Scheinbar muss ich die Zündung noch etwas nachstellen. Da die Schonzeit für die neuen Dichtungen vorbei sein sollte, hab ich ihn auch etwa temperamentvoller bewegt.
Im 2. Gang ist bis 5500 alles in Ordnung, im 3. Fängt er jedoch ab etwa 5100 an zu rasseln wie ein Kinderspielzeug - deshalb will ich nochmal nachstellen. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich meine Radlager langsam verabschieden. Zwischen 95 und 120kmh hab ich Laufgeräusche, die in Rechtskurven stärker werden. Ab ca. 140 ist davon nichts mehr zu hören.
Dazu muss ich allerdings sagen, dass da die Werkstatt wohl dran schuld ist.
Wie ich darauf komme? Ganz einfach, die haben die Kronenmutter mit dem Schlagschrauber angezogen.. laut Drehmoment Richtwerte sollten es allerdings nur 70Nm sein...
Wie ich wiederum darauf komme? Mein Vater hatte seinen Hyundai i10 nach 190000km vor etwa einem Monat dort, um die Kupplung und erneuern zu lassen (vor etwa 3 Monaten ist der Achsträger in dieser Werkstatt erneuert worden). Bei der ersten Beanstandung fehlten drei Schrauben und ein Stück Kunststoff hing zwischen dem Gaszug und einer Umlenkrolle.
Allerdings kam heute der Kracher. Aufgrund des neuen Achsträgers würde eine Achsvermessung durchgeführt.. gestern wunterde sich mein Vater warum es plötzlich so glatt auf der Straße war.. naja warum es so war sieht man auf dem Bild im Anhang..
Wenn man mich fragt kann das nicht in einem Monat passiert sein.
Des weiteren ist die Kronenmutter an seinen Radlagern ⅔ Umdrehungen weiter als sie vorher war (kann man an der Nut erkennen) und es wurde nichtmal der Sicherheitssplint eingesetzt. Desweiteren waren drei Schrauben am Getriebe locker, wovon zwei fast von alleine raus gingen. Außerdem fehlt noch ein Blech unterhalb des Getriebes um dieses anzuheben, das kann sich ja auch nicht in Luft aufgelöst haben.
Jedenfalls wird diese Werkstatt mein Auto nur noch sehen, wenn es dort zur Hauptuntersuchung muss. Solche gravierenden Fehler sind vor allem in der Menge nicht mehr akzeptabel und auch Lebensgefährlich..