Ich denke, wenn ein Motor regelmäßig einmal Jahr sein frisches Öl bekommt ist es kein Problem ein synthetisches Motoröl zu verwenden.
Zu Beginn der Astra G Zeit kam 1998 das Long-Life-Öl. Alle waren begeistert, jetzt nur noch alle 30.000 km einen Ölwechsel. Das war anfangs auch kein Problem. Opels Ölfilter mit der Endnummer 401 wurde als neuer Long-Life- Filter mit der NR. 640104 verkauft. Ich habe beide Filter geöffnet und keinen Unterschied festgestellt. Auch die Papierqualität schien gleich zu sein.
Opel hat auch, da das Öl dünner war die Öffnungen bei den Abstreifringen für die Kolben verfeinert. Macht auch Sinn. Nur wenn ein Motoröl längere Zeit gefahren wird, bilden sich schneller Verkrustungen. Und genau diese wurden beim Long-Life-Öl bei einigen Motoren zum Problem. Da die Verkrustungen die Abstreifringe verstopften waren diese nicht mehr so elastisch und das Öl an der Zylinderwand wurde nicht richtig abgetragen und verbrannte. Dies führte zu einem höheren Ölverbrauch.
Deshalb ist ein regelmäßiger Ölwechsel wichtig. Früher beim Kadett B habe ich fast halbjährig gewechselt.
So können sich auch keine Ablagerungen absetzen und Verkrustungen bilden.
Es muss auch nicht ein teures Motoröl eingefüllt werden.
In meinem Astra G fahre ich ein 5W-40 vollsynthetisches Leichtlauföl, welches jährlich gewechselt wird, so war es auch schon beim Vorbesitzer, da wurde jedes Jahr ein Service gemacht und das Öl gewechselt, obwohl der Astra nicht viel gefahren wurde, 35.000 km in 14 Jahren. Zusehen im Serviceheft, fast auf den Tag genau. Der Motor ist von innen sauber, dies kann man gut sehen, wenn man den Öleinfülldeckel abschraubt.
Auch das Öl ist nicht schwarz beim Wechsel nach ca. 8.000 km, dunkler aber schon.
Wenn man den Wechsel selber macht, sind die Kosten überschaubar.
Gruß
DreamOpel