Beiträge von Strahli

    Vielleicht ist dieses Angebot ja eine Alternative gegenüber einer Reparatur Deiner defekten Komponenten.


    Blaupunkt Berlin RCM 303 A Car-HiFi-Komplettsystem aus den 1990er-Jahren


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    N´abend Nick,


    prinzipiell gebe ich Dir bei Deinen Ausführungen recht.

    ABER, diese High-End Geräte wurde nicht ohne Grund ausschließlich im Fachmarkt und NICHT bei Discountern a´la Saturn, Media Markt und wie sie alle hießen verkauft.

    Diese Geräte/ Gerätekonvolute waren nicht dafür ausgelegt um über fahrzeugseitig verbaute Kabel betrieben zu werden; es mussten speziell vorkonfigurierte Kabelbäume verbaut werden.

    In meinem Golf 2 sind im Zusammenhang mit meiner High-End Anlage von Kenwood damals zusätzliche 40 Meter an Kabeln mit bis zu 30 qmm eingezogen. Nur das Spannungsversorgungskabel in 25 qmm, mit 6 m Länge, vergoldeten Anschlüssen und einer 60A Sicherung im Glaskörper hat für sich alleine damals schon über 180,-DM gekostet; die Kosten des gesamten Kabelbaumes möchte ich hier lieber nicht nennen. In der Spannungsversorgungsleitung befindet sich ein Poweramplifier, der bei Volllast die Batterie vor den Spannungsspitzen der Anlage schützt; und zudem gibt es eine integrierte Einschaltverzögerung von 3 sec., das Erste was man nach dem Einschalten des Radios hört, ist nicht Musik sondern das Anlaufen der Elektrolüfter der Endstufen.

    Bei mir liegen nominal 680 Watt an 8 Lautsprechern und einem Freeairsubwoofer mit Doppelschwingspule an. Betrieben wird das Ganze über einen digitalen Soundprozessor, welcher drei zwangsbelüftete Verstärker ansteuert, die ihrerseits die Lautsprecher befeuern.

    Um die Interferenzen möglichst zu minimieren, wurden die Spannungsversorgungs- und Steuerleitungen im linken und die Musiksignalleitungen im rechten Einstieg von einander getrennt verlegt. Das Ganze läuft auch im höheren Lautstärkepegel äußerst klangsauber und verzehrungsfrei, auch das war schon vor 30 Jahren möglich.

    Der von G.v.Mainberg geteilte Kaufpreis ist vollkommen glaubwürdig, diesen kann ich für meine Musikanlage mit Rechnungen aus den Jahren 1994 und 1995 belegen; dass war in der damaligen Scene nichts ungewöhnliches. Wir haben uns in die 90´er Jahren regelmäßig mit unseren Kofferraumheizungen zu Beschallungsevents auf Parkplätzen getroffen... irgendwie mussten wir ja unsere Freizeit in einer Zeit ohne Smartphones, Internet und Multimedia todschlagen :P


    Gruß Strahli

    Ein Spitzenprodukt war es damals schon, dass ist korrekt, und ich glaube auch nicht, dass Blaupunkt in diesem Produkt "billige" Kondensatoren verbaut hat.

    Aber der genannte Preis für das einzelne Radio ist so nicht ganz richtig!

    Vertrieben wurde das Radioteil damals einzeln oder als Komplettset mit separaten Komponenten, die da wären, Kontrolleinheit mit Kassettenlaufwerk, Radiotuner, CD-Wechsler, Monitor, Verstärker, Fernbedienung und weiteren Komponenten; z.B. gab es hierfür auch einen Videoplayer für VHS-Kassetten, im Auto damals ein absoluter Eyecatcher.

    Alle Teile waren für sich alleine auch einzeln verfügbar und konnten über den "HiFi Fachhandel" nachbestellt werden; über die großen Elektronikdiscounter wurde dieses Blaupunkt Modell nie vertrieben und ist von daher schon ein seltenes Teil.

    Aber aufgrund der Tatsache, dass es den ursprünglichen Hersteller "Blaupunkt" nicht mehr gibt und der Inhaber der Markenrechte kein Interesse an den ehemaligen Produkten der Vorgängergesellschaft hegt, wird es da von Seiten des neuen Inhabers der Namensrechte keine Unterstützung geben.


    Beim Kadett E Caravan sitzt der Tankgeber seitlich, da wirst Du keine Serviceklappe unter der Rücksitzbank finden. 8)


    Werf doch einfach mal einen Blick unters Auto.

    Wenn da im Fehlerspeicher kein Fehler abgelegt ist, dann liegt das Problem nicht am Steuergerät oder dem Zündverteiler, denn die werden von der Diagnose überwacht.


    Frage: hat Dein 1300´er Motor im Kadett bereits eine elektrische Kraftstoffpumpe?

    Ich tippe mal auf "ja"


    Das von Dir beschriebene Problem ist mir nicht unbekannt, mit diesem Phänomen hatte ich bereits Anfang der 2000´er Jahre mehre Fahrzeuge. Zwischen dem Kraftstoffgeber der Tankanzeige und der elektrischen Kraftstoffpumpe sitzt ein kurzer Kraftstoffschlauch innerhalb des Tankes, welcher über Jahrzehnte nahezu permanent im Kraftstoff steht, also innen wie außen chemisch angegriffen wird.

    Wenn dieser Schlauch dann aufgibt und undicht wird, dann saugt die Kraftstoffpumpe bei sinkendem Kraftstoffspiegel im Tank Luft an, was den Kraftstoffdruck in der Zulaufleitung sinken lässt und zusätzlich bei steigenden Außentemperaturen oder erhöhten Temperaturen im Motorraum für Dampfblasenbildung sorgt. Je weniger Kraftstoff so vorne am Motor ankommt, desto zündunwilliger wird das Kraftstoff-Luftgemisch.

    Schlecht beschrieben, eigentlich drückt die Pumpe hier einen Teil des angesaugten Kraftstoffes innerhalb des Tankes durch den defekten Schlauch wieder heraus, was dazu führt, dass der Kraftstoffdruck sinkt und vorne weniger ankommt.

    Da dieser Bereich von der Diagnose nicht überwacht wird, spuckt der Fehlerspeicher in den meisten Fällen auch keine Fehler aus, und wenn doch, dann sind diese Fehler unplausibel auf die Gemischaufbereitungssteuerung (Lambdawerte) ausgelegt.


    Den Tipp würde ich mal Deiner Werkstatt geben.


    Hier noch ein Bild von so einem defekten Schlauch im Tank, der dieses Problem verursacht.


    Der Kadett hat laut dem Badge am Heck einen C14NZ verbaut.

    Gezielt gefragt hatte ich den Besitzer nicht.


    Leider lässt sich so eine Laufleistung aufgrund des 5-stelligen Kilometerzählers auch nie tatsächlich nachvollziehen.

    KadettD20NE

    von den ehemals vor Jahren bei OCP in Trier gekauften Kappen sind nur noch zwei Stück auffindbar, ich hätte mit mehr gerechnet.

    Jetzt muss ich mir Gedanken machen, ob ich diese abgegeben kann. Melde mich die Tage bei Dir.


    Die Bezeichnung und Teilenummern lauten:


    Abdeckkappe, Stützlager Federbein (nls. – kein Ersatzteil)30 4023 44 640GM 90079044

    Bin am letzten Freitag auf einem EDEKA Parkplatz in Remscheid mit einem Kadett Fahrer ins Gespräch gekommen.

    Der Wagen ist bei diesem seit über 35 Jahren in 2. Hand und für den Kauf als Jahreswagen hatte er damals lange Jahre sparen müssen, weshalb es für ihn auch nie in Frage kam das Fahrzeug für eine Abwrackprämie aufzugeben.

    Der Kadett nach Aussage des Halters aktuell bereits mehr wie 600.000 km auf der Uhr; in dieser Zeit gab es nur zwei größere Probleme mit der Technik, das Erste war ein zugesetzter Katalysator und das Zweite ein verstopfter Benzinfilter. Bei letzterem hatte er sich vor dem Ausfall des Motors schon gewundert, warum der Spritverbrauch mit zunehmendem Fahrzeugalter immer niedriger wurde und dann zum Schluss bei um die 4 Liter lag.

    Das Auto ist immer Langstrecke gefahren, da er viel zwischen Oberschlesien und Remscheid pendelt; aber nun fordert der Rost seinen Tribut vom Fahrzeug.