Motorproblem Kadett B-L, 1.2 Automatik, Erstzulassung 3/73 - Springt nicht an

  • #1

    Hey zusammen,


    ich habe schon drittes Jahr Kadett B-L, 1.2 Automatik, Erstzulassung 03/1973, km 57 000. Es war bis jetzt alles in Ordnung, es springte an und lief ganz gut. Seit ca 20 Tage springt mein "Kleiner" morgens nicht mehr an, nur beim 10. Versuch und er hat komische Geräusche beim Anspringen. Ich hatte den vor ca 2 Wochen beim Autodoctor, Öl gewechselt, alles ging gut, aber in einer Woche hat es wieder angefangen.
    Kann vielleicht jemand den Tipp geben was es sein könnte? Ich weiss ich muss noch mal zum Werkstatt, aber bis dahin würde gerne eure Meinungen hören.


    Danke im Voraus

  • #2

    Ein Motor braucht 3 Dinge zum Anspringen und Laufen:


    1. Benzin
    2. Kompression
    3. Zuendfunken


    Zu 1: Spruehe mal Startpilot in den Ansaugtrichter beim Anlassen. Wenn er damit sofort laeuft dann hast Du Benzinmangel --> Benzinpumpe kaputt (oder reduzierte Leistung), moeglicherweise Benzinfilter verstopft, vielleicht die Filtersocke im Tank dicht.
    Zu 2: Wenn er dann ruhig laeuft und seine regulaere Kraft hat wenn er mal laeuft dann sollte die Kompression kein Problem sein. Kann man aber auch einfach messen.
    Zu 3: Mache mal den Verteiler auf und schaue nach ob da alles i.O. ist (nass?). Mache eine Zuendkerze raus und lege sie mit dem Gewinde auf etwas leitendes metallisches im Motorraum, siehst Du Zuendfunken beim Starten? Checke die Zuendkerzen auf den korrekten Spalt und Sauberkeit (oelig-nass, schwarz verrusst?).


    Viel Glueck und melde Dich zurueck!


    Dieter

    Ein 2.0-16V ist nicht genug!
    Disclaimer: Der Autor dieses Beitrages hat eine gehörige Portion Humor, gepaart mit etwas Sarkasmus. Bitte nicht alles "tod-ernst" nehmen. Wir wollen ja alle unseren Spaß haben, speziell hier auf der Seite mit unseren Opels!

  • #8

    Am besten nicht mehr, du wirst ständig Probleme haben, weil es dir (wenn vorhanden) ständig den Spritfilter verlegten wird, oder noch schlimmer, den Vergaser. Auch in der Benzinpumpe ist ein kleines Sieb, welches sich dann mit Rost zusetzt. Besser gleich den Tank sanieren oder tauschen. BEim Sanieren gibt es zwei Möglichkeiten:
    1. Tank auf eine Betonmischmaschine gurten, mit Strahlsand und evtl. Glassplitter füllen und die Mischmaschine lange laufen lassen. Danach den Tank mit fertan oder Phosphorsäure fluten und einige Tage wirken lassen. Dann den Tank ordentlich mit Wasser ausspülen (sonst rostet es noch schneller), trocknen lassen, mit einem flutflähigen Lack aus dem Korrosionsschutzbereich (besser keine unnötig teure Tankversiegelung, die lösen sich meist bald wieder) fluten.
    2. Die sichere Variante: Tank aufschneiden, mechanisch entrosten, dann ebenfalls mit Fertan oder Phosphorsäure behandeln, innen mit Benzinfestem Korrosionsschutzsystem lackieren und dann hartlöten, evtl. innen nochmal fluten.
    Neu wirst du keinen Tank mehr bekommen, bei gebrauchten Twanks ist auch vorischt geboten. Liegen die schon ewig sind sie meist auch innen rostig, auch wenn sie aussen wie neu aussehen.

  • #9

    Rekord-E Tank, gefuellt mit Essig (sehr gut!!!), Sand und kleinen Steinchen.


    Da geht's rund! 8o


    Dieter


    https://www.youtube.com/watch?v=HovJTohrOrg

    Ein 2.0-16V ist nicht genug!
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  • #10

    Frage: ist es sinnvoll, möglichst oft den tank richtig voll zu Tanken , oder besser immer bis zum Aufleuchten der Tankanzeigeleuchte warten ?


    Ich persönlich tanke lieber immer dann voll, wenn die Spritüreise gerade günstig sind....aus meiner Sicht sind im Benzin Antiroststoffe, die dann auch verj´hindern, das der Tank rostet...zudem entsteht so auch kein Kondenswasser an der tankinnenwand...liege ich da richtig?

  • #11

    Der heute Sprit hat (auch wenn es nicht E10 ist) einen nicht unerheblichen Bioanteil, der dafür sorgt, dass der Sprit Wasser anzieht. Das Auto ewig lang nur halb voll oder gar viertelt voll zu lassen ist extrems chlecht. Dazu kommt, dass sich Sprit schon binnen kurzer Zeit erheblich selbst zersetzt und dann nicht mehr so zündfähig ist, wie frischer Sprit. es ist auf jeden Fall besser das uto vollgetankt länger stehen zu lassen, optimal wäre dann noch einen Benzinstabilisator dazu zu geben, der eben die Kondenswasserbildung und das Zersetzen des Sprits unterbindet. Sonst hast du über kurz oder lang einen innen rostigen Tank. Hier in Österreich tanke ich vor dem Winter immer den Shell V-power mit 100 Oktan, ist der einzige ohne Bioanteil. Seitdem gibt es nach dem Winter kein Problem mehr mit fehlender Leistung, Rost im Tank oder hängenden Tankgebern.

  • #12

    Der heute Sprit hat (auch wenn es nicht E10 ist) einen nicht unerheblichen Bioanteil, der dafür sorgt, dass der Sprit Wasser anzieht. Das Auto ewig lang nur halb voll oder gar viertelt voll zu lassen ist extrems chlecht. Dazu kommt, dass sich Sprit schon binnen kurzer Zeit erheblich selbst zersetzt und dann nicht mehr so zündfähig ist, wie frischer Sprit. es ist auf jeden Fall besser das uto vollgetankt länger stehen zu lassen, optimal wäre dann noch einen Benzinstabilisator dazu zu geben, der eben die Kondenswasserbildung und das Zersetzen des Sprits unterbindet. Sonst hast du über kurz oder lang einen innen rostigen Tank. Hier in Österreich tanke ich vor dem Winter immer den Shell V-power mit 100 Oktan, ist der einzige ohne Bioanteil. Seitdem gibt es nach dem Winter kein Problem mehr mit fehlender Leistung, Rost im Tank oder hängenden Tankgebern.

    Opel85, danke für die Info, das ist jetzt echt gut zu wissen... mit dem E10 Zeugs halte ich es eh nicht so besonders...nur für meinen MX 5 , da hatte ich mal ne Ethanol / E10 Mischung reingetankt, für die ASU, hat echt gut geklappt...aber hinterher ordentlich Super aufgetankt, weil dauern will ich die E10 Suppe meinen Motoren auch nicht zumuten....


    Jetzt, wo ich lese, das 100 Oktan ohne Ethanol Zeug besser für den tank ist, werde ich das vor längerer Standzeit auch tanken.


    Danke für den TIP.

  • Hey,

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