Beiträge von Strahli

    Die Preise für Bastelbuden beginnen bei wenigen hundert Euro und steigen in Verbindung mit einem XE oder LET Motor in Wunschbereiche.

    Um realistisch zu bleiben, sollte sich der Preis eines Restaurierungsobjektes nach dem Zustand der Karosserie und dem dazugehörigen Technikpaket richten.


    Beim D werden allmählich neue Karosserieteile, vor allem die hinteren Seitenteile für den Dreitürer rah und teuer. Die hinteren Teile für den 2-, 4- und 5-Türer sind aktuell noch besser verfügbar und werden daher oft nur halb so teuer gehandelt. Ebenso ist die vordere Kühlertraverse nur noch selten zu finden.

    Alles was beim D für die Innenausstattung gebraucht wird ist bereits seit Jahrzehnten nicht mehr neu zu bekommen, hier bleibt nur die Möglichkeit auf gute Gebrauchtangebote zu hoffen.

    Der Bestand an GTE´s ist in den letzten Jahrzehnten merklich zusammen geschrumpft, es gibt auf den Straßen und am Markt mittlerweile mehr umgebaute als noch originale GTE´s. Dass spiegelt sich auch in den nun steigenden Preisen wieder, für gut erhaltene und unrestaurierte Modelle muss man aktuell um die 10.000,- rechnen.

    Ich denke, dass für den Einbau eines Zweitradios das Handschuhfach eher geeignet ist.

    Hatte bei einem meiner D Kadetten in den 90´er Jahren auch mal den Einbauort unter dem Beifahrersitz gewählt. Doch leider ist dieser Platz nicht sehr gut geeignet dafür, es war erstaunlich wie viel Dreck und Schmutz sich dort bereits in kürzester Zeit ansammelt und seinen Weg ins Radio findet. Eine Endstufe an dieser Position stört das nicht, aber ein mechanisches Kassettenlaufwerk hat damit schon Probleme.

    Edit:

    Ist es eigentlich möglich zwei Radios eingebaut zu haben? Also so, dass man das Originale Radio neben dem aktuellen parallel anschließt und sich aussuchen kann welches man verwendet.

    Ist gerade nur so eine doofe Idee damit die ganzen Kassetten hier nicht so vollstauben

    Selbstverständlich ist dass möglich. Ich habe dies in meinem Rekord bereits vor über 20 Jahren so realisiert. Im Armaturenbrett arbeitet seit 1960 das originale 6V Blaupunkt Radio und im Handschuhfach habe ich mit einem 12V Spannungswandler ein "damals" neues Kassettenradio von Panasonic verbaut, um den Radioempfang wie auch die Klangqualität zu verbessern. Dafür habe ich dann auch noch ein zusätzliches Zwei-Wege-System unters Armaturenbrett gehangen. Die Boxen halten ausschließlich mit ihren Magneten am Karosserieträger für das Armaturenbrett.

    Der Betrieb der Lautsprecher ist nach heutigen Maßstäben nicht mehr State of the Art, da ich als Weiche zwischen beiden Radios einen Umschalter verwende. Funktioniert bis heute tadellos.

    Hatte der frühe 13S einen anderen Hauptbremszylinder als der 12N? Ich habe ja schon viele verscheiden frühe 12N gefahren, aber mein 81er 12N bremst z.B. wesentlich schlechter bzw. benötigt viel mehr Pedalkraft, al der 82er 12N. Der 83er 13S ist dann wieder besser. Wobei ich beim 81er schon eine wesentliche Verbesserung hatte, als ich nur vorne auf die Astra F Sättel umgerüstet hatte. Das bremst gut ohne zu früh zu blockieren,e s schiebt nichts usw.

    Moin Opel85

    Die ersten 12N waren serienmäßig ab Werk ohne BKV ausgestattet. Ich gehe mal davon aus, dass Du diese Bremsanlage ausschließt.


    Ansonsten gab es bei den Motorisierungen 12N bis 13S drei verschiedene Versionen:

    1. Delco HBZ, Delco BKV & ATE BKR an Hinterachse

    2. ATE HBZ, ATE BKV & ATE BKR an Hinterachse

    3. ATE HBZ mit BKR am Zylinder & ATE BKV


    Der ATE BKV hat mehr Volumen in der Druckkammer und baut bei nahezu gleichem Durchmesser etwas mehr Druck auf.

    Ansonsten kann ein KBV auch undicht werden, was seine Funktion beeinträchtigt und die Bremsleistung verschlechtert.

    Die 256er Bremse kannst du Ruhig verbauen, allerdings auch die große Trommel hinten nutzen, falls deiner die noch nicht hat, also die komplette Anlage vom GSI übernehmen. Ich hatte auf dem C14NZ sogar die 2L16V Bremse, das ging immer ohne Probleme, auch ohne ABS.

    die 256´er Bremse im C14NZ war doch bestimmt wie ein Bremsanker.

    Wie war denn das Blockierverhalten beim Bremsen?

    Also bei mir bleibt die Bremse ruhig mit den ungeliebten DELCO-Sätteln. An dem vorigen Kadett von Bj. 88 waren serienmäßig ATE-Sättel, der bremste auch nicht anders oder besser. Wenn Probleme vorhanden sind, dann liegt's nicht alleine an der Konstruktion.

    Dass sehe ich genauso. An der Bremsanlage und/ oder der Fahrwerksperipherie von Frisco-2.0 nagt der Zahn der Zeit und der Verschleiß sorgt für das bestehende Verhalten.

    Meine Delco Bremsanlage ist auch nach 4 Jahren völlig unauffällig und verzögert meinen nur 860 kg schweren Kadett vollkommen ausreichend nach dem Stand der damaligen Technik.

    Kleiner Tipp von mir, ich würde es ohne ABS sein lassen; zumal die Eintragung auch Probleme bereitet.

    Was meinst Du warum die stärkeren Kadetten eine größere Bremsanlage haben? Weil aufgrund der stärkeren Motoren, der höheren Endgeschwindigkeit und der höheren Fahrzeugmasse andere Kräfte ausgebremst werden müssen.

    Dein C13N ist gute 200 kg leichter wie ein GSI mit der 256´er Bremsanlage. Wenn Du diese Bremsanlage verbaust, dann wird Dein Wagen mit ziemlicher Gewissheit mit blockierenden Rädern zur Asphaltbremse und beim Bremsen auf schlechtem Fahrbahnverhältnissen schnell unbeherrschbar.

    Stärkere Bremsanlagen brauchen fürs beherrschbare Verzögern neben größeren Reibflächen an den Belägen auch mehr Masse für den Anpressdruck, breitere Reifen für höhere Reibkräfte zwischen Reifen und Fahrbahn, sowie für den Grenzbereich ein ABS... sonst wird das Bremsen zur Rutschpartie.


    Lass Dich mal vom TÜV´er Deines Vertrauens beraten.


    Ich würde Dir eher zu einer innenbelüfteten Bremsanlage vom Astra F mit den 236´er Scheiben raten. Die Blockierwirkung ist wesentlich geringer und die Bremse ist auch im Alltag ohne ABS beherrschbarer.

    Bei der Kontaktaufnahme mit diversen Firmen hat man eher den Eindruck:

    "Kunde droht mit Auftrag"


    German Exhaust (Fox) reagiert auf Mails mit 2 Remindern überhaupt nicht.

    Bei Kaul zwei mal mit einer Dame telefoniert die mir einen Rückruf zugesichert hat. Dieses war vor einer Woche......

    Da will man wohl nichts verkaufen?

    Scheinbar sind die in der angespannten Wirtschaftslage nicht auf Einnahmen angewiesen... Kundenservice sieht jedenfalls anders aus

    Die heißen auch BERU ZLE302 bzw. ZLE317, vom Hersteller nicht mehr lieferbar. Und die Bosch-Nr. ist 0 356 351 036, Auslaufartikel.

    Oh, dass die nicht mehr lieferbar sind wusste ich gar nicht. Dann kann ich mich ja glücklich schätzen, dass ich noch zwei Sätze liegen habe.

    Zum Glück gibt es ja noch die Möglichkeit auf Widerstandszündkabel umrüsten zu können.

    Ja so ist dass, jeder hat seiner Erfahrungen mit dem lieben Blechle gemacht.

    Das Thema Bakelitstecker kenne ich von meinem Rekord mit OHV Motor, irgendwann sind die Fritte und dann läuft der Karren nicht mehr rund, weil sich der Funke seinen Weg aufgrund der defekten Isolierung Richtung Masse (Zylinderkopf) sucht.


    Danke für den Tipp, aber ich bin kein Amazon Jünger! Ich hatte Glück und konnte mir meine Ersatzteilbestände größtenteils sichern, als die Preise für Opel Ersatzteile Mitte bis Ende der 90´er gegen Null liefen und viele Vertragshändler ihre Lagerbestände bereinigten.


    Die abgewinkelten Zündkerzenstecker vom Kadett mit der BERU Teilenr. 0 300 372 304 wurden übrigens auch von den folgenden Herstellern verbaut. Die herstellerspezifischen Teilenummern habe ich mit angeführt.


    Ascona C - 1784388 / GM 90041004

    Corsa A - 1784388 / GM 90041004

    Kadett D+E - 1784388 / GM 90041004

    ALFA ROMEO - 115 44 05 090 00

    FIAT - 60518702

    FORD - 74EB 11350 AA

    FORD - 73AB 18825 AA

    FORD - 1547010

    LANCIA - 60518702

    RENAULT - 77 01 381 927

    Mir sagte ein Opel-Meister in den 80ern, die Stecker wären eine Fehlerquelle, da die Keramik darin reissen würde und bei feuchtem Wetter dadurch Wasser aufsauge und der Motor unrund läuft. Könne man problemlos einfach weglassen.

    Hatte ich auch gemacht, 12N, 13N u. S, 16S, gab nie Probleme.


    Ist meine Erfahrung, wenns bei jemandem anders ist, ok! ;)


    Hallo micha0001


    wie Du schon so schön sagst, man kann das sehen wie man möchte. Aber das Problem sind nicht die Stecker sondern vielmehr das Altern der Teile! Die Autos waren und sind von allen Herstellern nicht für dieses "biblische" Fahrzeugalter konzipiert, genauso wie die seinerzeit nicht nur von Opel dazugekauften Fahrzeugteile der Zulieferindustrie.

    Wenn Du die Stecker weglassen willst, dann musst (solltest) Du auf Widerstandskabel umrüsten und deren Lebenserwartung ist gegenüber diesen Steckern noch miserabler. So lange die Dinger in Ordnung sind und der Hobel unter der Haube rund läuft achtet eh keiner auf die Zündanlage, ist ja auch heute in vielen Augen kein Verschleißteil. Wer aber bereits seit Jahrzehnten Zündanlagen mit Unterbrecherkontakt gefahren ist, der weiß ganz genau, dass auch die Zündanlage verschleißen kann. Da muss man sich nicht wundern wenn man nach vielen Jahren der Nichtbeachtung auch mal Probleme mit der Zündung bekommt... in meinen Augen ist das völlig normal.

    Ich fahre viele meiner Autos bereits länger wie 20 Jahre und auch ich musste in dieser Zeit die Zündanlagen ebenfalls schon mehr wie einmal instand setzen, dass sehe ich nicht als ein technisches sondern eher als ein Problem des Materialversagens an. Aber die Industrie will ja verkaufen, weshalb die Teile ja auch nicht ewig halten sollen, daher spricht man hier von Obsoleszenz oder Materialermüdung.


    Ein Einsatz von mehr wie 20 Jahren bis zum Verlust der Funktionsfähigkeit ist doch schon ein guter Standard.

    Das irritiert mich aber etwas, wenn hier Widerstandsstecker erwähnt werden. Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass bei Opel grundsätzlich Widerstandskabel und Widerstandszündkerzen verwendet wurden, aber keine Stecker mit eingebautem Widerstand. Die kenne ich nur in Verbindung mit Kupferzündleitungen, und nur da sollen sie verwendet werden.

    Welche Zündanlage hast Du verbaut?

    Tipp von mir, baue an Zylinder 4 ebenfalls einen Wiederstandsstecker ein und schau Dir die HC- und Verbrauchswerte an ;)

    Ich fahre schon seit Jahren an allen vier Zylindern mit Wiederstandssteckern und habe eine viel saubere Verbrennung. Hab diesen Tipp ebenfalls von einem alten BOSCH Dienst in den 90'ern erhalten.


    Gruß Strahli

    schneid mal einen von den alten Steckern auf, dann weist Du warum die Dinger im Alter versagen.

    Da ist ein keramikummantelter Widerstand drinnen und die ständigen Temperaturschwankungen macht die Keramik nicht mit, da finde ich eine Haltbarkeit von 27 Jahren doch schon völlig okay. So lange war die Nutzungsdauer unserer Kadetten von Opel eh nicht konzipiert.

    Ich musste die Dinger an meinem Kadett 13S auch schon tauschen.


    Gruß Strahli

    ich würde Dir glatt noch ein paar Teile zum Sandstahlen vorbei bringen wollen... ich entlacke und entroste meine Anbauteile immer im Säurebad eines Freundes und gehe nach dem Abspülen noch mit Stahlwolle oder Drahtbürste drüber bevor die Teile neu gepulvert werden.


    Sieht echt klasse aus, was Du da machst hat Hand & Fuss und ist die Grundlage für Langzeitqualitäten :thumbup:

    5 kΩ ist die Herstellerangabe, steht so auch den Steckern drauf