Kadett A, wo ist die Fahrgestellnummer eingeschlagen?

  • #1

    Wo ist beim Kadett A die Fahrgestellnummer eingeschlagen? Kann jemand ein Bild zur Verfuegung stellen wo man die Nummer sehen kann? Die Nummer selbst kann gerne im Bild unkenntlich sein, ich will nur sehen wo sie ist.

    Ist die Nummer eingeschlagen oder graviert?

    Die Fragen kommen von einem Freund im US Forum http://www.OpelGT.com, ich versuche ihm auszuhelfen.


    Vielen Dank im Voraus,


    Dieter

    Ein 2.0-16V ist nicht genug!
    Disclaimer: Der Autor dieses Beitrages hat eine gehörige Portion Humor, gepaart mit etwas Sarkasmus. Bitte nicht alles "tod-ernst" nehmen. Wir wollen ja alle unseren Spaß haben, speziell hier auf der Seite mit unseren Opels!

  • #3

    Beim Kadett A wurden die Fahrgestellnummern nicht eingeschlagen, sondern graviert.

    Zu finden auf dem rechten Innenradhaus.

    Auf dem Bild die Position (fotografiert vor dem Lackieren - dann der Lackierer damals die Nummer zulackiert und danach eingeschlagen :cursing:)

    Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts funktioniert.
    Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.


    Bei mir wird Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum!

  • #5

    Die Fahrgestellnummer ist in das Blech der Karosserie elektrisch einerodiert und muss nach dem Lackieren mit Beize oder durch Schleifen wieder freigelegt und anschließend mit Klarlack versiegelt werden.

    So war das bis Ende der 60'er Jahre im Fahrzeugbau üblich.


    Hier ein Bild vom Motorraum meines 60'er Olympia Rekord, die Nummer befindet sich eigentlich immer im Motorraum auf der Beifahrerseite im oberen Bereich des Windlaufbleches/ Spritzwand. Auf meinem Bild nur angedeutet und vom Haubenscharnier verdeckt.

  • #6

    Oder so.

    Auf den ersten Blick sah das für mich aus, als wäre sie graviert.

    Jedenfalls waren die Nummern noch nicht eingeschlagen oder gestanzt.

    Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts funktioniert.
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  • #8

    Gibt es zu diesem zusätzlich oder nachträglich angebrachten FIN-Datenschild Informationen im Fahrzeugbrief/ der Zuslassungsbescheinigung?

    Diese Stelle sowie die Art der Ausführung waren bereits nach damaliger Rechtsprechung seitens der Fahrzeughersteller nicht zulassungskonform.

    AUSSER; dass Fahrzeugkarosserieteil mit der werksseitig eingebrachten Fahrgestellnummer wurde, z.B. nach einem Unfallschaden, ausgetauscht, dann war diese Art des Ersatzes statthaft, die Änderung musste aber in den Fahrzeugpapieren dokumentiert werden.

    Die Fahrgestellnummer musste damals stets untrennbar mit einem Rahmenteil auf der rechten Seite im Bereich des Motorraumes eingebracht sein.

    Dieser Passus wurde dann um 1975/ 1976 geändert und erweitert, seit dieser Zeit konnte die Fahrgestellnummer auch im Bereich der rechten B-Säule eingebracht werden.

    Eine weitere Novelle dieses Zulassungsparagraphen erfolgte erst Anfang der 2000'er Jahre, ab diesem Zeitpunkt wanderte die Fahrgestellnummer bei den Neufahrzeugen auf den Windschutzscheibenrahmen.

  • #10

    okay, die StVZO hat damals was anderes vorgeschrieben und schreibt sie auch heute noch vor.

    Kenne ich so nur aus dem Karosseriebau nach Instandsetzungen sowie auch von Fahrzeugen aus dem Import vom US-amerikanischen Fahrzeugmarkt. Die hatten bis in die 80'er Jahre die unmöglichsten Anbringungsorte und Formen, z.B. beim Pontiac Fierro im Heckmotorraum und bei einem weiteren Pontiac Modell auf dem unteren Querträger hinter der Frontmaske. Mal auf geklebten Aluschildern, mal auch nur auf einem Aufkleber hinter der Frontscheibe.

    Wir hatten nach Fahrzeugimporten diesbezüglich schon öfters Konfliktpunkte mit hiesigen Zulassungsstellen und haben uns mit der Thematik ausführlich beschäftigt.

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