Beiträge von ViSa

    Ich stimme dem grundsätzlich zu, aber ganz so einfach ist es auch wieder nicht.

    Preise von über 2000DM seinerseits waren auch völlig Realitätsfern, so fair und ehrlich muss man sein.

    Das waren auch mit die Hauptgründe warum Radios damals so oft geklaut wurden, heute haste das eher bei Navis, Airbags, Kats und ähnlichem.

    Wer klaut denn heute noch ein Autoradio? Lohnt sich gar nicht mehr bei den Preisen.

    Leider ist es auch so das Pioneer, Alpine, Sony, Kenwood und andere Hersteller den Weg weg von der Qualität hin zu Ramsch gegangen sind. Die heutigen Geräte kannste mit denen von früher auch nicht mehr vergleichen finde ich.


    Zu guter letzt, das ein Radio ausschlaggebend für eine H-Zulassung ist finde ich persönlich mehr als daneben. Das ändert nichts am Fz. selbst und als die Fz. damals aktuell waren, war so ziemlich die erste Aktion der Besitzer das Radio zu tauschen ..

    Ist bei meinem E16V auch so.

    Minimales Spiel ist immer da. Keine Ahnung ob das so sein soll aber da es sich Fahrtechnisch nicht negativ bemerkbar macht lasse ich es so.


    Tatsächlich darf diese Konstruktion aber durchaus als unglücklich bezeichnet werden. Und auch ich werde wenn neue Lager fällig sein sollten dann wohl auch auf Astra-F umrüsten.

    Damit hast du einfach weniger Probleme.

    FAG Kugelfischer, SKF, INA, oder Schaeffler.

    Auch japanische Lager von NTN, NSK, Nachi, Iko und Koyo kann man bedenkenlos kaufen so sie denn für die Fz. Modelle entsprechend verfügbar sind. Allesamt Top Qualität.

    Hast du das Spiel am Rad mit oder ohne Antriebswelle oder genauer äusseres Gelenk? Das ist mir aus deinen Aussagen nicht ersichtlich.

    Das AW-Gelenk muss sich im Lager befinden und die große U-Scheibe & Kronenmutter sollten mindestens handfest angzogen sein um das Lager spielfrei zu bekommen. Erst dann ist das Lager stabil/ spielfrei.


    Sieh dir doch mal dein altes ausgebautes Lager an, da erkennt man die Funktionsweise des Lagers doch auf Anhieb.

    Fehlt das AW-Gelenk und/oder ist nicht festgezogen wird es immer "labberig" bleiben ..


    Edit:

    Du schreibst:

    Die Welle selber hat Spiel (in den Gelenken) und das ist auch normal.


    Hat sie auch Spiel in dem Radlager-Zusammenbau ist das falsch. Da stellt sich für mich Frage ob möglicherweise die dicke Unterlegscheibe unter der Kronenmutter fehlt ..

    Denn wie gesagt, Spielfrei wird das ganze erst durch das festziehen des AW-Gelenks.

    Wie kann man sowas technisch begründen?

    Der einzige Weg den ich kenne einer Nabe den Hals umzudrehen ist wenn man die Radschrauben zu fest respektive ungleichmäßig festzieht ..

    Ich habe die alten Naben immer wieder verwendet und hatte noch nie Probleme damit.

    Das Lager wird beidseitig eingepresst, mit dem äusseren Ring im Federbein/ Achsschenkel und mit den inneren Ringen auf der Nabe. Bei Presspassungen darf nichts wackeln und tut es i.d.R. auch nicht.

    Jedoch ist das Lager in diesem Zustand weder Nutz - noch belastbar!


    Das ist von der Bauform her ein soganntes doppelreihiges Schulterkugellager, welches seine Festigkeit erst duch das vorspannen der Antriebswelle erhält. Hast du die Lager bereits ohne verbaute und gespannte AW belastet hast du deine neuen Lager bereits geschrottet.


    Was genau meinst du mit "Nabe wackelt im Lager"? Was wackelt da? In welcher Richtung? Axial oder Radial?

    Reden wir hier wirklich von "wackeln" im Sinne von zu viel Spiel?


    Oder meinst du etwa eher ein Taumeln (wie eine acht)?, Falls letzteres mit Ja beantwortet wird ist die Nabe verzogen und muss erneuert werden.

    Da wir hier vom Kadett reden gehe ich mal davon aus das es sich hierbei i.d.R. um Privat/ Hobbyschraubereien handelt.

    Also sollte Zeit hier nicht der bestimmende Faktor sein ..

    Und beim Kadett ist das alles ein Teil, also braucht es auch keine Anpassung der Achsgeometrie.


    Auch wenn das was du sagst sachlich und fachlich 100% korrekt ist, finde ich dennoch das etwas am Thema vorbei geht.

    My 2 cts ..