige Zubehörteile zu erweitern und so dem Käufer mehr Geld aus der Tasche zu leiern.
Für diese Art der Verkaufsstrategie gab es seinerzeit diverse Lernführer für den "erfolgreichen Verkäufer".
Es hatte also seine Berechtigung, warum es mager ausgestattete Basismodelle gab, welche auch in den Autohäusern immer vorhanden waren, ganz im Gegenteil zu heute, wo die Showrooms der Verkaufspaläste nur so mit Superlativen in ihren Vorführmodellen protzen.
Und demgegenüber standen dann ganze Reihen von Zubehörkatalogen, mit ellenlangen Aufpreislisten, welche dazu auch noch zu Beginn eines jeden Verkaufsjahres in unzähligen Neuauflagen erschienen. Diese Zubehörkataloge lagen damals überall in den Autohäusern aus; nicht nur an der Teiletheke.
Die steigende Individualisierung durch Sondermodelle begann erst ab Mitte der 80´er Jahre, weil die Fahrzeughersteller etwas vom Kuchen der Tuner und Zulieferer abhaben wollten; nicht umsonst holten sich viele Hersteller diese Tuner und Zulieferer mit dazu um ihre Fahrzeugflotten in Sondermodelle zu verwandeln. Schaut man z.B. auf viele der speziellen Teile dieser Sondermodelle, so wird einem über die Herstellerpunzen direkt auffallen, wer hier seine Hände im Spiel hatte!!!
Mit Vatern bin ich in den 80´er und 90´er Jahren durch die Autohäuser schlawienert und hab mir immer welche von diesen Katalogen mitgenommen. Da hatten die "Opel Zubehörteile" neben den Opel Katalogteilenummern auch immer noch die Teilenummer der Zulieferer/ Hersteller, wie z.B. von Irmscher, Kamei, Sebring usw.
Und für Probefahrten hat man entweder eine mager ausgestattete Schüssel bekommen, oder musste halt darauf warten, dass man das Objekt seiner Begierde erst bekam, wenn das Autohaus mal ein vorbestelltes Sondermodell oder als Leihgabe von einem anderen Autohaus bekam.