Beiträge von Strahli

    Sorry Jungs,

    gehört zwar nicht hier ins Forum, aber wenn ich nicht verzweifelt nach diesem Ersatzteil suchen würde, dann würde ich Euch nicht damit belasten wollen.

    Aber jeder Suchende ist ein weiterer Multiplikator.


    Ich suche ein neues "originales" Leerlaufregelventil für meinen Passat GT 35i, der weigert sich im kalten Zustand zu starten und dann rund zu laufen. Die Zubehörteile sind leider auch hier von minderer Qualität und helfen nur bedingt weiter.

    Der Originalhersteller war VDO, hier ist aber genau wie bei VW Classic Parts nichts mehr zu bekommen, die Teilenummern lauten wie folgt:

    VW 037 906 457 C

    VDO 408.202.011.002


    Danke für Eure Hilfe

    Gruß Strahli

    kurze Frage Meenzer


    Hat Dein neues Ausrücklager bereits ein Kunststoffgehäuse?


    Hintergrund meiner Frage:

    Habe heute meinen 3 Jahre alten 1'er aus der Werkstatt abgeholt, bei dem war bereits nach gerade mal 32'tkm das Ausrücklager der Kupplung verschlissen und machte im kalten Zustand Geräusche.

    Zum Glück wurde die Reparatur aufgrund der noch geltenden Garantieansprüche auf Kulanz getauscht. Habe diesen Vorfall zum Anlass genommen, um die Anschlussgarantie auf 6 Jahre zu verlängern.

    Die Teile taugen heute auch nichts mehr, kosten nur noch horrende Preise und sind von mangelhafter Qualität. Das Ausrücklager in meinem Rekord ist 60 Jahre alt, hat 124'tkm auf dem Tacho und macht nur ganz leichte Geräusche, vermutlich weil die Fettfüllung langsam den Geist aufgibt.

    In meinem SR Kadett habe ich das Ausrücklager begutachtet, dort ist zum Glück noch das alte metallgekapselte Lager ohne Kunststoffgehäuse verbaut.


    Vielen Dank für Deine Rückmeldung.

    Zum Thema Unterbodenschutz, wenn es nicht so teuer und aufwendig wäre, würde ich am liebsten die komplette Karosserie chemisch entlacken lassen:


    Vorteil dabei im Gegensatz zum strahlen, es wird nicht nur äußerlich, sondern auch zwischen den Blechen und in den Hohlräumen eingewirkt, zudem ist die Oberfläche hinterher glatt (abgesehen von Beulen u.d.).

    Rost dementsprechend auch kein Problem mehr in den Falzen und Blechüberlappungen, alles weg.

    Es gibt zudem auch nicht die Gefahr von Verzug durch Druck wie beim sandstrahlen, nur der Preis ist halt, ähm., nun ja.

    Hallo Meenzer


    da bin ich vollkommen bei Dir, das ist nicht billig. Aber die Umweltauflagen im Zusammenhang mit den verwendeten Lösungsmitteln und Laugen sind schon gravierend, wir müssen für die Entsorgung eines Kubikmeters nach AVV 080117* "chemische Abfälle aus der Farb- oder Lackentfernung, die organische Lösemittel oder andere gefährliche Stoffe enthalten", aktuell 750,-EUR für Abholung und Entsorgung zahlen. Die Kosten für die Auflagen haben sich in den letzten 25 Jahren mehr als verzehnfacht. In meiner Lehrzeit hatten wir noch ein stationäres Laugenbad mit 3000 Litern Fassungsvermögen, heute nutzen wir eine mobile Rohrreinigungsmaschine mit 750 Litern Fassungsvermögen.

    Ich möchte erst gar nicht wissen, was die Firma Carblast für jährliche Kosten aufwenden muss, um ihre auf der Webseite zu sehenden Füllungen der Tauchbecken entsorgen zu lassen.

    In den 90´ern habe ich so noch meinen Mopedrahmen, Kotflügel, Motor-/Heckdeckelhauben und Türen kostenlos entlacken können, dass war ein klasse Nebeneffekt meiner Tätigkeit im Betrieb, und die so bearbeiteten Teile sind auch heute noch nach über 25 Jahren absolut rostfrei, denn ein Freund von mir fährt noch heute seinen Rekord C dessen Teile wir so behandelt haben.

    Die Säure holt alles runter, von Lack, über Grundierung, bis hin zu Spachtel und Unterbodenschutz; zurück bleibt absolut blankes Blech von dem man nur noch die Säure abwaschen muss. Im Anschluß richtig behandelt und geschützt erhält man so eine nahezu perfekte Korrosionsschutzvorsorge mit Langzeitqualitäten.


    Gruß Strahli

    Ich habe hierfür ein Jahr gebraucht, um das Online zu stellen: https://ascona-info.de/EPC/

    Wenns wirklich weiter hilft, und davon geh ich mal ganz stark aus, dann sind paar Tage Arbeit eigentlich ein Klacks.

    Hallo 242


    Dein Enthusiasmus hierfür ist lobenswert und ich rechne ihn Dir ebenfalls hoch an. Aber wenn ich hier auf Mikrofiche zurückgreifen kann, welche auch heute noch für unter 5,-EUR das Stück zu erhalten sind, sowie ein dazugehöriges Lesegerät für ab 30,-EUR; dann bin ich wesentlich schneller und habe neben der Flexibilität zu allerlei Erweiterungen für andere Fahrzeuge dazu den kleineren Aufwand. Mittlerweile habe ich neben vielen Opel Mikrofilmen auch die entsprechenden Derivate von Audi und VW aus der Zeit zwischen 1957 bis Mitte der 90´er.

    Dennoch vielen Dank für Deinen Link im Namen der gesamten Kommunity.


    Gruß Strahli

    Der Aufwand steht in keinem Verhältnis.

    Wir haben noch einen 35 bis 40 Jahre alten FLK-Rückvergrößerer mit integriertem Drucker für DIN A4 und DIN A3 Format im Keller unserer Werkstatt stehen. Aber bei der Menge an einzelnen Seiten wäre das ein mehrere Tage füllendes Programm. Es muss jedes einzelne PIC auf dem Mikrofiche von Hand ausgewählt, ausgedruckt und anschließend alle Seiten zum Digitalisieren wieder eingescannt werden.

    Da ist das Arbeiten mit den Mikrofichen wesentlich einfacher, zumal es davon heute noch jede Menge zum kleinen Kurs zu kaufen gibt. Wir haben die Dinger damals gnadenlos weggeworfen, als das digitale Zeitalter Einzug gehalten hat; aber der Rückvergrößerer durfte bleiben, davon wollte der Chef sich nicht trennen... heute verstaubt das Ding im Keller.

    Werde am kommenden Montag mal ein Foto einstellen, damit Ihr Euch von dem Klopper mal einen Eindruck machen könnt. Der ist in keinem Fall mit heutigen kompakten Multifunktionskopierern zu vergleichen, allein der Projektionsanzeigebildschirm hat eine Diagonale von fast 1 m und das gesamte Gehäuse ist ein ca. 1 Kubikmeter großer Metallkasten.

    Grundsätzlich kann man anhand der Fahrgestellnummer erstmal alles sehen. 😉

    Deswegen können auch Gutachter die Ausstattung eines Fahrzeugs ermitteln, ohne ins Auto gucken zu müssen.

    Dass funktioniert mit jedem Tool das Zugriff auf die KBA Datenbank hat. Der TÜV, Gutachter sowie auch die KFZ-Sachverständigen arbeiten mit unterschiedlichen Programmen.

    Beim überholen eines Verteilers muss man doch keine Experimente zu machen, das war früher üblich, das habe ich zu Lehrzeiten noch oft gemacht, auch Verteiler von OHC Motoren.

    Extra ölen braucht man sie nicht, sie werden übers Motoröl geschmiert, deswegen gibt es ja extra die Löcher zur Welle hin.

    vollkommen richtig, das war damals Bestandteil der Ausbildung. Aber aufgrund der Anfälligkeiten des Delco Verteilers hat man uns damals schon eingebläut, von einem funktionierenden Delco lässt man besser die Finger. Für Experimente ist im Störungsfall immer noch Zeit. ;)

    Hallo Red-D


    ich rate Dir von Deinem Vorhaben bei einem funktionierenden Verteiler ab, diese sind einfach zu empfindlich um daran rumzudoktern. Bei einem bereits defekten oder fehlerhaftem Verteiler sieht das Ganze etwas anders aus, hier kannst Du mit dem Rep-Satz eh nichts mehr verkehrt machen.

    Wir haben seinerzeit erst gar keine Experimente gemacht, die eh von den Kosten her zu Lasten der Kunden gegangen wären und von diesen nicht übernommen worden wären. Ein Austausch durch einen funktionierenden neuen Verteiler ist immer ratsamer und zu empfehlen.

    Der "jährliche obligatorische Öltropfen" auf die Verteilerwelle ist nicht verkehrt und war bei den alten OHV- und CIH-Motoren sogar noch im Wartungsprogramm enthalten; bevor Opel begann sein Ih-Programm für viele Komponenten mehrheitlich als wartungsfrei zu bezeichnen.


    Gruß Strahli

    In meinen Augen ist der Super 6 von Gläser im Original, der wohl schönste Opel den es gegeben hat. Aktuell sind davon heute noch maximal 25 bekannt.

    Hab die Auktion schon vor ein paar Wochen im Kalender eingetragen, obwohl der Umbau in meinen Augen nicht extrem gut aussieht. Es gibt sicher bessere Customs.

    Da gebe ich Dir Recht, die Opel Gläser Cabrios waren schon eine Hausmarke für sich und sprachen damals noch eine Zielgruppe der gehobenen Käuferschichten an, die heute von Opel nichts mehr wissen wollen; so ändern sich die Zeiten.

    Wobei ich hier das viertürige Admiral Cabrio mit seinen gegenläufig öffnenden Türen und dem 3,6 Liter OHV favorisiere. Mein ehemaliger Opel Händler hatte Ende der 90´er noch so eine viertürige Admiral Cabrio Rohkarosse eines Wehrmacht Standartenwagens von 1938 im unrestaurierten Zustand in der Garage stehen, einfach ein Traum. So viel ich gehört habe, hat dieser Admiral im gefühltem Zustand 4 damals für 70000,-DM den Besitzer gewechselt.

    Gläser konnte schon schöne Cabrios bauen.

    Also dass nenne ich mal einen extrem geilen Straßenhobel. Gefällt mir sehr gut, obwohl ich eher auf ein originales Fahrzeug stehen würde, denn ich vermisse das schöne originale Armaturenbrett.

    Hatte vor ca. 23 Jahren das Glück ein original restauriertes Vorkriegs Kapitän Cabrio mit dem seidenweichen 2,5 L Reihensechser und 55 PS zu fahren, dass war schon eine einschneidende Erfahrung.

    Der Kapitän sollte damals schon 75000,-DM kosten, was leider über unserem Budget lag und weshalb es dann ein Admiral B wurde.

    Muss dazu mal die Fotos raussuchen und digitalisieren. Die spitzen Vorkriegsscheinwerfer und die Linienführung des zweitürigen Cabrios waren aber der absolute Hammer.

    Wenn Du Dein Auto regelmäßig bewegst, sprich er steht nicht länger wie 2 bis 3 Tage, dann sind die Kaltstarts unbedenklich. Hier tritt zwar auch Verschleiß auf, aber hier macht es die Menge an Kaltstarts. Schließlich bleibt der Ölfilm auf den Zylinderwänden schon ein Zeit lang haften.

    Bei Langstehern wie Saisonfahrzeugen sieht das wiederum ganz anders aus, hier ist der Verschleiß aufgrund der wesentlich längeren Standzeiten ein vielfaches höher, da der Ölfilm definitiv abreißt und auch der Öldruck schwindet. Daher sollte man Langstehern vor dem ersten Start einen Stoß Kriechöl in die Brennräume sprühen und anschließend ohne Zündung (Kabel abziehen) mit Starter Öldruck aufbauen.

    Bei extremen Langstehern empfehle ich immer ein paar Tage vor dem ersten Start die Brennräume mit Kriechöl zu benetzen und den Motor dann vor dem Start ohne Kerzen mindestens zwei bis drei Umdrehungen von Hand durchzudrehen, da sich auf den Zylinderwänden auch Rost bilden kann wenn der Ölfilm einmal abgerissen ist. Die Oxidschicht ist härter wie die Kolbenringe und kann diesen ohne Schmierung Schaden.

    Das Procedere habe ich von meinem ehemaligen Ausbilder und ist zwar etwas Umständlich, aber ich bin damit in den letzten 25 Jahren sehr gut gefahren; alle meine Motoren leben auch nach teilweise 60 Jahren noch. Früher hat man solchen Langstehern vor dem Einlagern zum Motorschutz auch noch ein sogenanntes "Obenöl" dem Benzin beigemischt. Würde ich aber modernen Einspritzmotoren heute nicht mehr empfehlen, weil es das verharzen der Einspritzdüsen begünstigen kann.

    also 11 Liter finde ich schon sehr hoch, mein nicht ganz serienmäßiger SEH im D verbraucht bei normaler Fahrt 8 - 8,5L , 11L sind der Verbrauch bei sehr viel Spaß auf Landstrasse oder Autobahn

    Hallo Schrauby


    hab gerade mein GSI Prospekt für das Modelljahr 1987 herausgesucht, dort sind werksseitig die folgenden Verbrauchswerte angegeben, und die Hersteller haben auch damals bereits allesamt ihre Verbrauchswerte nach unten korrigiert.

    Mein GSI hat damals wirklich zwischen 9 bis 11 Liter verbraucht; beim Omega A mit C20NE meines Vaters lag der Verbrauch teilweise noch darüber, dieser war aber auch gut 150 kg schwerer wie der Kadett E.


    Gruß Strahli

    Hallo Olli,


    ich bin selbst in den 90´ern einen 20SEH gefahren und kann Dir bestätigen, dass ein Verbrauch von 11 Litern im Mix von Stadt-, Überland- und Autobahnverkehr völlig normal sein kann, besonders in der kalten Jahreszeit.

    Selbst im permanenten Autobahnbetrieb hatte ich selten einen Verbrauch unterhalb von 9 Litern.

    Wenn Dein Freund im Vorfeld gravierend niedrigere Verbräuche hatte und dieser Mehrverbrauch ad hoc aufgetreten ist, dann kann dies entweder an den aktuell tieferen Temperaturen liegen, weil der Motor länger in der Kaltlaufphase verweilt, oder auf Verschleiß zurückzuführen sein. Als bedenklich seh ich einen Verbrauch von 11 Litern für einen 20SEH jedoch nicht an.

    Von der CO-Einstellschraube am LMM solltest Du auf alle Fälle die Finger lassen; hier kann der CO-Gehalt für den Leerlauf nachjustiert werden, dies ist aber nur in Verbindung mit einem CO-Abgastester möglich, eine Grundregel zur Einstellung gibt es nicht, da hier nur marginal der Bypasswert verändert wird, um sich dem Lambdawert 1 anzunähern.


    Gruß Strahli

    Wir sind ja hier bei den 1,1 OHV Motoren. Und darauf bezog sich auch die Frage.

    Den SR Motor gab's ja so werksseitig nur im Kadett B Rallye, Olympia und GT 1100. (eventuell aufpreispflichtig in anderen Modellen?)


    Hab das was ich mal gelesen hab wiedergefunden. Ist halt aus einem andern Forum.

    OHV Tuning 1,1-1,2L - Motoren - Willkommen im Kadett B Forum

    Dann ist soweit alles richtig, die 11´er SR OHV-Motoren hatten die Kennzeichnung ebenfalls vor der Motornummer eingeschlagen. Beim OHC gab es keine Differenzierung mehr, hier waren aber auch keine Abweichungen in Bezug auf Motor-Geometrie und verwendete Materialien mehr vorhanden.