Man kann die Drehwinkelkoeffizienten bei Abweichungen der Schraubengeometrie der verwendeten Schraube gegenüber der ursprünglichen Schraube und auch bei Änderung der Festigkeitsklasse berechnen, aber das bekomme ich nicht mehr hin, bin da viel zu lange raus.
altopel
könntest Du das liebenswerter Weise bitte erklären; die Formel dazu findest auch Du in Deinem alten Tabellenbuch.
Ich kann das leider nicht ohne wieder einen Roman zu schreiben!
Dieses Wissen in unsere Köpfe zu pflanzen hatte in jungen Jahren schon viel mehr Zeit gebraucht, und leider ist dieses hinten runter gefallen. Wir nutzen heute rechnergesteuerte Schraubzenter mit vorprogrammierten Schraubanwendungsprofilen, um solche Schraubverbindungen für den Endkunden rechtssicher dokumentieren zu können.
Dem Werkstattmitarbeiter wird nur noch abverlangt den Drehmoment-Winkelschrauber nach Bildschema auf die entsprechend angezeigten Schraubfolgen zu setzen und abzuwarten, dass das Schraubprogramm erfolgreich abgelaufen ist; es bedarf noch nicht einmal mehr einer Doppelprüfung durch einen zweiten Mitarbeiter, da das System sich selbst überwacht und fehlerhafte Schraubfälle akustisch wie auch visuell dem Nutzer anzeigt. Die erforderlichen Schraubensätze werden zudem für jeden Anwendungsfall heute vorkonfektioniert von der Materialwirtschaft an jeden Arbeitsplatz digital dokumentiert angeliefert, damit möglichst keine Fehler in der Produktion passieren.
Die Fehlerursache steht nämlich in den meisten Fällen hinter dem Werkzeug; denn das Schraubenmaterial aus namhafter Herstellung versagt heute eher selten.