Beiträge von ViSa

    Sehr viele Hersteller untersagen die Verwendung von Mos2 (Molybdänsulfid) da es ein sogenannter Festschmierstoff ist ähnlich wie Graphit oder Teflon. Ich würde solches Zeug niemals in meinen Motor kippen. Voll - oder Teilsynthetisches Öl mit 10W Viskosität und einem HTHS Wert von 3,8. Leute ... das sind alte Motoren, da haben die ganzen Leichtlaufbrühen nichts drin zu suchen!


    Und über diese "Wunderzusätze" wie Mos2, Keramik, PTFE, etc.p.p. streitet sich die Motorenwelt seit Jahrzehnten ..


    Fakt ist: Kaum ein Hersteller hat eine offizielle Freigabe für diese Mittelchen/ Additive erteilt, das wird schon seinen guten Grund haben. Aber ist halt auch ne Glaubensfrage die oftmals in endlosen Streitereien ausartet ..

    Also ich habe ja schon einiges in meinen Schrauberleben gehört, aber das hier ..


    Wenn das tatsächlich so sein sollte stimmt was ganz heftig nicht. Zumindest würde ich den Motor so erstmal nicht weiter starten.

    Wie ich vorgehen würde:

    • Mechanische Grundeinstellungen vom Motor checken (Steuerzeiten)
    • Anschließend an obigen Punkt: Check ob alles fest ist (KW-Rad, Zahnräder der NW, OT Punkte und alles was in die Richtung geht.
    • Wenn das soweit o.k. Kompression testen.
    • Dann Check alles in Richtung Zündung (Kerzen, Kabel, Stecker, ZM ..)
    • Dann Check alles in Richtung Kraftstoff ( Pumpe, ED, Druck und Menge)
    • Zuletzt Saugrohr, Abgas, Sensorik, SG auslesen, Massefehler, Kurzschlüsse, Korrosion, Kabelbruch, etc.p.p.

    Bis auf die ersten beiden Punkte ist die Reihenfolge beliebig. Ich habe einfach nur geschrieben was mir grade so einfiel ..

    Wie Juppes geschrieben hat.

    Zieh fest und fertig. Und wenn dann nimm leichtes oder höchstens mittelfest.


    Auch wenn ich mir hier ne Menge Feinde mache aber schrauben ist immer noch "Gefühlssache".

    Man braucht auch nicht für jeden Furz ein Drehmoment, ich benutze das nur bei ganz wenigen Schraubverbindungen wo es wirklich drauf ankommt.

    Genau so wenig ist jede Schraube eine "Dehnschraube" wenn ich diesen unsäglichen Quatsch schon immer höre.

    Aber soll jeder so machen wie er meint, Schaden tut es definitiv nicht - ist in den meisten Fällen halt einfach nur unnötig. Die Wirtschaft freuts ..

    Welchen Sinn hat diese Dichtung?

    Wirklich was dichten tut sie ja nicht ..

    Geht es um die Optik (Spaltmaß/ "Lückenfüller")?

    Vermeidung von eventuellen Windgeräuschen?


    Welche Firma halst sich denn sowas bitte auf?

    Die Erstausrüster müssen Stückzahlen liefern für die Serie.

    Die Werkzeuge für solche Autos sind längst weg (verschrottet oder verkauft) und die Rüstzeiten der Maschinen sich auch nicht ohne.

    Nee ... die einzige Chance die wir haben ist es auf etwas halbwegs passendes wie oben bereits erwähnt zu setzen. Leider ..

    Woah ... ist viel zu lange her ... ich weiß das es eine bestimmte Einabulage dafür gibt weiß es aber nicht mehr wie/wo ..

    KI sagt folgendes ... k.A. ob das so stimmt ... aber vielleicht is es eine mögliche Hilfe .. :


    Beim Opel Kadett E (Verbundlenker-Hinterachse) müssen die zwei großen Dämpfungsbuchsen (Achskörperlager) zwingend in einer fest vorgegebenen Ausrichtung eingepresst werden, um die korrekte Kinematik und Haltbarkeit der Hinterachse zu gewährleisten


    Korrekte Einbaulage und Ausrichtung

    1. Flucht der Gummisteg-Aussparungen: Das Gummilager ist nicht vollflächig gegossen, sondern besitzt freie Segmente (Nieren/Aussparungen) für eine gezielte Flexibilität. Diese Nieren müssen horizontal fluchten. Die Haupt-Gummistiege müssen im eingepressten Zustand parallel zum Längslenker verlaufen (also in Fahrtrichtung zeigen).
    2. Markierung beachten: Viele Original- und Zubehörbuchsen verfügen über eine kleine erhabene Nase, einen Punkt oder Pfeil auf dem äußeren Metall-/Aluring. Diese Markierung muss exakt auf die Schweißnaht bzw. die Gussnase des Achskörpers ausgerichtet sein, welche am Aufnahmeauge der Hinterachse verläuft.
    3. Einpressrichtung (Symmetrie): Die Buchsen werden von außen nach innen bündig in das Achsauge eingepresst. Achten Sie darauf, dass sie auf beiden Seiten symmetrisch sitzen und nicht verkantet sind. []

    Wichtige Werkstatt-Tipps für den Wechsel

    • Vor dem Ausbau markieren: Schlagen Sie vor dem Auspressen der alten Buchsen idealerweise mit einem Meißel oder einer Reißnadel eine Fluchtlinie vom Achskörper auf den alten Lagerring. So lässt sich die originale Position fehlerfrei auf das Neuteil übertragen. [1]
    • Das "Festzieh-Gesetz" für Gummilager: Die langen Befestigungsschrauben, die die Hinterachse mit den Halteböcken der Karosserie verbinden, dürfen niemals bei freihängenden Rädern (auf der Hebebühne) festgezogen werden. Das Fahrzeug muss komplett auf den eigenen Rädern stehen (idealerweise im beladenen Zustand / Leergewichtslage). Zieht man die Schrauben in ausgefedertem Zustand fest, reißen die Gummistiege der neuen Buchsen nach nur wenigen Kilometern durch die permanente Torsionsspannung ab. [1]

    P.S. / EDIT:

    Da du klugerweise Bilder davon gemacht hast, kannst du dich doch auch an der Einbaulage der alten Buchsen orientieren ..

    Richtig. Man war halt jung und Ahnungslos .. ^^

    Deswegen mein letzter Satz, das würde ich heute nur noch mit dem Werkzeug erledigen oder machen lassen. ;)

    Naja ... das wird aber kaum jemand zu Hause haben oder sich anschaffen ..

    Und Werkzeug verleihen tut heute kaum noch jemand.


    Als ich das bei meinem E-Kadetten mal gemacht habe war das auch ein elendes Gewürge.

    Wir haben erst den Gummikörper zerstört und das "Innenleben" entfernt.


    Die Metallbuchse die im Achskörper für gewöhnlich auch noch gut festgerostet war hat uns am meisten beschäftigt.

    Wenn ich mich noch recht erinnere haben wir den Kragen mit Hammer und Meißel nach innen umgeschlagen so gut es ging und dann mit einem stabilen Schraubendreher das über die ganze Länge so erledigt.


    Somit hatten wir "Angriffspunkte" für Zangen, Hebel, Rostlöser, Dremel und was weiß ich noch alles. War ne richtige Scheißarbeit ..

    Würde ich heute machen lassen oder das Werkzeug dafür organisieren.