leider ließ sich das Problem bis jetzt nicht lösen...
Das Fehlerbild ist jetzt wie folgt: Während der Fahrt (gleichbleibende Geschwindigkeit) plötzlich abrupter Leistungsverlust. Extremes stottern und Ruckeln wechselt sich mit gar keiner Leistung ab. Egal ob Vollgas oder Halbgas.
Motor stirbt im Leerlauf ab, springt danach zwar kurzzeitig wieder an, behält aber keinen Leerlauf mehr. Wenn er mal für ein paar Sekunden läuft, geht er von selbst wieder aus und wenn man auch nur ansatzweise Gas gibt, auch.
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Das ist ein klares Indiz für eine fehlende Gemischanreicherung bei "betriebswarmen Motor" beim Beschleunigen und im Schubbetrieb. Aber das hatten wir ja bereits.
Bei kaltem Motor sowie in der Warmlaufphase wirkt sich das nicht aus, da das Gemisch durch die Startautomatik oder einen Choke eh zwangsangereichert wird.
Ich möchte mich nicht wiederholen, jeder, wirklich jeder Vergaser, auch neue Vergaser, müssen nach einem Austausch, einer Überholung oder einem Öffnen, immer eine neue Einstellung an einem Abgastester erhalten; und wenn man so etwas nicht hat, dann muss man in eine Werkstatt fahren, sonst funktioniert das nicht!
Das war bereits zu Beginn meiner Berufsausbildung ein Thema was uns immer eingebläut wurde. Selbst neue Vergaser haben ab Werk auf einer Fließbank nur eine Grundeinstellung erhalten, um den Motor im Werkstattbetrieb überhaupt zum Leben erwecken zu können, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Beim Öffnen des Vergasers und beim Austausch der Dichtungen, verändert sich die Lage der mechanischen Betätigungseinrichtungen zueinander, da die alten Dichtungen sich gesetzt haben/ hatten; diese minimalen Zehntelmillimeter machen bei der Kraftstoffdosierung in Summe der Umlenkungen einiges aus.
Es wurde bislang folgendes gemacht:
- Zündkerzen, Zündkabel (zwei Mal), Zündspule, Zündkondensator, Verteilerkappe, Verteilerfinger und Unterbrecherkontakte erneuert.
- Zündzeitpunkt und Schliesswinkel eingestellt.
- Vergaser zerlegt, gereinigt und mit Reparatursatz inklusive Beschleunigerpumpe gemäß GM-Anleitung überholt und mit neuen Dichtungen wieder eingebaut.
- Unterdruckschläuche auf Dichtheit geprüft
- Unterdruckdosen an Vergaser und Verteiler geprüft
- Sämtliche elektrischen Kabel und Verbindungen geprüft.
-Benzinfilter vor Kraftstoffpumpe eingebaut und sämtliche Kraftstoffleitungen ersetzt.
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Haken dran.
Benzinfilter bleiben alle sauber und die Pumpe fördert reichlich, ...
Was bleibt denn jetzt noch übrig?
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Woher willst Du wissen, ob die Kraftstoffpumpe reichlich fördert? Hast Du dieses geprüft?
Nur weil keine Blasen in Deiner durchsichtigen Kraftstoffleitung (welche mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht kraftstoffresistent ist und früher oder später mit fatalen Folgen für die nächste Leckage sorgen wird) nicht zu sehen sind, heißt das noch lange nicht, dass die Pumpe auch unter Last genügend Kraftstoff fördert.
Die Prüfung der Pumpe wurde hier im Vorfeld bereits genannt.
Ich würde den Motor an einen Abgastester hängen die Leerlaufeinstellung und die des erhöhten Leerlaufes bei betriebswarmen Motor einstellen und zum Schluss die Gemischanreicherung überprüfen.