Beiträge von Strahli

    jepp, dieses Problem ist ja auch konstruktions- wie materialbedingt, weshalb viele andere Hersteller (außer Opel) bei ihren moderneren Fahrzeugen bereits wieder auf stabile fest verschraubare Türvollverkleidungen umgestiegen sind.

    Nahezu Türvollverkleidung hatte Opel beim Kadett bis zum Modell C und beim Rekord bis zum Modell E bis in die 80 Jahre hinein, und ist erst danach aus Kosten- wie auch Gewichtsgründen auf die Dichtungsfolien umgestiegen. Andere Hersteller haben dieses Konzept schon längst wieder aufgegeben.


    Kadett C Türinnenhaut

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    Rekord E Türinnenhaut

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    Golf 4

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    klasse, dass Du den Fehler gefunden hast :thumbup: und was noch viel besser ist, dass Du uns als Leser an diesem Fehler teilhaben lässt; passiert heute leider viel zu selten.

    Dass die Seilzugstütze nach dem Getriebetausch nicht wieder montiert wurde, konnten wir ja nicht erahnen. Ohne ein "zweites" Widerlager kann sich die Seilzughülle nicht beidseitig abstützen und somit keine oder nur ungenügende Druck- wie auch Zugkräfte über den flexiblen Seilzug übertragen. Die Hülle folgt dann der Druck- oder Zugbewegung und biegt sich mehr oder minder stark durch.


    Das sieht mir nach einer defekten/ undichten Dichtungsfolie unterhalb der Türverkleidung aus.

    Wenn eine Türdichtung defekt ist, kommt das Regenwasser nur während der Fahrt in den Innenraum oder beim Einsatz eines Hochdruckreinigers; es läuft aber nicht unter die Türinnenverkleidung.

    Ist die Dichtungsfolie defekt oder undicht, dann läuft im Stand wie auch während der Fahrt ein Teil des Regenwassers an der Dichtungsfolie vorbei hinter die Türinnenverkleidung und somit in den Innenraum.

    Prinzipiell kann gesagt werden, dass das Wasser sich den Weg des geringsten Widerstandes sucht; sofern es nicht durch Druck oder Fahrtwind in andere Richtungen gezwungen wird.


    Von Audi und VW kenne ich es, dass die Dichtungsfolien oft im vorderen Bereich der Lautsprecher oder Spiegelverstelleinrichtungen undicht werden, da es in diesen Bereichen bei vielen Fahrzeugherstellern aufgeklebte Taschen in den Dichtungen gibt.

    Zudem werden die Folien nicht nur an den Klebebereichen undicht, sondern diese reißen über die Jahrzehnte auch an Punkten ein, an denen die Folien durch Schraub- oder Clipbefestigungen ab Werk durchstoßen werden oder vorgestanzte Löcher besitzen; die Folien arbeiten halt durch Temperaturunterschiede, werden hart, spröde und rissig.


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    hier die Teilenummern der Astra F Türfolien der hinteren Türen


    6Dichtungsfolie, 1400mm x 50m (nml 9194253 / 72 37 952 verwenden)AR22 37 97190510299
    6Dichtungsfolie, 700mm x 100m (nml 93182394 / 72 37 959 verwenden)AR72 37 9529194253
    7Klebeband, 19mm x 33m (nml 9198738 / 22 37 982 verwenden)AR22 37 98090241170

    Wo läuft das Wasser denn heraus? Zwischen dem inneren Türblech und der Türverkleidung?

    Stell doch mal bitte ein zwei Bilder ein.


    Die Wasserabläufe im unteren Bereich der Tür sind aber definitiv frei?

    Da bin ich vollkommen bei Dir :thumbup:


    So ein Motorenprojekt hat auch in den 90´er Jahren bei Irmscher, Nothelle, Mantzel und Co. samt Eintragung schon zwischen 10.000 bis 15.000,-DM gekostet.

    Der Umbau des Aero meines Kumpels, hat bei Mantzel Oberhausen im Jahre 1995 ca. 15´kilo verschlungen und hält bis heute. Der Wagen ist seit 1988 in seinem Besitz. Den im Vorfeld stattgefundenen Absprachen zwischen Ihm und Mantzel durfte ich seinerzeit auch beiwohnen; dass war sehr interessant zu hören, welche Möglichkeiten es bei den verschiedenen Motorvarianten damals gab und was diese so im Einzelnen an Kosten verursachten. Ich kann nur jedem Umbauwilligen empfehlen solche Tuningmaßnahmen mit einem versierten Motorenbauer abzustimmen; der weiß ganz genau, wie das gewünschte Leistungsergebnis in die richtigen Bahnen zu leiten ist; auch in Bezug auf eine passende Motor-/ Getriebekombination.

    city hat Recht.


    und dennoch bleibe ich dabei, der 2,4 ist von Hause aus auf Drehmoment ausgelegt und nicht auf Drehzahl; um diesem Motor die Sporen zu geben muss man schon ordentlich Geld in die Hand nehmen und den Motor in die Hände eines Motorenprofis geben.

    Mit den größer werdenden Brennräumen verschlechtern sich die Verwirbelungen des Gemisches im Brennraum und der Gegenstromzylinderkopf sorgt seinerseits für eine schlechtere Spülung der Brennräume, was den CIH Motor gegenüber einem Motor mit Querstromkopf durstiger macht und ihm auch Leistung nimmt. Das attestierten dem CIH schon in den 80´er und 90´er Jahren diverse Tuner. Da ist mit herkömmlichen Tuning der Marke do it yourself nicht viel zu reißen.

    Mit einem 97 mm Kolbendurchmesser ist man an der maximalen Verschleißgrenze des C24NE und eine stärker gekröpfte Kurbelwelle bekommt man für diesen Motor auch nicht mehr an jeder Ecke, wobei diese die Standfestigkeit spürbar senkt und den Motor wieder träger macht; der ist nun mal als Kurzhuber ausgelegt. Ich fahre in meinem Audi selber eine stärker gekröpfte Kurbelwelle, und der ist trotz seiner 193 PS gefühlt ein lahmes Entlein. Aber was er aufgrund seines höheren Drehmomentes besonders gut kann, ist, schaltfaul zu fahren, im 5. Gang aus 60 km/h heraus bis auf echte 240 km/h zu beschleunigen.

    Durch die Erhöhung des Kolbenhubes erreicht man eine Hubraumvergrößerung und damit auch Steigerung des Drehmomentes, jedoch gehen die damit einhergehenden höheren Kolbengeschwindigkeiten wie auch die höheren Lastwechselkräfte an den Umkehrpunkten von OT und UT zu Lasten des Verschleißes. Die Verschleißkraftspitzen sind an den Totpunkten je nach Kurbelwinkel vor und nach den Totpunkten am Größten.

    Um hier dem steigenden Kräfteverlauf Rechnung zu tragen muss das Pleuelverhältnis wie auch die Schmierung angepasst werden und diese Arbeiten gehen nun mal wie auch gute ausgewogene Pleuel ins Geld.

    Aufgrund der höheren Reibungswerte und Kraftspitzen an den Totpunkten steigt zwar der Verschleiß im Brennraum bereits an, aber viel schlimmer sind hier die durch die Vergrößerung des Kurbeltriebs und der Kolben auf den Motor wirkenden steigenden Massekräfte, besonders bei hohen Drehzahlen. Um dem Rechnung zu tragen und den Motor standfest zu machen, braucht es einen Profi.

    Neben den Motoren C14NZ, C16NZ, C18NZ, C20NE und C20XE waren anfänglich auch die Getriebe F10, F13 und F16 mit an Bord. Die Karosserieplattform wie auch das Schiebedach basieren auf den Teilen des Kadett E und die erste Version der Spiegelgehäuse müssten auch vom E übernommen worden sein.

    Die Liste lässt sich bestimmt noch erweitern, besonders bei den Kleinteilen.

    Deine Kombi ist auch gut.

    Betreibst Du Deinen Motor weiterhin mit dem Frontera Steuergerät?

    Wenn ja, dann ist es kein Wunder, dass Dein Motor unterherum so giftig agiert. Ohne die Riemenlast von Servo- und Klimaaggregat und der diese Last berücksichtigenden Steuergerätecharakteristik vom Frontera läuft der Motor aus dem Leerlauf heraus leicht angefettet; dass kenne ich vom Omega A 2,4i her.


    Mein Kumpel nutzt dieses Phänomen in seinem Kadett C Aero schon seit 25 Jahren und betreibt dort den X20XEV ebenfalls ohne Servo- und Klimaaggregat mit dem Motorsteuergerät vom Omega B; der hängt ab Leerlaufdrehzahl extrem giftig am Gas und kann auch im 3. Gang noch die Räder durchdrehen lassen.

    Kommt auf das Baujahr des Astra F an.

    Am Anfang hatte der Astra noch viele Gleichteile von seinem Vorgänger übernommen, so auch bis Anfang 1994 den C16NZ Motor. Später kamen mit der Verschärfung der Abgasnorm andere 1,6´er Motoren zum Einsatz.