Beiträge von Strahli

    Lemsi

    Geh der Empfehlung von Thomas nach, such Dir eine Werkstatt oder eine Prüfstation und lass die Vorderachse mit einem Achsspieldetektor (Rüttelplatte) überprüfen; alles andere ist Rätselraten.

    Zumal Du ja nun im Nachhinein mit immer weiteren Teilen aufwartest, die Du bereits getauscht hast. Das wäre am Anfang hilfreich gewesen.

    Mir ist weder bei Kadett D noch bei Kadett E ein Fall bekannt, bei dem es infolge von Materialermüdung im Bereich der gezeigten Aufnahmen zum Ausreißen der Verstärkungsbleche gekommen ist.

    Das diese Aufnahmen bei einem gezielten seitlichen Treffer infolge eines starken Unfalles ausreißen können, dass ist bekannt, jedoch handelte es sich hierbei dann um einen Totalschaden und diese Fahrzeuge wurden hierzulande aus dem Verkehr gezogen oder gingen ins Ausland. Da war dann auch mit einer Richtbank nicht mehr viel zu ziehen; solche Treffer wirkten sich auf die gesamtheitliche Konstruktion der Fahrgastzelle aus.

    Solch einen reparierten Unfallschaden konnte wir auch schon mal im Winter am Spurlauf im Schnee erkennen. Da das Fahrzeug bei Geradeauslauf mehr wie 2 Spuren im Schnee hinterlassen hatte, erfolgte eine nähere Begutachtung und Vermessung, bei welcher ein nicht fachgerecht instandgesetzter Unfallschaden festgestellt wurde; die Achsen standen gegeneinander versetzt.

    Da hat die Karosseriewerkstatt von meinem Kumpel dann weiterführenden Instandsetzungsarbeiten bei dem Kunden abgelehnt, da das Fahrzeug sich nach einem mangelhaft instandgesetzten Unfallschaden in einem nicht verkehrstauglichen Zustand befand und der Betrieb keine Haftung für ausgeführte Arbeiten übernehmen wollte.

    Guten Abend Andreas


    einer Kraftstoffpumpe ist es vollkommen egal, ob diese unterhalb oder oberhalb des Kraftstofftankniveaus verbaut ist, die Position der Pumpe ist abhängig von der Förderleistung der Pumpe selbst, den Förderwegen und den Umgebungstemperaturen.

    Je tiefer der Tank und je höher die Pumpe positioniert sind, desto stärker steigt die erforderliche Saugleistung der Pumpe, desto aufwändiger und teurer wird die Konstruktion des Kraftstoffförderungssystems. Es werden längere Steigleitungen, aufwändigere Kraftstofftankkonstruktionen, Catchtank sowie Rückstaueinrichtungen notwendig, um die Dampfblasenbildung im Kraftstoff und das Ansaugen von Luft bei sinkenden Kraftstoffspiegel zu verhindern.

    Die verbauten Strömungspumpen haben zwar den Vorteil, dass sie geräuscharm einen kontinuierlichen pulsationsfreien Volumenstrom fördern, aber sie haben auch den Nachteil, dass sie gegenüber Verdrängerpumpen einen niedrigeren Wirkungsgrad und niedrigere Drücke aufbauen.

    Aufgrund dieses technisch bedingten niedrigeren Druckniveaus bei den Strömungspumpen wird in modernen Fahrzeugen mit Direkteinspritzung eine Hochdruckpumpe nachgelagert, um den Kraftstoffdruck auf ein höheres Niveau zu bringen.


    Bei Fahrzeugen mit offenen Kraftstoffsystemen (Modelle mit Vergasern) ist es jedoch wichtig, dass die Pumpe stets unterhalb des Schwimmerkammerniveaus positioniert wird, da hier aufgrund des niedrigeren Förderdruckes ansonsten die Neigung zur Dampfblasenbildung und die Gefahr zum Überlaufen der Schwimmerkammer ansteigt.


    Gruß Strahli

    Wurden die Trag- und Führungsgelenke beim Fahrwerkstausch erneuert?

    Wenn nein, wie sehen diese vom Zustand her aus? Sind die Manschetten unbeschädigt oder gibt es bereits Rostbildung unterhalb der Gummidichtungen?


    Wie schauen die Querlenkeraufnahmen aus?

    Bevor das Lenkgetriebe Geräusche macht, hat dieses bereits spürbar Spiel.

    Dieses knackt dann jedoch bei Lenkeinschlag im Stand, wenn ohne abrollende Reifen die Lenkeinschlagkräfte auf das Lenkgetriebe am Größten sind.


    Beschädigte Antriebswellen schließe ich aus, da Du ja schreibst, dass diese bereits getauscht wurden, gehe ich davon aus, dass diese vorher auf Schäden geprüft wurden.

    Die Bedienungsanleitung für das Tech1 ist im Netz zu finden und stellt auch heute keinen KFZ-Mechatroniker vor große Herausforderungen.

    Zudem kann man die Testgeräte auch heute noch auf allen gängigen Verkaufsplattformen erwerben, ist nur mit einem Obolus verbunden.


    Gerade mal Tante Google gefragt, Auszug aus der Bedienungsanleitung für das Tech1, dort ist auch die Eignung für den vom Threadersteller gesuchten C16LZ aus dem Modelljahr 1987 zu finden.

    Danke für Deine Info, dass ist mir bekannt.

    Jedoch ist das Einscannen lassen für mich uninteressant, da ich selbst im Besitz aller Opel, Audi und VW Microfiche zwischen 1955 bis 1992 sowie eines entsprechenden Lesegerätes bin; in Papierform vervielfältigen oder gar ausdrucken kann ich einzelne Seiten somit auch selbst, wenn die Zeit es zulässt.

    Mein Problem ist, dass ich in den seltenen Fällen, in denen ich kurzfristig eine Teilenummer benötige und unterwegs bin, darauf nicht ad hoc zurückgreifen kann.