Beiträge von Strahli

    wenn´s so einfach wäre, würde es ja jeder machen!


    Rein mechanisch gesehen kann man von der Geometrie der Teile her viel miteinander verbinden, aber dass ist nicht der Sinn der Sache. Denn die Bedüsung der Vergaser ist auf die Hubraumvolumina und die Verbräuche der unterschiedlichen Motoren abgestimmt.

    Selbst wenn der Solex-Vergaser von außen immer identisch aussieht, so variieren seine Innereien doch gravierend voneinander.


    Kurz gesagt, Frisco-2.0 hat Recht, ohne genaue Angaben zum Vergasertyp und dem Zielobjekt dem Motor, kann man da keine Aussagen treffen. Baust Du einen Solex von einem 1300´er Alfa auf einen 2000´er BMW, so läuft dieser zwar im Leerlauf, stirbt aber beim Gas geben ab, da der Motor viel zu Mager laufen würde.

    Umgekehrt ersäuft Dir ein Solex vom 2000´er auf einem 1300´er den Motor, weil der mit dem fetten Benzin-Luft-Gemisches gar nicht umgehen kann und der Motor nicht die Menge an Kraftstoff verbrennen kann, die ihm der Vergaser zur Verfügung stellt; es fehlt ihm hierfür schlichtweg das Sauerstoffäquivalent im zu kleinen Verbrennungsraum. Das Volumen an Sauerstoff, was sich ein Saugermotor über die Kolbenbewegung einverleiben kann, ist über das Volumen der Brennraumkammern physikalisch begrenzt.

    Diese Schalter werden fast täglich auf der Plattform mit den vier bunten Buchstaben angeboten und kosten zwischen 5,-EUR für gebrauchte Teile bis zu 30,-EUR für original verpackte Neuteile.

    Einfach mal auf die Suche begeben...

    Genau dass meinte ich; sobald Bewegung an den Kontakten stattfindet, schleift sich auch die gebildete Oxydschicht ab, diese Oxydschicht ist nur wenige µm dick. Diese Maßnahme, wie auch die anschließende Behandlung mit Kontakspray umfasst ebenfalls die Massepunkte an Karosserie und den Steckern.

    Was anderes habe ich damals auch nicht an meinem Rekord gemacht.

    wie gesagt, meine mechanischen Fensterheber gehen butterweich zu kurbeln und da wurde nichts nachgeschmiert.

    Kadettlh

    Hast Du Dir schon mal Gedanken über Kontaktwiderstand infolge von Korrosion an den Verbindungspunkten gemacht? Dies führt zu Spannungsverlusten an den Endverbrauchern aufgrund des erhöhtem Leitungswiderstandes.

    Wenn die Kontakte mit den Jahren oxydieren, dann steigt an den Kontaktflächen der Leitungswiderstand und an den Motoren kommt wesentlich weniger Spannung an.

    Mess mal die ankommende Spannung an den Anschlüssen der Motoren.


    Bei meinem Rekord mit 6 V Technik, kamen nach 50 Jahren auch nur noch 3,8 V der 6 V Bordnetzspannung an den Scheinwerfern an; die damit erreichte Lichtausbeute kannst Du Dir sicherlich gut vorstellen. Ich musste damals alle Verbindungen behandeln und teilweise von der Oxidschicht befreien, danach hatten meine Funzeln auch wieder Spannung für ausrichtendes Licht.

    Bei meinem Rekord bestand die Schaltumlenkung aus mehreren Kunststoffkupplungen. Ich konnte mit dem Defekt einer dieser Kupplungen in der ersten Schaltgasse nicht mehr schalten, der 3. und 4. Gang in der zweiten Schaltgasse ließen sich jedoch einlegen, wenn auch mit Schwierigkeiten.

    mit den Schrauben wird doch die Neigung der Scheibe in der Führung eingestellt.

    Eigentlich verstellt sich daran nichts, wenn man dort nicht aktiv eingreift.

    Vogelsberger

    Hast Du für den Fragenden vielleicht ein paar Bilder zur Hand, ich selbst habe leider nichts dergleichen.

    kann mir nicht vorstellen, dass sich die Schaltgabel im Getriebe verabschiedet hat. Wenn's der Sychronring wäre, dann wäre nur ein Gang betroffen und Du könntest mit Zwischengas dennoch schalten.

    Vor einem Getriebetausch würde ich mir die Schaltumlenkung anschauen. Sind die Kunststoffkupplungen noch okay, den Schaltturm überprüfen; das Getriebe kannst Du dann immer noch tauschen.

    Bei mir war der Austausch einer Kupplung an der Schaltumlenkung ausreichend, danach war die Schaltung wieder schön knackig und akkurat.