Beiträge von Strahli

    So was habe ich bisher nur von modernen hochwertigen Metallkats gehört, aber das die alten Keramikkatalyten auch so gefragt sein sollen ist mir neu. Die Dinger zerbröseln doch oft schon bereits, wenn man diese nur etwas böse anschaut. Ich hatte bereits zwei Katalysatoren, welche sich kurz nach dem Abgasanlagentausch in Wohlgefallen auflösten und über den restliche Abgasstrang verteilten. Ist sehr angenehm mit einer rasselnden Abgasanlage unterwegs zu sein; der erste Verlust war der U-Kat in meinem vierten 84´er D Kadetten und der zweite der G-Kat in meinem 88´er Omega A C20NE.

    Wenn Beschädigungen am Lack keine Rolle spielen, dann leih Dir ein oszillierendes Schwingmesser, wie es auch die Glaser zum Auftrennen der Dichtungsmasse bei verklebten Scheiben verwenden, und trenne damit die Dichtungsmasse zwischen Schwellerverkleidung und Schweller. Die Reste der Dichtungsmasse musst Du dann abbeizen.

    So ich habe mal ein paar Bilder zur Hauptförderpumpe samt Catchtank und Einbausituation im Golf 2 Einspritzer zusammengetragen.

    Als erstes mal ein Bild der Einbausituation unterm Fahrzeug vor der Hinterachse liegend.


    Zum zweiten eine Übersicht zu den Teilen, dem Aufbau und der Platzierung der Teile in der Fördereinheit. Der Hauptförderpumpe samt Catchtank ist eine Innentankvorförderpumpe vorgelagert.


    Hier ist der eigentliche Catchtank samt Halterung für den Benzinfilter dargestellt.


    Die Hauptförderpumpe ist samt integrierten Vorfilter im Catchtank integriert und wird in diesen geschoben und mit Halterung verschraubt.


    Die komplette Fördereinheit samt Pumpe, Catchtank und Benzinfilter wird mit dem Halter an vier Punkten unter dem Karosseriebodengehalten; hier eine Draufsicht des Halters.


    Die Bauform dieser Fördereinheit hat VW millionenfach verbaut, sie funktioniert sehr zuverlässig und ist ebenso langlebig. Es wird in Gegensatz zum Opel Kadett D / E ein Vorförderpumpe im Tank selbst benötigt.


    Wer speziell Teilenummern benötigt kann sich gerne melden.

    Hier noch ein Tipp zur Fehlereingrenzung bei fehlender Kompression in einem der Zylinder; dabei kannst Du wie folgt vorgehen.

    Wenn ein auffälliger Zylinder festgestellt wurde, spritzt Du mit einer handelsüblichen Spritze wenige Milliliter reines Öl gezielt auf die Zylinderwand. Dieser zusätzliche Ölfilm oberhalb der Kolbenringe verstärkt den Ölkeil vor den Ringen. Wenn dann bei der erneuten Druckmessung ein "messbarer" Anstieg der Kompression feststellbar ist, so deutet dies auf einen Defekt oder fortgeschrittenen Verschleiß an den Kolbenringen hin.

    Wenn die erneute Kompressionsmessung nach dem Hinzugeben des Öles unverändert niedrig bleibt, so deutet dies auf einen Defekt oder eine Undichtigkeit an der Dichtfläche eines der Ventile oder gar einem Riss im Zylinderkopf.


    Den worst case wollen wir ja nicht hoffen.

    Kyle01

    zu Deinem Thema habe ich in meinen Unterlagen noch folgendes gefunden


    In folgenden Fällen kann es erforderlich sein, die Zündkerzen zu überprüfen und ggf. zu tauschen:

    • bei scharf gedrücktem Gaspedal, reagiert der Motor mit einer merklichen Verzögerung
    • Schwierigkeiten beim Starten des Motors (zum Beispiel muss der Anlasser für eine längere Zeit drehen)
    • geringere Motorleistung
    • deutlicher Anstieg des Kraftstoffverbrauchs
    • Motorkontrollanzeige im Armaturenbrett leuchtet auf
    • schwierigerer Motorstart bei Kälte
    • instabiler Leerlauf

    Die regulären Kompressionswerte bei eingefahrenen Otto-Motoren liegen zwischen 11 bis 15 bar. Die Abweichungen zwischen den einzelnen Zylindern sollten nicht mehr wie 1,5 bis 2 bar betragen, sollten diese größer sein, so kann man definitiv auf einen mechanischen Defekt oder Verschleiß ausgehen. Stärkere Abweichungen bei den Kompressionswerten sind dann auch kennzeichnend für einen unruhigen Motorlauf.


    Was Du mit 9,4 bar angibst ist das Verdichtungsverhältnis des gesamten Zylindervolumens zwischen dem Volumen vor der Verdichtung (unterer Totpunkt) und dem Volumen im Zustand der höchsten Verdichtung (oberer Totpunkt).

    Kurzer Hinweis, warum greifst Du nicht auf das Catchtanksystem vom Golf 2 zurück, welches ab den 1,8i GT bis zu den G60 Modellen weitaus häufiger verbaut wurde und auch heute noch in großer Stückzahl gebraucht verfügbar ist.

    Ich fahre selbst einen Golf 2 GTI und einen Passat B3 GT mit diesem CT-System und könnte Dir die Teilenummern durchgeben.