Beiträge von Strahli

    Hallo Manu,


    die nachfolgende Seite kann all Deine Fragen rund um das Thema des Befahrens von deutschen Umweltzonen durch ausländische Verkehrsteilnehmer beantworten.

    Umweltplakette für ausländische Fahrzeuge


    Gruß Strahli

    genau, dann baut man sich ein Klappfenster mit Bauschaum in seine Karosserie...


    Sorry, aber solche Ideen finde ich hier fehl am Platz. Glaube nicht, dass Dir hier jemand Ratschläge dazu geben wird.

    Solche Anwandungen hatte ich auch schon mal mit dem Vorbesitzer eines meiner Autos, der dort einen defekten durchgerosteten Einstieg mit Beton ausgegossen hatte... der TÜV Prüfer hatte seine wahre Freude an dem Tag und Spaß dabei mein Auto still zu legen.

    Mein erster Weg danach, war der zum Anwalt, um den Kauf des Fahrzeugs rückabzuwickeln.

    Da schaute der Verkäufer aber ziemlich blöd aus der Wäsche als er seinen Karren zurück bekam.

    Das höhere Querschnittsverhältnis zur Breite der Lauffläche steht im Zusammenhang mit dem höheren Fahrzeuggewicht und sollte den Abrollumfang technisch angleichen; ist aber eher unrelevant, da die Gewichtsunterschiede zwischen C20NE und 20SEH nicht gravierend sind. Ich hatte die 65´er Bereifung auch auf meinem 20SEH ab Werk verbaut.

    schrauberlehrling

    Deine Beschreibung ist prinzipiell sehr gut, aber der angestrebte Handbremsweg für das Erreichen der Bremswirkung ist mit 10 bis 11 Zähnen wesentlich zu lang. Die Bremsbeläge sollten in Grundstellung nach erfolgter Justierung der Handbremse an den Trommeln leicht schleifen und spätestens ab dem 3. Zahn packen und ab dem 5. Zahn blockieren; sonst darfst Du die Einstellung bereits nach relativ kurzer Fahrtstrecke erneut wiederholen.

    So habe ich es vor 30 Jahren gelernt.

    Wenn nicht Du wer dann? Du hast doch selbst Hand angelegt an die Bremse, dann solltest Du auch wissen wie es vorher aussah und auch gewesen ist.


    Ich mache heute vor dem Zerlegen einer jeden Bremsanlage einen Funktionstest und anschließend Fotos, um etwaigen Ungereimtheiten im Anschluß gezielt nachgehen zu können. Dies mache ich schon alleine aus dem Grund, da ich heute nur noch gelegentlich an solchen Einrichtungen arbeite und mir daher der direkte Erfahrungsbezug dazu verloren gegangen ist. Um hier nicht selbst in die Bedrängnis von Selbstzweifeln zu kommen "wie war das nochmal vorher", sind Bilder des vorherigen Zustands immer hilfreich.


    Gruß Strahli

    Ein Handbremsseil löst sich aber nicht überraschend auf so gravierende Weise; da würde ich definitiv vor dem Nachstellen der Bremsseilspannung mal die Trommeln herunter nehmen und mir die Mechanik der Bremsbacken anschauen.

    Da wird sich garantiert was verabschiedet haben, was zumindest einer Wartung oder gar Überholung bedarf.

    Da bin ich vollkommen bei Dir. Eine anständige Karosseriearbeitsstunde liegt heute bei ungefähr 200,-EUR Arbeitslohn (Brutto); das Ganze ist den verschärften Umwelt- und Entsorgungsauflagen geschuldet.

    Ich habe zwei Freunde, welche jeweils Karosseriebauer und Lackierer sind, die schimpfen unentwegt über die neuen Verordnungen und Gesetze die die Instandsetzungskosten explodieren lassen haben, die Kundschaft bleibt weg und es werden nur noch Versicherungsfälle abgerechnet. Kaum ein selbst verursachter Bagatellschaden wird von den Fahrzeughaltern noch zur Reparatur in Auftrag gegeben.

    Mit der von den Behörden in die Wege geleiteten Misere hat die gesamte Branche zu kämpfen, die Preise haben sich in 15 Jahren verdoppelt, aber bei dem was von den gesamten Arbeitskosten bei den Mitarbeitern direkt ankommt hat sich so gut wie nichts getan, weshalb die meisten dann nebenbei noch auf Hinterhöfen schwarz arbeiten müssen um über die Runden zu kommen.


    Zu DM-Zeiten wäre niemand nur ansatzweise bereit gewesen 400,-DM für eine Karosseriearbeitsstunde zu zahlen. Da hat mich die Volllackierung meines Golf 1 vor 25 Jahren auch nur 2000,-DM gekostet.