Beiträge von Strahli

    Heute noch Wasserpumpen mit Metallflügelrad zu bekommen wird schwer, da die letzten Opel Chargen auch nur noch Kunststoffräder hatten. Es wurde ab Ende der 90´er Jahre mit Beginn der Globalisierung überall begonnen zu sparen. Ab diesem Zeitpunkt zählte nur noch die Gewinnmaximierung.

    Da bleibt Dir nur beim Anbieter nachzufragen.


    Hier eine Pumpe aus meinem Bestand und dem Fertigungsjahr 1988 in UK, noch mit Metallflügelrad.

    Von der Version mit Kunststoffrad habe ich auch noch hier liegen, hat laut Verpackung die selbe Teilenummer, sieht aber von der Form her ein wenig anders aus, ist halt schon ein anderer Zulieferer gewesen. Über die Differenzierung der Zulieferer hat Opel damals die Preise diktiert.


    Nein das ist die Pumpe für den 1600´er Motor.


    Dies sind die korrekten Daten:


    Wasserpumpe Ascona B + C
    Corsa A
    Kadett D + E
    Manta B mit den Motoren 1,3N / 1,3S / 1,3SB / 1,3NB / C1,3N
    1334023 / GM 90349241
    ersetzt aus
    1334004 / GM 90183273

    Das

    Deswegen hatte ich diesen Hinweis gegeben.

    Wenn Du eine Wasserpumpe mit Kunststoffflügelrad verbaut hast, kann das schon mal passieren, was DreamOpel zuvor geschrieben hat.

    ich kenne solche Ersatzrohre für den Wärmetauscher nur in U-Form oder als gerades Rohrstück

    Geh einfach zu einem Gas-/ Wasserinstallateur und lass Dir ein gerades Stück Edelstahlrohr im passenden Durchmesser ablängen und an den Enden aufwulzten.

    Dann schmeißt Du den Wärmetauscher raus und verbindest dessen beiden Anschlussschläuche mit dem vom Installateur angefertigtem Rohrstück, Spannschellen drauf und fertig. So haben wir das bei Stockcar Autos in den 90'er Jahren gemacht.

    Nicht so kompliziert denken, Du willst mit dem Auto doch keinen Schönheitspreis gewinnen.

    Das hast Du falsch verstanden; so ein Wasserrohr zum Überbrücken des Wärmetauschers gibt es nicht vom Fahrzeughersteller, dieses muss Du Dir selbst suchen oder anfertigen. Von Opel gibt und gab es da kein genummertes Ersatzteil.

    Glück gehabt, diese konstruktionsbedingte Eigenschaft infolge der direkten Platzierung der Vergaseranlagen oberhalb vom Hosenrohr hat damals vielen Vergaser Kadetten einen Platz am Feuer verschafft.


    Daher immer, wenn es während der Fahrt nach Sprit riecht, sofort rechts ran, als erstes mit der Beifahrerseite ein erhöhte Parkposition einnehmen, z.B. auf einen Bordstein oder andere Möglichkeit zur Schräglage, damit der überlaufende Sprit am heißen Hosenrohr vorbei tropft und nach der Ursache schauen.

    Die Vergaser (Varajet wie auch Weber und Solex) neigen bei zu hohem Kraftstoffdruck zum Überlaufen, weil das Schwimmerkammernadelventil aufgedrückt wird.

    Es erfolgte auch früher bei den großen Vergaser Herstellern keine Einstellung am Motor selbst; obwohl diese für die Entwicklung auch im Besitz von Testmotoren ihrer Ziellieferanten waren.


    Die Grundeinstellung der neu produzierten Vergaser erfolgte auf einer sogenannten Fließbank, welche eine motorenunabhängige Einstellung ermöglichte. Mit so einer Fließbank konnte der jeweilige hubraumabhängige Luftdurchsatz/ Luftstrom simuliert werden, um die Grundeinstellungen von Drosselklappen, Leerlaufsystem, Bedüsung und Beschleunigereinrichtungen vorzunehmen. Es wurde also das Ansaugverhalten wie bei einem realen Vergleichsmotor an jedem neuen Vergaser getestet und eingestellt.

    Die eigentliche Einstellung erfolgt immer später am real existierenden Motor, da die Feinabstimmung unumgänglich ist, hier spielen Zustand, Alter und Verschleiß des jeweiligen Motors an dem der neue Vergaser zum Einsatz kommt mit in die Einstellung hinein.

    ABER im Gegensatz zu heute, konnten damals ab Werk grundeinstellte Vergaser von Dellorto, Pierburg, Solex, Weber und wie sie alle hießen, es immer ermöglichen, dass ein Motor nach dem Tausch zumindest angesprungen ist und so auch die Feinabstimmung in jeder Werkstatt mit Abgastester möglich war.

    Heute springen die Motoren nach einem Vergasertausch mit irgendwelchen Lizenznachbauten oft nicht mal mehr an und es beginnt sofort das wilde herumexperimentieren mit den Einstellungen. Es hatte seinen Grund, warum die Vergaser damals Eingriffssicherungen mit Farbmarkierungen besaßen; damals haben sich die Fachwerkstätten darauf verlassen, anhand der farblichen Markierungen auf den Eingriffssicherungen zu erkennen, wo schon was gegenüber der Werkseinstellung verändert wurde und wo nicht.