Beiträge von Strahli

    jo, dass mag bei Dir zutreffend sein, lässt sich aber ohne eine tatsächliche Messung nicht auf alle Fahrzeuge übertragen.

    Bei meinem 13S OHC ist die Anzeige relativ genau, bei meinem 16S OHC zeigt die Motortemperaturanzeige dagegen Schätzwerte an, obwohl die tatsächlich Messung der Kühlwassertemperatur was anderes sagt.


    Analoganzeigen streuen halt sehr gerne, und dass keinen Sand ;)

    Da der OHV-Motor ja noch keine Messwerterfassung und auch keine daraus resultierende Motormanagementsteuerung kennt, hat eine zu niedrige Kühlmitteltemperatur auf den Motorlauf erst mal keinen gravierenden Einfluss.


    Auf lange Sicht wird es sich aber in Deinem Portemonnaie bemerkbar machen, da der Kraftstoffverbrauch steigen wird. Das Thermostat öffnet beim OHV, je nach dem welches verbaut ist, entweder bei 88 oder 91 °C. Somit könnte es passieren, dass sich der große Kühlwasserkreislauf in der kühleren Jahreszeit nicht mehr öffnen wird.

    Eine Kühlwassertemperatur von 80 °C stört den OHV-Motor auch auf lange Zeit nicht; Du solltest jedoch nicht ununterbrochen mit gezogenen Choke fahren, denn dies sorgt auf Lange Sicht für Ölkohlablagerungen im Bereich der Ventilsitze und der Zylinderkopfdichtung. Hier sprechen wir jedoch auch von einem Zeitraum von Jahren.


    Dieses Verhalten hängt mit der Dampfblasenbildung bei den aktuell hohen Außentemperaturen und dem heißen Motorraum nach längeren Fahrten zusammen. Dieses Phänomen wird bei Vergaserfahrzeugen "ohne Kraftstoffrücklaufleitung" in Verbindung mit den modernen Kraftstoffen noch zusätzlich verstärkt und sollte sich mit sinkenden Temperaturen wieder verringern.


    Um dieses Verhalten zu reduzieren, kann man aber auch ein Kraftstoffrückschlagventil in die Zulaufleitung einbauen, denn je mehr der Kraftstoff zwischen Förderpumpe und Vergaser unter Druck steht, desto weniger können sich Dampfblasen im Kraftstoff ausbilden. Gänzlich verhindern kann man dieses Phänomen jedoch nicht, da es sich beim Vergaser um ein sogenanntes "offenes Kraftstoffsystem" handelt und über die Schwimmerkammer immer Kraftstoff verdunsten wird.

    Frisco-2.0

    Das ist Quatsch, sorry für die harten Worte! Du hast den Kadett nicht vernachlässigt, es gab eben im Moment andere wichtige Dinge in Deinem Leben, die Deine Aufmerksamkeit mehr benötigten und daher ist der Kadett für einige Zeit in den Hintergrund getreten.

    So etwas kann immer mal passieren, wenn sich ein Fahrzeug oder auch etwas anderes im öffentlich zugänglichen Raum befindet.


    Niemand kann etwas vor Schäden bewahren, was benutzt wird und somit Gefahren ausgesetzt ist; Du musst Dir da kein schlechtes Gewissen einreden.

    Mein Kadett hat auch schon gebrannt, ist damals glimpflich abgelaufen, hatte zum Glück eine alte Bundeswehr Decke im Auto, die hat das Feuer erstickt; anderenfalls wäre mein Kadett heute auch nicht mehr da. Bei mir war es damals ein fest gegammelter Bremssattel, weil ich ihn auch nur viel zu wenig bewege.


    Kopf hoch, die gelbe Gefahr lebt noch.

    Japp, das Nachziehen der Zylinderkopfschrauben war früher noch Bestandteil der ersten 1000 km Inspektion, heute ersatzlos entfallen.


    Heute kommt in der Großserienmotorenfertigung nur noch der geschleppte Kalttest bei der Motorenprüfung zur Anwendung.

    Smiley68

    Deine Infos vervollständigen sich hier nur scheibchenweise, so kann sich auch die Betrachtung nur im selben Umfang ändern.


    Wie schon zuvor geschrieben, wenn der Parkplatz regulär mit einem P+R Schild ausgezeichnet ist, dann weckt man auch keine schlafenden Hunde!

    Für mich ist die auf Gockel gezeigte Beschilderung unter den aktuellen Gegebenheiten unplausibel und zeigt ein Zufahrtsverbot.

    Wenn der Parkplatz, wie von Smiley68 genannt, regulär mit einem P+R Schild ausgezeichnet ist, dann weckt man auch keine schlafenden Hunde!


    Dann liegt der Fehler bei der Beschilderung auf Seiten der Gemeinde, und wenn diese nichts davon weiß, dann bleibt das halt auch so.

    Wäre kein Einzelfall von kurioser sinnloser Beschilderung in diesem Land.

    Wenn die Bilder bereits 3 Jahre alt sind und sich die Situation in der Zwischenzeit so verändert hat, wie Du nun schreibst; würde ich mich eher fragen, war der Parkplatz zuvor überhaupt als Pendlerparkplatz gekennzeichnet; oder wurde da eher wild geparkt?

    Ausgeschriebene Parkplätze müssen in D auch als solche gekennzeichnet sein, und dieses Schild zeigst Du uns hier nicht.


    Frag bei der zuständigen Gemeinde an.

    Für mich sieht das nach einem öffentlichen Zufahrtsverbot aus und der Weg ist nur noch für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.