Beiträge von Opel85

    Schönes Video, damals hätte ich mir auch einen Neuwagen gegönnt.

    Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Die 43.241 werden heute die Wenigsten verdienen. Der Durchschnittsverdienst ist heute nur deshalb so hoch, weil einige extrem viel verdienen, der Großteil aber deutlich unter diesem Durchschnitt. Es gibt nur mehr ganz Reich und arm oder einfach so drüber kommen, die Mittelschicht ist fast nicht mehr existent. Das war 1984 noch anders, da war der Durchschnittsverdienst für den Durchschnitt noch erreichbar. Dazu kommt, dass das tägliche Leben damals wesentlich billiger war. Das ist in Deutschland und Österreich gleich. Ging man so um das Jahr 2000 mit 1000 ÖS (ca. 72Euro) zum Hofer (Aldi) einkaufen, war der Wagen voll bzw. standen die Waren schon oben über. Heute füllt man den Wagen mit 72,- mit den gleichen Waren zu einem Viertel bzw. maximal zur Hälfte. Als meine Eltern 1997 aus der Wohnung ins eigene Haus gezogen sind, kostete die Wohnung (auch heute noch die durchschnittliche Wohnsiedlung und Größe in der Gegend) ca. 1000ÖS=€72,-, heute kostet die gleiche Wohnung etwas über 800,-. Verdiente man um das Jahr 2000 20.000ÖS (ca. 1376€) ging es einem gut, Auto, Wohnung, Urlaub, Ausflüge, Essen gehen, alles ohne Sorgen oder man sparte auf die Anzahlung für das Eigenheim. Dazu brauchte nicht jeder ein Auto, um die Arbeit zu kommen, es gab Arbeit vor Ort, Pendler war man nur am A... der Welt, oder wenn man in der Landeshauptstadt eine extrem gute Stelle bekam. Heute pendelt fast jeder, der öffentliche Verkehr ist schlechter als damals (Bahnhöfe, Haltestellen und Buslinien wurden aufgelassen). Fazit: Extrem gestiegene Kosten des täglichen Lebens bei kaum gestiegenen Gehältern.

    Ich glaube da raucht jemand Elektronen...

    Ja es gab Forschungsprojekte zum Thema Aluminiumleitungen im PKW-Bau. Durchgesetzt hat sich das aber nicht.

    Und es hat seinen Grund, warum man gerade verstärkt im Bereich unerwünschte Begleitelemente aus Schrott (besonders PKW-Schrott) forscht, da der Recyclinganteil bei der Stahlproduktion noch weiter erhöht werden soll. Die konventionelle Hochofenroute soll zugunsten CO2-freier (schön gerechneter) alternativer Routen in Europa aufgelassen werden.

    Seit wann werden werden die Werksvorgaben beim Tausch von Spurgelenken eingehalten? Früher ging das mal, Spurgelenke durch hindrehen auf die vorher gemachte Markierung wieder so hinzudrehen, wie es sein musste. Da hat dann die trotzdem durchgeführte Achsvermessung ergeben, dass alles passt. Heute sind die Teile nicht mehr so passgenau, ohne Spureinstellung passt da nichts mehr. Und ja die Werkstoffe sind auch teilweise minderwertig und "arbeiten" mehr, als das Originalteil.


    Ich hätte noch keinen C14NZ mit Lenkungsdämpfer gehabt...

    Platz ist immer gut aber aus (gehe auch langsam auf die 30 Autos zu...) Das Stapeln erinnert mich an einen Mazda-Kollegen, der bei seiner 626 GC/GD/GV Sammlung schon eine Zwischendecke für die Teileträger eingezogen hat. Ich bin froh, dass ich da den Schlossherren 2-3 Minuten von mir weg kenne, da ist Platz genug für Zusammenkünfte, sogar die ehemals größte Disco in Österreich ist noch in Resten im Schloss vorhanden. Vorteil: Der Schlossherr hat selbst Opel GT, Lloyd Alexander, Heinkel Tourist und Co. So kann man seinen eigenen Platz getrost zu räumen.

    Ich hab mich da heute mal mit jemandem von unserem Kunststofftechnikern unterhalten (Arbeite ja in einer Universität). Die Kunststoffteile der Sicherheitslenkung wurden damals bei diesem System so gefertigt: Ein Spritzguss geeigneter Kunststoff wurde bei Gießtemperatur mit hohem Druck durch die beiden Löcher eingespritzt, wodurch die Teile sozusagen mit der Lenksäule als Form gegossen wurden. Die beiden überstehenden Scherstifte aus den Bohrungen wurden im warmen Zustand meist händisch verpresst. Funktionsrelevant bei der Kadett-Lenkung sind nur die beiden von mir im Bild markierten Bereiche, die ein Spiel der beiden Bauteile in Drehrichtung verhindern. Die angegossenen (bei dir gebrochenen) Zapfen (Scherstifte) sind im Prinzip nur eine Einbauhilfe, damit die richtige Länge automatisch vorgegeben ist. Wenn man sich die Konstruktion ansieht wird man auch sehen, dass die beiden Zapfen nichts ausmachen, der sicherheitsrelevante Vorgang ist das Zusammenschieben des Lenkstützrohres. Der Spritzguss(vermutlich Polypropylen) hat im Regelfall eine Zugfestigkeit von ca. 30/mm², also fast nichts. Das Lenkstützrohr ist das Gitterrohr um die eigentlich Lenkstange, dieses Schiebt sich bei überschreiten einer gewissen Kraft zusammen und gleichzeitig wird die "Lenkstange" in sich zusammengeschoben. Durch das Lenkstützlager (sitzt in dem Kunststoffteil wo Blinker- und Scheibenwischerschalter eingeclipst sind). Probiert mal die Lenkstange auszubauen ohne vorher das Lenkstützlager auszubauen, das ist unmöglich. Ein Zusammenschieben den Lenkstange ohne rohe Gewalt (Hammerschläge) verhindert die Feder zwischen Lenkrad und Lenkstützlager. Wichtig ist, dass das Gitterelement des Lenkstützrohres nicht durch die Hammerschläge zusammengeschoben wurde, da aber alles schleift, wird das eher nicht der Fall sein. Reparaturvorschlag: du entfernst die beiden Kunststoffreste aus den Bohrungen im Rohr, Markierst den Bereich der Scherstifte mit einem wasserfesten Stift, schiebst die Lenkstange wieder zusammen, bis du die Markierungen durch die Bohrungen siehst. Wenn du möchtest kannst du die Bohrungen mit 5-Minuten Epoxiharz aus dem Modellbaubereich auffüllen (ergibt zumindest eine minimale Stabilisierung für den Einbau) und über Nacht härten lassen. Dann baust du das Ganze vorsichtig zusammen, ohne die Lenksäule weder in sich zusammenzuschieben. Die Feder zwischen Lenkrad und Lenkstützrohr darfst du aber keinesfalls weglassen, wie ich es bei manchen Sportlenkradumbauten schon gesehen habe. Übrigens würde überschlagsmäßig gerechnet die Zugkraft der Feder ausreichen, um die Scherstifte zu beschädigen, wäre da nicht das Lenkstützlager.

    Aufpassen die Kupferpaste sorgt auch für Kurzschlüsse bei ABS-Sensoren, worauf sofort die Batterie einen zündenden Funken zum Tank schickt und das Auto, wie in einem billigen Film, explodiert. *Ironie off*


    Wie soll bitte die Kupferpaste in die Lambdasonde gelangen? Und selbst wenn wird deshalb nichts passieren, die Sonde holt sich ohnehin die Masse über das Gehäuse, die Halbleiterkeramik ändert Messwertabhängig ihren Widerstand und holt sich die Masse für die Signalspannung ohnehin über das Sondengehäuse. Bitte einfach die Funktion einer Lambdasonde googlen und nachdenken. Wer trotzdem Angst hat, verwendet halt Keramikpaste.