Beiträge von Strahli

    Frisco-2.0

    dazu kann ich nichts sagen, da ich mit dem C13N keine Erfahrungen habe und nicht weiß, ob dessen Kolben denen des 13S entsprechen. Ansonsten wird es auch bei diesem Motor einmal Krach geben.


    Bei passender Verdichtung, der C13N liegt hier bereits spürbar höher wie der 13N, und mechanischer Kompatibilität sollten jedoch werte im Bereich des 13SB erwartbar sein können.

    Nicht ganz, die Zylinderköpfe sind nicht höher, die Kolbenböden sind einfach anders geformt; die vom 13S Motor haben Ventiltaschen, um die 0,8 mm mehr Ventilhub aufnehmen zu können. Aber auch das funktioniert in Drehzahlgrenzbereichen und bei bereits geplanten 13S Zylinderköpfen nicht. Freilauf ist immer nur ein kann gut gehen, muss es aber nicht.

    Ich würde auch ohne Anpassungen der mechanischen Peripherie keinen 13S Kopf auf einem C14NZ verpflanzen. Das braucht einen Profi, der die Kolben, Ventile wie auch Nockenwelle in Einklang bringt, mit einem einfachem Teiletausch ist das nicht getan.


    Unterschiede zwischen 13N und 13S Motor


    Die 13N Nockenwelle hat 9 mm Hub, die vom 13S 9,8 mm.


    13N


    13S


    C14NZ

    Eine 13S Nockenwelle im C14NZ dreht sich ohne dem Austausch der Kolben kein einziges Mal; da es aufgrund des größeren Ventilhubes zu Überschneidungen bei der Ventilsteuerung mit den Kolbenböden kommt. Ein Motorschaden ist hier dann bereits vorprogrammiert.


    Hinweis, die Kolben vom 13S Motor passen nicht in den C14NZ; da müsstest Du schon auf 13N, 13NB, 13SB, 13SC, 13S, 13SH, C13N oder C13NZ (oder deren österreichische und schweizerische Pendants) umbauen. Diese Motoren besitzen sowohl den gleichen Kolbendurchmesser wie auch den gleichen Kolbenhub.

    Vielleicht ändert sich ja mit Mercosur etwas daran.

    Die Zollgebühren für Käufe auf der anderen Seite des Teiches sind aktuell schon heftig; ich warte gerade auf eine Lieferung von Teilen aus den USA, die hängt jetzt laut Sendungsverfolgung schon seit 4 Tagen in Philadelphia fest ||

    Mal sehen wie lange es noch braucht, bis sie in Frankfurt a.M. ankommt.


    Dirk400 dran bleiben, dann freust Du Dich hinterher um so mehr

    Hallo Dirk,


    sehr interessant, jetzt hast Du es mit Deiner letzten Information auf den Punkt gebracht.

    Nachstehenden Auszug zum OHV-Motor, habe ich dazu in einem meiner alten Opel Werkstatthandbücher von 1965, gefunden; ggf. ist ja hier der Hund begraben. Ich weiß leider nicht, ob der Kadett B Tank bereits eine technische Entlüftung besitzt.

    Ich würde aufgrund Deines Kerzenbildes dennoch prüfen, ob das Luft-Kraftstoffgemisch nicht zu fett ist.


    Eine G-Kat Nachrüstung ist H-Konform in Verbindung mit einem Serienmotor, wenn es hierfür ein Gutachten gibt.

    Ob das in Verbindung mit einem artfremden Motor klappt, wage ich zu bezweifeln.

    Die Eintragung des Motors wird heute schon schwierig, aber eine Einstufung in eine bessere Abgasnorm als der Euro1 wird ohne ein entsprechendes Gutachten unmöglich.

    Daran ändert auch die Vollabnahme nichts, auch da wird das Abgas Gutachten abverlangt.


    Ich habe schon zwei Vollabnahmen von ausländischen Fahrzeugen ohne vorliegende KBA-Zulassungsdaten hinter mir.

    Für die 12S, 13N, 13NB, 13S, 13SB und 16SH Motoren in Corsa A und Kadett C/ D/ E gibt es beim KBA jeweils Gutachten für die Einstufung in die Abgasnorm Euro1; diese ist somit also prinzipiell auch für eine Kadett D Karosserie eintragbar.

    Die entsprechenden Gutachten wurden damals in Zusammenarbeit von den Firmen Manzel GmbH & Co. Automobil KG und HJS Fahrzeugtechnik GmbH & Co. hier in Essen erstellt und dann beim KBA eingereicht.

    Die Schlüsselnummer für die G-Kat Umrüstung lautete "77" = schadstoffarm E2, was der Euro1 Norm entspricht.

    Diese Katalysatoren fielen in die HJS-R Serie, die KBA-Nr. lautet 0039578.

    z.B. HJS-R212 für die 12S Motoren in Kadett B/ C/ D/ E sowie Corsa A


    Diese geregelten Katalysatoren Nachrüstsätze hat Mantzel damals auch in gängigen Scene Zeitschriften wie z.B. der Flash zum Kauf angeboten.


    Mehr ist hier aus meiner Sicht, heute nach einem Motorenumbau, ohne ein entsprechendes neues Gutachten nicht erreichbar.

    da haben wir gleichzeitig versucht das Selbe zu beschrieben :thumbup:


    Die ungleichmäßige Kraftstoffverteilung in den Zylindern wird ja auch von der Fluidreibung im Ansaugtrakt und vom Gasaustausch im Zeitfenster der Ventilüberschneidung beeinflusst.

    Halt konstruktionsbedingt von der Geometrie der Strömungswege.

    korrekt, gut aufgepasst; mein Fehler.

    Die ungleich langen Ansaugwege haben bei Opel nur die Standard OHC Vergaser Saugmotoren.

    Verursacht wird das Problem der unterschiedlichen Gemischkonzentrationen in den Brennräumen, bei kaltem Motor, durch das Kraftstoffkondensationsverhalten in den, infolge der unterschiedlich großen Oberflächen, verschieden langen Ansaugkanälen; sieht man auf dem zweiten Bild sehr gut.

    Eine Undichtigkeit im Bereich der Ansaugbrücke verstärkt dieses Verhalten noch zusätzlich.


    Ansaugwege OHV-Motor


    Ansaugwege OHC-Motor

    Danke für den Hinweis; leg ruhig jedes Wort auf die Briefwaage, was konstruktives von Dir wäre mal ein Quantensprung.


    Gemeint war hier die Kompressionsprüfung bei "Anlasserdrehzahl" und nicht bei Motorstart mit "aktiver" Zündung.

    Selbstverständlich muss bei der Kompressionsprüfung die "Startvorrichtung" des Motors "bei außer Betrieb genommener Zündanlage" betätigt werden.


    Habe in meiner Schraubervergangenheit schon so manches in Mietwerkstätten miterleben dürfen... da wurde dann nur eine Zündkerze rausgedreht und dann ohne die Zündanlage zu trennen der Motor gestartet!


    ohne weiteres Kommentar!