Alles anzeigen... Mein Vater hatte seinen Hyundai i10 nach 190000km vor etwa einem Monat dort, um die Kupplung und erneuern zu lassen (vor etwa 3 Monaten ist der Achsträger in dieser Werkstatt erneuert worden). Bei der ersten Beanstandung fehlten drei Schrauben und ein Stück Kunststoff hing zwischen dem Gaszug und einer Umlenkrolle.
Allerdings kam heute der Kracher. Aufgrund des neuen Achsträgers würde eine Achsvermessung durchgeführt.. gestern wunterde sich mein Vater warum es plötzlich so glatt auf der Straße war.. naja warum es so war sieht man auf dem Bild im Anhang..
Wenn man mich fragt kann das nicht in einem Monat passiert sein.
Des weiteren ist die Kronenmutter an seinen Radlagern ⅔ Umdrehungen weiter als sie vorher war (kann man an der Nut erkennen) und es wurde nichtmal der Sicherheitssplint eingesetzt. Desweiteren waren drei Schrauben am Getriebe locker, wovon zwei fast von alleine raus gingen. Außerdem fehlt noch ein Blech unterhalb des Getriebes um dieses anzuheben, das kann sich ja auch nicht in Luft aufgelöst haben.
Jedenfalls wird diese Werkstatt mein Auto nur noch sehen, wenn es dort zur Hauptuntersuchung muss. Solche gravierenden Fehler sind vor allem in der Menge nicht mehr akzeptabel und auch Lebensgefährlich..
Das sind gravierende Instandsetzungsfehler und -mängel, ich würde hier das Gespräch mit dem Werkstattleiter suchen und Nachbesserung sowie Schadenersatz verlangen. Sollte sich der Inhaber nicht darauf einlassen, so wäre mein nächster Gang zum Rechtsbeistand.
Eine Fachwerkstatt ist mit der Arbeitsausführung eine vertragliche Vereinbarung mit dem Kunden eingegangen und muss entsprechend dieser Vereinbarung eine fehlerfreie wie auch qualitativ sachgerechte Ausführung aller Arbeiten sicherstellen. Ist die Arbeitsausführung mangelhaft oder sind bei dieser infolge der ausgeführten Arbeiten Schäden, auch Folgeschäden, entstanden, so hat der Fachbetrieb vollumfänglich für diese Schäden zu haften.
Aufgrund der Menge der Fehler bei der Arbeitsausführung, kann der Kunde infolge des Vertrauensverlustes gegenüber dem Vertragspartner eine andere Werkstatt für die Beseitigung der Mängel beauftragen. Dieses Procedere funktioniert aber nur, wenn man einen anwaltlichen Beistand einschaltet und seine Ansprüche durchsetzt.
Dies haben wir so bereits bei einem Schaden an einem Wagen meines Vaters in den 90´er Jahren erfolgreich durchgesetzt
Der Omega A meines Vaters hat aufgrund einer fehlenden Sicherungsschraube an einem Traggelenk zwischen Querlenker und Federbein mal die Grätsche gemacht, nachdem das Federbein aus dem Traggelenk rutschte als er auf dem Campingplatz den Caravan rückwärts einparken wollte. Das Schlimme dabei war nur, dass mein Vater zu diesem Zeitpunkt bereits mehr wie 900 km Autobahnfahrt nach Österreich hinter sich hatte; nicht auszudenken was passiert wäre, wenn dies bei Tempo 100 km/h auf der Autobahn passiert wäre. Die Schraube hatte die Werkstatt nachweislich vergessen, als mein Vater den Wagen Tags zuvor zum Stoßdämpfertausch in der Werkstatt hatte.