Beiträge von Strahli

    N´abend Dani79 ,


    und willkommen hier im Forum. Aktuell sind mit etwas Suche und dem nötigen Kleingeld, bis auf den vorderen Querträgerboden, das Kofferraumbodenblech und die Dachhaut, noch alle Blechteile für den Kadett D, auch dem Caravan noch zu bekommen. Selbst der seltene vordere Kühlerquerträger für die größeren Motoren ist aktuell zu bekommen, auch wenn dieser nicht ganz billig ausfällt.


    Gruß Strahli

    N´abend Jochen,


    wie schon gesagt, der Markt für den Kadett D ist leergefegt.

    Es tauchen hin und wieder vereinzelt Anlagen aus privaten Lagerbeständen auf; aber von offizieller Vertriebsseite ist da nichts mehr zu bekommen.

    Der Kadett D war für Opel ein Übergangsmodell und in den ersten 2 Jahren eher ein Versuchsträger, an dem Opel in der ersten Jahren bei Lenkgetriebe, Lenkgeometrie, Federbeinen, Getrieben und Motoren nachbessern musste. Erst von den ursprünglichen Käufern aufgrund seines von Opel damals neu eingeführten modernen Frontantriebs misstrauisch beäugt und dann mit erscheinen seines Nachfolgers, des Kadett E, schnell als altes Eisen und überholt verstoßen.

    Der Kadett D war bereits keine 10 Jahre nach seinem Produktionsende in vieler Augen ein wenig geliebtes, eher schnell verstoßenes hässliches Entlein; weshalb diese Fahrzeuge bereits Anfang der 90´iger Jahre für sehr kleines Geld zu haben waren. Ich habe damals für meine D Kadetten nie mehr wie 1300,-DM gezahlt und da waren die noch keine 10 Jahre alt, der günstigste kostete mich damals gerade mal 400,-DM. Die D´s wollte einfach keiner mehr haben, sie sahen im Volksmund altbacken aus, hatten wenig Komfort und einen schlechten Karosserieruf; günstiger konnte ich in der Lehre kein Auto fahren.


    Gruß Strahli

    Das ist auch meine Vermutung, dass der Dichtungssatz nicht zum Vergaser passen könnte und ggf. eine Übergangsbohrung zwischen Drosselklappenteil und Vergaserschwimmergehäuse verdeckt wird. Diese Probleme gibt es auch beim Varajet Vergaser.


    Eine erneute Grundeinstellung ist nach jeden Arbeiten am Vergaser erforderlich, da sich bei jedem Zerlegen bei den Einstellungen der mechanischen Verbindungselemente Veränderungen ergeben, welche auch mit dem Verschleiß der beweglichen Teile zu erklären sind.

    Dass kann an einem düsentechnisch falsch konfiguriertem Vergaser liegen, wenn z.B. ein Vergaser für einen Motor mit Schaltgetriebe auf einen Motor mit Automatikgetriebe geschraubt wurde.

    Vergaser für Automatikfahrzeuge haben eine Bedüsung für eine leicht erhöhte Leerlaufdrehzahl, um dem Getriebewiderstand beim Einlegen einer Fahrstufe entgegen zu wirken. Ein Vergaser für Schaltgetriebe würde an dieser Stelle das Gemisch zu stark abmagern und dann bei nicht korrekter Einstellung zum Absterben des Motors neigen.

    Zudem besitzen Vergaser für Automatikfahrzeuge im Gegensatz zu Schaltfahrzeugen einen Drosselklappendämpfer, der dafür sorgt, dass die Drosselklappe beim Gaswegnehmen gedämpft und nicht schlagartig in die Geschlossenstellung fällt; dies soll ebenfalls ein Absterben des Motors verhindern.


    Es wäre jetzt also interessant zu erfahren, welche Vergaserkennnummer bei Dir auf Deinem 13N Motor vor dem Umbau verbaut war und welcher Vergaser nun diesen Platz eingenommen hat. Wäre nicht das erste Mal, dass beim Tausch ein falscher Vergaser verbaut wurde. Die Teilenummern wären dafür recht hilfreich.

    Hallo Jochen,


    willkommen hier im Forum und Glückwunsch zu Deinem Schnapper.

    Leider muss ich Dich enttäuschen, bei Deiner Suche kommst Du leider ein paar Jahrzehnte zu spät; für die Kadett D Modelle wurden schon zu Lebzeiten nicht allzu viele Sportauspuffanlagen angeboten und für die kleinen Modelle dann nochmals weniger. Da der Absatz von Tuningteilen ab Ende der 90´er Jahre gravierend einbrach, sind zudem zu dieser Zeit auch viele Zulieferer in Insolvenz gegangen und haben abgegeben; um hier noch fündig zu werden bedarf es schon ein wenig Glück, über normale Vertriebswege ist da nichts mehr zu bekommen.


    Gruß Strahli


    PS: teil mal bitte ein paar Bilder von Deinem SR mit uns


    anbei die Daten zu Deiner werksseitig verbauten Auspuffkomponenten.

    Danke für Eure Anmerkungen in Bezug auf die moderne Rallye E-Mobilität.

    Frank , und Dir vor allem für das Teilen des Video´s, habe ich so noch nicht zu sehen bekommen... klasse :thumbup:


    Da merkt man doch gleich wie sich die jugendlichen Emotionen prägend in die eigene Gefühlswelt eingebrannt haben und was für Auswirkungen das auf die heutige Gedankenwelt hat.

    Bin halt nur einmal vor vielen Jahren in einem klassischen Rallyesportfahrzeug mitgefahren, und man stellt dann unüberlegt Vergleiche mit serienmäßigen E-Straßenfahrzeugen an.

    Hallo Mario,


    Du hast Recht, die Befüllung über die Entlüftungsschraube ist der normale Weg, so kenne ich es aber nur von der Erstbefüllung. Ist schon ein paar Jahre zurück, der letzte Getriebeölwechsel. Danke für Deinen Hinweis.

    Aber wenn man das Getriebeöl ablässt, dann verbleibt beim eingebauten Getriebe doch auch immer eine Restmenge im oberen Teil der Gehäusehälften, oder nicht? Weshalb ich auch noch gelernt hatte, dass beim trockenen Getriebe immer 100 ml mehr eingefüllt werden sollten.

    Beide Kammern sind miteinander verbunden und die größere Menge des Getriebeöles sammelt sich naturgemäß immer im Ölsumpf der unteren Ebene.


    Gruß Strahli