Beiträge von Strahli

    okay, die StVZO hat damals was anderes vorgeschrieben und schreibt sie auch heute noch vor.

    Kenne ich so nur aus dem Karosseriebau nach Instandsetzungen sowie auch von Fahrzeugen aus dem Import vom US-amerikanischen Fahrzeugmarkt. Die hatten bis in die 80'er Jahre die unmöglichsten Anbringungsorte und Formen, z.B. beim Pontiac Fierro im Heckmotorraum und bei einem weiteren Pontiac Modell auf dem unteren Querträger hinter der Frontmaske. Mal auf geklebten Aluschildern, mal auch nur auf einem Aufkleber hinter der Frontscheibe.

    Wir hatten nach Fahrzeugimporten diesbezüglich schon öfters Konfliktpunkte mit hiesigen Zulassungsstellen und haben uns mit der Thematik ausführlich beschäftigt.

    Gibt es zu diesem zusätzlich oder nachträglich angebrachten FIN-Datenschild Informationen im Fahrzeugbrief/ der Zuslassungsbescheinigung?

    Diese Stelle sowie die Art der Ausführung waren bereits nach damaliger Rechtsprechung seitens der Fahrzeughersteller nicht zulassungskonform.

    AUSSER; dass Fahrzeugkarosserieteil mit der werksseitig eingebrachten Fahrgestellnummer wurde, z.B. nach einem Unfallschaden, ausgetauscht, dann war diese Art des Ersatzes statthaft, die Änderung musste aber in den Fahrzeugpapieren dokumentiert werden.

    Die Fahrgestellnummer musste damals stets untrennbar mit einem Rahmenteil auf der rechten Seite im Bereich des Motorraumes eingebracht sein.

    Dieser Passus wurde dann um 1975/ 1976 geändert und erweitert, seit dieser Zeit konnte die Fahrgestellnummer auch im Bereich der rechten B-Säule eingebracht werden.

    Eine weitere Novelle dieses Zulassungsparagraphen erfolgte erst Anfang der 2000'er Jahre, ab diesem Zeitpunkt wanderte die Fahrgestellnummer bei den Neufahrzeugen auf den Windschutzscheibenrahmen.

    Opel, wie auch die einzelnen im Vertrieb stehenden Autohändler, hatten ein umfangreiches Zubehörprogramm, aus welchem man sich vor der Auslieferung sein Fahrzeug zusätzlich konfigurieren konnte; dass wird heute gerne vergessen.

    Such mal nach Opel Zubehör Katalogen.


    Und zudem gab es im Bundesgebiet nicht wenige Autohäuser die ihre eigenen Sondermodelle aufgesetzt und vertrieben haben.

    Das ist nicht die Aufpreisliste, dass ist die Auflistung der Ausstattungscodes; diese sollten sich so auch auf dem Adremaschild wiederfinden lassen.

    Ein Freund meines Vaters hatte bis Mitte der 90'er Jahre ein Opel Autohaus und von daher habe ich schon viele dieser alten, noch händisch getippten Kaufverträge gesehen, die letzte Seite hatte stets alle Ausstattungscodes aufgelistet.

    Das ist vollkommen so korrekt, wichtig wäre hier den kompletten mehrseitigen Kaufvertrag zu sehen.

    Das hat andere Gründe, zum einen handelt es sich um einen Dichtring für rotierende Wellen, im Gegensatz zu statischen Dichtungen an Gehäusen, und zum Anderen soll diese Maßnahme die Montage erleichtern und vor Beschädigungen beim Einbau schützen.

    Ist so auch in älteren KFZ Handbüchern zu finden.

    Der zweite Hinweis hierzu ist der Einsatz von Vaseline. Fahre selbst seit 30 Jahren OHV-Motoren.

    Davon kann ich Dir nur abraten, da wollte Dich jemand auf den Arm nehmen. Wenn die Poren einmal mit Öl vollgesogen sind, dann lässt die Dichtung erst recht Öl durch.

    Das Quellmittel muss ablüften können.

    Frage, wurde die Korkdichtungen verbaut ohne vorher quellen zu lassen?

    Es handelt sich um alte Lagerware und Korkdichtungen ziehen sich beim Altern zusammen.

    Daher immer vor dem Einbauen in einer wässrigen Lösung quellen und nach dem Verbauen den Motor warm laufen lassen.