Großbaustelle: Blauer 1990er 5-Türer Life 1.4i

  • #1

    Hallo zusammen, wollte mir eigentlich noch etwas Zeit mit der Erstellung des Threads lassen, aber ich will es nicht weiter aufschieben. Hier dann also die ewige Baustelle. Zur Geschichte:

    Im Februar 2018 mit 16 Jahren entschloss ich mich nach längerem überlegen, das Auto haben zu wollen. Die Bilder sagen gut aus, die Ausstattung war auch nicht schlecht (siehe Profil) und der Preis, 950 Flocken war auch.. "billig". Dachte ich jedenfalls. Also ca. 350km ins thüringische Nirvana gefahren und das Auto das erst Mal Life gesehen. Ingeschweißt, Ledeglich die Radläufe gespachtelt (sah gut aus)..

    Begeistert vom potentiellen ersten wagen, entschied ich mich ihn zu Kaufen. Also im März 2018 hier hin geholt

    Das zu den Bildern aus der Anzeige.

    Und hier war er endlich bei mir


    Auf der Fahrt hier rüber ging bereits im Leerlauf die MKL an.. Fehler später gefunden, es war eine falsche Einspritzdüse drin und die Lambdasonde abgerissen..

    Jedenfalls den versifften Motor etwas sauberer gemacht (habe davon leider kein Bild) und dann,stand er eigentlich sowieso erstmal nur da, da ich noch keine 17, war und den Führerschein auch noch nicht hatte.

    Es dauerte keine 3 Wochen und die Bastelei ging los. Der Kadett Facelift Tacho würde gegen einen karierten aus dem Ascona C ersetzt

    Keine Ahnung warum die Bilder in der Vorschau so eine schlechte Qualität haben, ist einfach so. Währenddessen schraubte mein Vater die vordere Stoßstange ab, und das erste Unglück kam zum Vorschein..

    So viel erstmal zu Teil 1. Weiteres Folgt

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #3

    Ansich passierte erstmal nicht viel weiter, war ja noch TÜV bis 02/19 drauf und im Oktober 2018 ist er dann Mal die ersten Male durch mich bewegt worden. Nach bestandener Prüfung direkt raus aus dem Golf 7 TDi und rein in meine Sardinenbüchse... Nachdem ich beim Straßenverkehrsamt noch am,selben Tag den,Zettel abgeholt hab. An dem Tag 150km Kadett gefahren, heißt so viel wie, ich wollte nicht mehr aussteigen.


    Ende Januar hat er dann auch Mal ein weißes deckchen bekommen. In der Zeit stand er wieder nur in der Einfahrt und wurde nicht bewegt.


    Da der TÜV nun wartete, und das Fahrwerk so,ziemlich das ausgeleierteste war, das es gibt, hab ich federn von Papas GSi 16V einbauen lassen, 18mm Stabi vorne, GSi Stabi hinten(selbst eingebaut sowie Federn Hinten und Stoßdämpfer Sachs Touring) und vorne noch Bilstein B4. Dabei einen TÜV checkup machen lassen. Kotflügelkanten hinter der Stoßstange mussten angeblich instandgesetzt werden. Also die kotis dran gebaut, die es beim Auto mit dabei gab. Warum wohl...


    Dabei auch Masseband vom Getriebe zur Karosse, nach Fehlgeschlagenem Lötversuch erneuert



    Und dann ein Bild von mir, wie ich voller Stolz auf die zum Großteil selbst gemachten "Umbauten" einen auf cool machen wollte.


    So blieb das Auto erstmal einige Zeit, wem,es aufgefallen ist, statt 13" silbernen Sportstahlfelgen, nun 14" in Anthrazit. Wer den Farbton hat gerne melden, die Nummern der Felgen Stelle ich später noch rein


    Fast vergessen. Vor dem TÜV ließ sich das Fernlicht nur per Lichthupe einstellen. 3 Nachmittage grübeln und nach einem neuen Blinkerhebel war auch das Problem erledigt.


    Soviel zu Teil 2. Teil 3 Folgt

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #4

    Die nächsten warmen Tage waren da und ich machte mir Gedanken über den Zahnriemen. Hatte da keinerlei Info drüber. (Auto gekauft mit 125000km Zahnriemen bei 131000km) also dachte ich mir

    Motor ohne Servo, ohne alles, kann schon nicht so schwer sein. Also wollte ich anfangen. Laut Motornummer Zahnriemensatu bestellt, aber falschen da gehabt (jetzt liegt einer ohne Spannrolle hier rumm). Also neuen bestellt und angefangen. Bis die Kurbelwellen Riemenscheibe runter war, war es schon ein Akt. Also weiter. Spannrolle raus, Riemen runter, Wasserpumpe lösen und entfernen.. ja.. oder auch nicht. Also erst Nockenwellenrad runter und das Thermostat getauscht. Dies hatte Produktionsdatum 09/08. Also nehme ich an der ganze Kram war rund 10 Jahre alt. So weit so gut. Mit sanfter Gewalt dann die Wasserpumpe raus bekommen. Produktionsstempel von 89.. dass die noch dicht war.. also alles in neu wieder rein und zusammenbauen. Riemenverkleidungen hab ich auch richtig schön gereinigt und die rostige Scheibe der Kurbelwelle in Rallye Silber lackiert. Sowie den rostigen Metall Ansaugrüssel. Der Ernst Endschalldämpfer kam auch noch drunter und danach ging es im Innenraum weiter. Mehr davon dann in Teil 4





    Leider kein Bild der Fertigen Riemenscheibe und des Ansaugrüssels gefunden. (Auf dem Dachboden Lackiert



    Sieht dezent nach mehr als 60PS aus und hört sich auch so an


    Zu guter Letzt der Anfang von Teil 4. Sitzheizungsschalter die nur leichten und die Vorfacelift Uhr, allerdings diese ohne Bild


    Der Motor Lief nach der Operation am offenen Herzen einwandfrei.

    Mehr zum Innenraum in Teil 4. Kleiner Spoiler, geht um das Soundsystem

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #5

    Immer schön fleißig sein... So ein Kadett braucht viel Pflege :-)

    Als mein blaues Baby noch mit 60 Pferdchen geritten wurde war der Sound auch Mega.. Und Ich Zwanzig Jahre Jünger ;-)

    Mittlerweile drückt er als Turbo satte 126dB ( mit dem "Nicht-Tüv" Endschalldämpfer...

    Bleib am Ball mit deinem ersten Auto. Vielleicht bleibt er bei Dir so wie mein Kadett seit nunmehr 21 Jahren.

  • #6

    Ja der steht gerade beim Karosseriebauer.. dazu später mehr. Kriege ihn Donnerstag wieder (ohne Farbe an entsprechenden Stellen und Samstag geht's in den Urlaub damit. Gut dass mich dort niemand kennt (weil,das unfertig aussehen wird)

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #7

    Teil 4

    Da das alte SC202 den Geist aufgegeben hat, war es Zeit für was neues. Also ein alpine CDE-193BT da rein. Dazu vorne Pioneer boxen mit 200W Maximalbelastung, hinten Magnat mit 95W Maximalbelastung. Dazu hinten im Kofferraum einen Crunch 12" Würfel mit Schräge für die Rückbank. Befeuert von einem Alpine MRP-M500 Monoblock. 16mm² Kabel verlegt. Hinterm hinteren Kennzeichenhalter noch doppelseitigen Klebeband damit es nicht so klappert und ab dafür. Ich finde das ist ganz gut gelungen. Viele Bilder hab ich dazu leider nicht


    Die Rolle war nur zu Testzwecken drin, hat nur eine Verschlechterung erbracht

    Das LS Lenkrad wurde durch ein GSi Vorfacelift Lenkrad ersetzt

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #8

    Nach dem Urlaub kommt auch Teil 5


    Habe in Hamm auf dem Oldtimermarkt für 30€ einen unlackierten Kühlergrill von Hella mit Zusatzscheinwerfern ergattern können. Den erstmal bis aufs letzte Einzelteil zerlegt und gereinigt. Flugrost an den Scheinwerfern so gut es ging entfernt, in die vernudelten Kreuz Schrauben einen Schlitz rein gesägt und Gewinde nachgeschnitten (waren total angegammelt). Zu guter Letzt Haftvermittler auf den Grill, grundiert und in Rallye silber lackiert.

    Kam das Problem mit dem Kabelbaum. Es war keiner dabei, also selbst was basteln. Nach 3h war dieser auch (fast) praxistauglich. Muss mir da noch was einfallen lassen wie ich die Steuerleitung des Relais vom Fernlicht abgreifen kann. Momentan hab ich das Kabel einfach nur mit in den Stecker geschoben. Zwar sehr unprofessionell, aber funktioniert.

    Also den ganzen Spaß verbaut und alles funktioniert prima. Ledeglich bei sehr großen, sauberen Schildern wird man im Dunkeln vom eigenen Licht geblendet, aber ansonsten wird die Nacht zum Tage. Hab auch überlegt die Zusatzscheinwerfer irgendwie über Zündungsplus mit einem Schalter zu schalten, um sie auch unabhängig vom Fernlicht einschalten zu können. Dann könnte ich mit Abblendlicht und Nebelscheinwerfern + Zusatzscheinwerfern fahren, oder sie einfach so einschalten, auch wenn es eigentlich Unsinn ist.



    Ja ich weiß, die Sardinenbüchse ist nicht die sauberste, ist aber auch kein reines schön Wetter Fahrzeug. Im Winter kommt er nur auf die Straße wenn es unbedingt notwendig ist und Regen? Naja es ist Wasser, der ist nicht aus Zucker


    Teil 6 folgt

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #9

    Weiter geht's mit Teil 6.

    Bekannt war, dass die Radläufe bereits gespachtelt waren und nach zwei Jahren in meinem Besitz, kam der Gammel wieder durch. Der Spachtel an der Schwellerspitze schön braun, und am Radlauf sah es nur so aus als wäre das äußere Blech hin. Innen fühlte es sich jedoch noch ganz brauchbar an.. doch das täuschte.

    Also Bleche organisiert und ab zum Karosseriebauer. Aber was dann zum Vorschein kam, damit hab ich selbst nicht gerechnet. Der innenradlauf wurde bereits gemacht. Aber nicht so wie man denkt. Es war eine Mischung aus Alublech, Niete, Kunstharz Kleber und Spachtel. Eine Seite schlimmer als die andere..

    Naja was muss das muss, also hab ich dem Karosseriebauer Mal machen lassen und habe zwischendurch Mal vorbeigeschaut. Es dauerte und dauerte, der geplante Urlaub rückte näher, aber der Kadett wurde einen Tag vor Abreise "fertig". Das heißt soviel wie grob verspachtelt und unlackiert. Naja reicht zum fahren, also ab in den Urlaub. Der Karosseriebauer sagte, bevor es weiter geht soll ich mich erstmal um die Karosseriekanten den, sonst lohnt sich das Lackieren nicht. Desweiteren machen nun die Antriebswellen bei voll eingeschlagener Lenkung beim anfahren keine gesunden Geräusche. Toll, wieder was neues. Die folgenden Bilder sprechen für sich..

    So ist der Aktuelle Stand der Dinge. Werde im Laufe der nächsten Wochenenden mich Mal den Karosseriekanten widmen. Geplant ist auch am 26.07. das erste Mal dieses Jahr zum Oldtimertreffen nach Attendorn zu fahren, wenn es denn stattfinden darf. Ja mit den Radläufen fahre ich dann da hin. Bin da ja schließlich schon mit den andersfarbigen Kotflügeln gewesen

  • #10

    Teil 7 Urlaubsbericht

    Mit mehr Bier und Ersatzteilen, als Gepäck im Kofferraum (dieses müsste auf der Rückbank Platz nehmen) ging es dann also los. Eine Strecke 640km. Zu den Ersatzteilen gehörten:

    Mehrere Zündverteiler

    Mehrere Zündspulen+Module

    Ein Satz Zündkabel

    Eine Verteilerkappe+Finger

    Drosselklappeneinheit mit allem dran

    Ventildeckel

    Und eine Lichtmaschine, wo ich nicht wusste ob sie überhaupt passt (seit heute weiß ich es: fast)

    Nach insgesamt gut 2000km kann ich sagen, Werkzeug und Ersatzteile umsonst spazieren gefahren. Aber besser haben und auf dem Parkplatz schrauben, als den Abschleppdienst rufen zu müssen. Ledeglich auf der Rückfahrt fehlte ihm irgendwie die Leistung, die er auch nach dem nächsten Tanken wieder hatte. (Lag wohl am Sprit den ich im Urlaub getankt habe (Total Tankstelle)) wobei sich an der Tanke die Zapfpistole komisch verhalten hat. Da kam am Anfang einfach nichts raus..

    Nun gut, den Urlaub hat er Problemlos überstanden und es hat eine Menge Spaß gemacht. Insgesamt sogar drei anderen Kadetten begegnet.

    Ich finde, er passt gut in die Altstadt. Und über die Gesellschaft der roten Stufe, habe ich mich sehr gefreut

    Mit der Landeskrone im Hintergrund

    Und im Vergleich zu einem ehemaligen Tagebau-Bagger. Dagegen wirkt der Kadett wie ein Spielzeug

    So sah er dann nach einem ungeplatem Offroad Kurs aus.. war überhaupt nicht matschig oder so.. aber es hat Spaß gemacht

    So sah es dann auf der Rückreise im Kofferraum aus. Fragt einfach nicht. Jeder war Mal jung und verrückt

    Und das nach nur 1500km. Was ein Akt den Dreck wieder runter zu kriegen


    Das war's soweit vom Urlaub. Als nächstes geht's wieder mit dem Basteln an der Baustelle weiter

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
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    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
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  • #11

    Teil 8.1
    Wollte die Tage mal an die Karosseriekanten und dachte Sandstrahlen wäre auch mal was zum ausprobieren. Also blind eine Güde SP200 Sandstrahlpistole und Steag Asilikos 25kg Strahlgut mit 0,2 - 0,5mm Körnung geholt. Betriebsdruck 3-7 Bar... Auf aktueller Einstellung liefert mein Kompressor zwischen 4 und 4,5 Bar, also eigentlich ausreichend. Naja vom Transport ist etwa eine Hand voll Strahlgut im Versandkarton geblieben, also dachte ich den verbrauche ich zu Testzwecken. Saugröhrchen rein gehalten, auf den Schraubstock gezielt und ab dafür. Denkste. Nur der Ganze Staub vom bohren, Sägen etc flog weg.. Also so bescheuert wie ich bin mit 1cm Abstand zur Düse in meine Hand gepustet. Welch eine Überraschung, nicht ein Korn kam mit sondern nur Luft.. Düse vorne Abgeschraubt und gesehen, es war Granulat in der Pistole angekommen... Als nächstes Werde ich mir wohl ein Behältnis bauen (Volvic Flasche mit Trinkverschluss) Wo das Granulat höher liegt als die Pistole und somit quasi zu seinem Glück gezwungen wird (Damit der Ansaugweg viel kürzer wird) Entweder wird es gehen, oder ich habe einen Sandstreuer für den Winter :D


    8.2 Folgt am oder nach dem Wochenende. Je nach dem was so alles schief läuft. Hab ja zum Glück dann jemanden dabei der mich Auslachen kann ;)


    Das war übrigens in der Pistole angekommen

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #12

    Teil 8.2 schafft es doch noch am Wochenende

    Die Idee war gut, Die Umsetzung in die Praxis auch, aber die Funktionalität.. naja. Brauchte ewig bis die 2m Schlauch mal mit Strahlgut befüllt waren und sonderlich viel kam dann auch nicht aus der Pistole, Ich vermute es ist etwas feucht geworden und verklumpt. Nächste Option, Druck vom Kompressor irgendwie erhöhen.

    Ist ein Einhell Typ 110/100

    500W

    100L/min Ansaugleistung

    Druck max. 8Bar

    Tankinhalt ~90-110L


    Meiner Meinung nach sollte das ja reichen, oder?


    Als ich dann mal unters Auto geschaut habe, die nächste Überraschung. In der Bodenwanne unterm Fahrersitz schönen rost entdeckt, am "Stopfen" hinten Links oder was auch immer das ist. Werde das mal die Tage inspizieren und mit der Drahtbürste da dran. Ich befürchte nichts Gutes.


    Weiteres folgt in Teil 9

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
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  • #13

    Teil 9 mitten aus dem Geschehen.

    Der linke Wasserablauf aus dem Fahrerfußraum.. naja ich sage dazu nichts sondern lasse die Bilder für sich sprechen. Hinten erwarte ich ähnliches unter dem Unterbodenschutz. Ansonsten, jede Menge Flugrost und Dreck. Traue mich gar nicht weiter da rumm zu kratzen...

    Eine Hebebühne und Hilfe wäre jetzt was feines. So komme ich definitiv nicht weit im Gegensatz zur braunen Pest. Warum sollte 2020 auch nur ein Mal etwas laufen wie es sollte


    Die Vorschau,reicht damit ihr kein Augenkrebs bekommt. So viel zu dem Ablauf vorne



    Und das zu dem hinteren...

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
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  • #14

    Immernoch Teil 9

    Ich habe Mal die Drahtbürste in die Bohrmaschine gespannt und entrostet. Ein bisschen Blech musste ich dennoch mit der Blechschere entfernen.. hat,total super geklappt. Naja ich mache das ja auch zum ersten Mal also.. erwartet nichts. Gar nichts. Ich will das jetzt erstmal einfach nur zu haben, egal wie. Der Ablauf ist ab heute jedenfalls Geschichte

    Ich hab Mal ein Paar Bilder gemacht

    Aber der Hut, der sitzt Perfekt. Danke dafür Sofian

  • #16

    Viele von den E- Kadett´s haben vor 25 Jahren schon so ausgesehen. 2 Kotflügel, 2 Holme, 2 Radläufe und die Einschweißecken hinten unter der Stoßstange - und sie waren wieder auf die Beine gestellt. Hab damals viele davon gemacht. Bei den GSI hab ich die Radläufe aus den vorderen Kotflügel ausgeschnitten und hinten eingeschweißt. Dan ging es sich mit 7Jx15 ET 13 aus.

  • #17

    auch ein wirksames Flecken- ähm... Flickenmittel :thumbsup:

    Die Blechsicken solltest Du aber von unten abdichten, damit sich dort kein Schmutz und keine Feuchtigkeit festsetzen können. Sonst hast Du da bald wieder die braune Pest sitzen.

    Das habe ich auf jeden Fall auch vor. Nach dem gehämmere kommt da nochmal von allen Seiten rostschutzgrundierung drauf. Wie schmiere ich das unten dann am besten zu? Ich nehme an, Silikon ist keine Lösung dafür. Oder dick Unterbodenschutz da rein?

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
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    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #18

    Hallo, du solltest das schweißen und nicht nur ran kleben.Zum abdichten nimmst du am besten normalen Karosseriekleber/Nahtabdichtung oder Scheibenkleber.

    Wie gesagt schweißen wäre die bessere Option.Mach nicht den Fehler und Kleister den Unterboden mit irgendwelchen Bitumen Unterbodenschutz zu. Du wirst nie sehen wie der Rost arbeitet.Irgendwann ist es dann zuspät, so schwarze Pampe ist eigentlich nur gut das man irgend eine Rostlaube über den TÜV schmuggelt. Lieber irgendwas auf Wachs Basis am besten transparent.Ich z.B sprühe alles mit Fluidfilm an. Da sehe ich also immer was da gerade passiert und das Zeug kriecht in jede Falz. Grüße

  • #19

    Mein alter Herr sagte ich soll das Blech verbieten. Schweißen könnte ich theoretisch auch, aber wir haben nur so ein fülldraht Schweißgerät vom Lidl. Glaube 4 Stromstärken wählbar. Das letzte Mal hab ich im August letzten Jahres ein Schweißgerät in der Lehrwerkstatt in der Hand gehabt, müsste also erstmal wieder üben. Hab aber bei allen gängigen Schweißverfahren, also Gasschmelzschweißen, MIG/MAG, WIG und Elektrode, die Noten gut bis befriedigend bekommen. Und ich hab Angst dass ich nur das Steuergerät oder sowas dabei zerschieße

    1990er Kadett E Sondermodell Life als 5 Türer
    262 Baikalblau Metallic
    C14NZ mit 5 Gang Getriebe
    K&N High flow Luftfilter und Ernst Endschalldämpfer
    Elektrische Fensterheber vorne
    Nebelscheinwerfer
    Anhängerkupplung
    Instrumente und Lenkrad auf Vorfacelift

  • #20

    Hallo, du solltest das schweißen und nicht nur ran kleben.Zum abdichten nimmst du am besten normalen Karosseriekleber/Nahtabdichtung oder Scheibenkleber.

    Wie gesagt schweißen wäre die bessere Option.

    Wieso nicht kleben? Das wichtigste ist hierbei der richtige Kleber und die anschließende Versiegelung. Für die Autohersteller ist heute das Kleben von Karosserieteilen eine gängige Methode zum Verbinden von nicht tragenden Teilen. Bis in die 70´er Jahre wurden hierfür in einigen Bereichen Lötverbindungen verwendet, z.B. sind die Scheibenrahmen im Bereich des Windlaufbleches und dem Abschlußblech unterhalb der Heckscheibe bei allen Rekord bis mindestens zum Rekord C gelötet gewesen, für den Rekord E liegen mir keine Berichte vor. Selbst die ersten D Kadetten hatte am vorderen Scheibenrahmen noch Lötverbindungen, zu erkennen an der verschlossenen nicht sichtbaren Sicke am Scheibenrahmen. Vorteil des Lötens war die Fließeigenschaft des Schmelzgutes, damit konnten die Scheibenrahmen vollends gegen Wassereinbruch abgedichtet werden; da die damaligen Scheibendichtungen nicht so gut abdichteten wir sie es sollten. So hat man Wassereinbrüchen vergebeugt.

    Erst ab ca. 1980/81 wurde dieses Verfahren aufgegeben, zumindest mit Einführung der geklebten Scheiben, und vollends auf Schweißen umgestellt, ab da an hatten alle Opel die Sicke am vorderen Scheibenrahmen. Die ersten Serienfahrzeuge mit geklebten Front- und Heckscheiben war bei Opel die KAD-B Serie.


    VW arbeitet bereits seit 30 Jahren erfolgreich mit Reparaturklebungen in Bereichen mit nicht tragenden Teilen. An meinem Golf 2 wurde von mir 1995 eine Durchrostung an der Heckklappe im Bereich der Kabeldurchführung bemängelt, diese hat VW mit einem Repblech auf Kulanz instandgesetzt. Hierbei wurde der rostige Teil herausgeschnitten, ein in Wagenfarbe lackiertes Formblech eingeklebt und alles mit Wachs versiegelt; dass hält bis heute anstandslos.

  • Hey,

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