Hallo
Die Kraftstoffe der 80er sind im Wesentlichem gleich der Heutigen, wenn man die GLEICHE Sorte miteinander verglicht, das ist wichtig!
Beispiel heute E5, damals Super bleifrei: Heizwert, Klopffestigkeit, Dichte... alles annähernd gleich. Die Additivierung ist das was die Marken (Shell, Jet,...) unterscheidet und wo auch die Unterschiede zu Früher liegen. Ein Motor der 1987 Super bleifrei vertrug fährt 2022 mit E5 nicht besser oder schlechter. Und wenn es E-Fuels geben wird wird es genauso sein.
Ein Motor, der für Homogenbetrieb ausgelegt ist, kann in der Regel in einem Lambdafenster zwischen 0,7 bis 1,2 betrieben werden ohne daß Verbrennungsaussetzer auftreten. G-Kat-Motoren werden in der Teillast immer mit Lambda 1 betrieben. Angefettet wird lediglich in der Volllast (Den Kaltstart ignoriere ich hier mal).
Damit unverbrannter Kraftstoff in den Kat gelangt MUß ein Fehler im Zünd- und/oder Einspritzsystem vorliegen. Selbst bei fettem Lambda und "unvollständiger Verbrennung" passiert dem Kat nichts weil für eine Reaktion/Verbrennung ja der Sauerstoff fehlt! Also auch in diesem Fall MUß ein ein Fehler vorliegen um Sauerstoff in den Kat zu bekommen (z.B. Undichtigkeit).
Die einzige Anforderung die der Kadett Motor an eine Zündkerze stellt ist die daß sie da sein muß... Im ernst, es ist ziemlich egal was man da reinschraubt... Viel wichtiger ist welchen Elektrodenabstand die Kerze hat.
Bei Turbo Di, erst recht bei Schichtladung und im Motorsport sieht es wieder anders aus...
An der Motronik 4.1 oder 1.5 kann man nichts einstellen. Man kann nur am Kraftstoffdruck oder Luftmengenmesser "manipulieren".
An welche Grenzbereiche kommt man wenn man sparsam fahrt???
Ein gutes 2023!
Roman