Da liegst du falsch.
Wenn bei Lautsprechern oder Verstärkern angegeben wird 300W Musikbelastbarkeit und 600W RMS, dann ist 600W definitiv die Spitzenbelastbarkeit für kurze Momente.
Für den Leitungsquerschnitt und die Absicherung rechne ich immer mit der angegebenen RMS Belastbarkeit, dann hält das System auch stand bei voller Last !
Kondensator würde ich auch dazu empfehlen, so bei 1 bis 1,5 Farad - größere Anlagen mit 2 Farad
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Dann habe ich es wohl damals etwas anders gelernt.
Die Angaben Watt Sinus und Watt RMS beziehen sich auf die maximale Leistung oder Belastbarkeit eines Verstärkers, nicht auf seine Leistungsaufnahme. Wenn der Hersteller Alpine eine max. Spitzenleistung von 1100 W angibt, wird wohl ein Teil davon für die Kofferraumbeheizung verbrannt und nicht an die Lautsprecher weitergegeben.
Die zugeführte elektrische Energie wird durch das Netzteil des Verstärkers konstruktiv bestimmt, die abgegebene Schallleistung ergibt sich durch den Wirkungsgrad des Lautsprechers und der vom Verstärker abgegebenen theoretischen elektrischen Energie.
Zitat zum Begriff RMS-Leistung:
Der Effektivwert wird als eine Form des quadratischen Mittelwerts und abgekürzt auch als RMS für englisch Root Mean Square bezeichnet. Die RMS-Leistung ist die mittlere Leistung über einem vorgegebenen Frequenzband, wobei das Signal, aus dem die RMS-Leistung errechnet wird, ein rosa Rauschen innerhalb des Frequenzbands ist. Der quadratische Mittelwert ist die wesentliche Größe für die thermische Bemessung einer Leistungsgröße.
Wenn ich hier falsch liege so bitte ich um Korrektur.