Beiträge von DreamOpel

    Strahli,

    ich denke, es wird sich kein großer Druck aufbauen, sonst hätte Dicken Bochum die Bremstrommel nicht herunterziehen können.

    Aber erst mal schauen, ob sich die Kolben vom Radbremszylinder eindrücken lassen und beweglich sind.


    Normalerweise macht diese Variante aus Aluminium mit dem Edelstahlkolben weniger Probleme als die Bremszylinder aus Gusseisen. So ist meine Erfahrung.

    Diese werden bei Opel seit ca. 25 Jahren verbaut, z.B. beim Astra G.

    Strahli,

    Wir du schon geschrieben hast, könnte es auch an dem Bremsschlauch liegen. Dies kann man schnell testen. Einen Schlauch auf das Entlüftungsventil schieben und das Ende in ein Behältnis legen. anschließend das Ventil leicht öffnen. Baut sich hier Druck ab, wird es vermutlich am Schlauch oder Druckminderer liegen.


    Ich habe kurz vor dem letzten TÜV vorne rechts am Bremsschlauch eine kleine Blase entdeckt. Der Bremsschlauch war auch schon über 20 Jahre alt. Ich habe darauf beide Bremsschläuche vorne und hinten ersetzt. Bei der ersten Bremsung habe ich einen viel besseren Bremsdruck gehabt, das Pedal war vorher etwas federnd, obwohl keine Luft im System war. Denke, wie du schon geschrieben hast, haben sich die Bremsschläuche bei jedem Bremsmanöver etwas gedehnt. Auch der Pedalweg ist dadurch minimal kürzer geworden.

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    Dicken Bochum,

    wie hast du die Bremstrommel herunter bekommen, wenn die Bremse schwergängig ist?

    Wahrscheinlich hast du dies nur geschafft, weil du das Radlager mit Trommel und dem Rad abgebaut hast.


    Kontrolliere den Bremszylinder auf Leichtgängigkeit, wie es schon Thomas geschrieben hat.


    Ist dieser in Ordnung, dann das Zahnrad von der Druckstange zurück drehen. So haben die Beläge wieder Platz. Danach das Radlager (ohne Rad und Trommel) wieder anbringen und die Bremstrommel sollte sich anschließend leicht über die Beläge schieben lassen, auch wenn sich vorne ein Grad gebildet hat.


    Kontrolliere, ob sich diese leicht dreht.

    Danach betätigst du Bremse, hierbei müsstest du bei jedem Treten ein kleines Klacken hören. Die Einstellautomatik stellt so die Beläge passend. Trotzdem müsste sich die Trommel anschließend leicht drehen lassen.

    Die Handbremse sollte sich ca. 3 Zacken anziehen lassen.


    Ist das nach dieser Einstellung bei deiner Bremse auch so?

    Andreas, lese gerade, dass Du den C16LZ verbaut hast. Dies ist ein Freiläufer, so kann beim Verstellen der Nockenwelle nichts passieren.


    Es müsste bei diesen Motor die Zahnriemenabdeckung mit den Klammern verbaut sein, die hat etwas mehr Platz. Beim letzten Zahnriemenwechsel habe ich das Thermostatgehäuse auch ohne das Nockenwellenrad abzunehmen herausbekommen. Ich brauchte nur die hintere Abdeckung lösen. Ist etwas kniffliger, hat aber geklappt.

    @AndiíSR,


    Zum Lösen des Nockenwellenraden wird in der Regel ein Schlagschrauber verwendet, ist dieser nicht zur Hand kann dies Nockenwellenrad mir einem Nockenwellengegenhalter beim Lösen der Schraube gehalten werden.


    Welche Zahnriemenabdeckung ist bei Deinem Motor verbaut? Ein oben abgerundeter mit Halteklammern oder ist dieser oben kantig?


    Hinweis:

    Du solltest auch zusätzlich noch die Wasserpumpe erneuern. Bei einem Zahnriemen ohne Spannrolle, wird der Riemen durch verdrehen dieser Pumpe gespannt.