Beiträge von Strahli

    Es sind die selben Dichtringe, F10 und F13 sind an dieser Stelle identisch, auch Du solltest in Deinem Kadett ebenfalls ein F10 Getriebe verbaut haben.

    Hier mal ein Bild der Anschlußseite, in diesem Fall mit einem Blinddeckel verschlossen.

    Suche die Getriebekennzeichnung auf dem Getriebegehäuse wie im Bild gezeigt.

    Rost um den Tankdeckel kenne ich ausschließlich von den Ford Modellen der 80'er und 90'er sowie beim Golf 2.

    Ist mir bis heute bei allen Opel Modellen unbekannt geblieben und habe ich hier im Forum auch erst bei einem User am Kadett E Stufe gesehen.

    Genau dass meine ich. Die Stecker an sich sehen oftmals noch gut aus, obwohl das aufgelegte Kabel darin selbst bereits Oberflächenkorrosion gebildet hat; was den Leitungswiderstand dann gravierend erhöht und Sollwerte der Messsensorik verfälscht.

    Ich spreche hier aus leidiger Erfahrung. Die Kontaktkorrosion kann sich bis unter die Isolierung der Kabel ziehen. Opel hat damals halt kostengünstige Kabelbäume verbaut, teils ohne Aderendhülsen und mit schlechten Lötpunkten. Die Autos waren halt nicht für 30 Jahre und mehr ausgelegt.

    In meinem Rekord war der Widerstand so hoch, dass am Blinkrelais von 6V Bordspannung nur 3,4V ankamen und das Relais nicht mehr anzog und abfiel, die Blinker zeigten nur noch Dauerlicht an.

    Die Steuergeräte hattest Du doch bereits durchgetestet. Irgendwo ist in Deiner Steuerung der Wurm drin, und da der mechanische Motorenteil ja bereits durchgetestet ist und keine gravierende Rückschlüsse zulässt, kann der Wurm in Deiner Zündanlage ja nur noch im Kabelstrang oder der Peripherie zu finden sein.

    Hallo Gabriel01


    die vom Kompressionstester ermittelten Werte zu den einzelnen Zylindern sind allesamt im grünen Bereich, also was dies betrifft bist Du erst einmal save.

    So langsam frage ich mich, ob Dein Kabelbaum oder seine Steckverbindungen einen weg haben und dadurch dem Steuergerät und der restliche Zündanlagenperipherie falsche Werte suggeriert werden.

    Schließlich sollte die Mechanik ja mittlerweile durchgetestet sein.

    Du Dein Motor altert mit jedem gefahrenen Kilometer und irgendwann ist der Punkt erreicht an dem ein Verschleiß erreicht ist, der den Prozess an sich noch beschleunigt.

    Du hast doch selbst gesagt, dass Du nicht weist was der Vorbesitzer alles verändert und verbastelt hat, und zum tatsächlichen Kilometerstand gibt es auch keine definitiven Aussagen. Von daher wird der kleine Motor bestimmt in seinem Leben ordentlich gefordert worden sein.

    Mach den Kompressionstest und dann schau weiter, Du machst Dich nur selbst kirre.


    Letztens war übrigens ein "neuer" C14NZ Rumpfmotor für gerade mal 400,-Euronen in den Kleinanzeigen. An Deiner Stelle würde ich nach so etwas Ausschau halten und gleich den ganzen Block tauschen.

    Bei meinem letzten Motorschaden waren alle Pleuellager hin, da hab ich mich auch gefragt, nur diese Lager tauschen und weiter fahren oder gleich einen Rundumschlag zu machen.

    Wenn Du da mit halben Sachen anfängst, dann schraubst Du in einem Jahr wieder am Motor, also habe ich gleich Nägel mit Köpfen gemacht.

    Gabriel01

    jeder Verbrennungsmotor verbrennt Öl, dass ist völlig normal und nicht unbedenklich. Selbst der Motor in meinem erst 4 Jahre alten Alltagswagen verbrennt auf 12000 km einen Liter Öl.

    Schau mal in Deinem Handbuch nach, dort wirst Du lesen können, dass ein halber Liter auf 1000 km noch im Normbereich liegt. Da Dein Motor ja nun auch nicht mehr taufrisch ist und auch bereits einiges an Arbeit hinter sich hat, ist das Thema Ölverbrauch absolut nachvollziehbar.