SR 1.6 wie neu

  • #2

    Ja ein wirklich unverbrauchtes Auto, selten, aber hin und wieder taucht soetwas auf. Hoffentlich hat es jemand erworben, der ein Fahrzeug erhalten will. Das ist bei diesem Fahrzeugtyp ja leider selten der Fall. Ich könnte mir vorstellen zwischen 7-10000 Euro könnten da gestanden haben.

  • #3

    Wow. Da fragt man sich wie der Wagen all die Jahre fast nahezu ohne Alterungsspuren überlebt hat.
    Ich habe viele noch neue original verpackte Ersatzteile, welche so gut wie noch nie Tageslicht gesehen haben und dennoch vom Alterungsprozess her wesentlich schlechter aussehen.

  • #4

    Also ich denke unter 12 t€ ist der nicht zu haben gewesen...
    Vermutlich sogar mehr.
    Im Netz tauchen immer wieder SR‘s auf, die von Händlern über 10 t€ angeboten werden.
    Ist erstmal viel Geld, aber eine Restaurierung kann das Portmonee auch mächtig stressen.



    Gruß
    Björn

  • #5

    Die Restauration wird immer teurer, nur gerade bei kadett D sind nicht viele, die bereit sind jenseits der 10000 dafür hinzulegen.
    Es ist halt kein Kadett C. Obwohl man schon sieht, daß die Preise bei mobile oder autoscout nicht mehr bei 900 Euro liegen. Was einigermaßen gutes geht bei 4000 los. Und den Wunschkadett zu bekommen ist noch schwerer. Da hatte ich Anfang 2001 mit meinem und 800 Mark! echt viel Glück. Den wollte damals keiner haben ausser ich. Und es war mein Wunschauto dazu.

  • #6

    naja... mal Hand aufs Herz, es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird!


    Viele teure D's kreisen bereits seit Jahren von einem Händler zum Nächsten durchs Netz und warten auf einen Käufer.
    Wie es @16SDriver schon schrieb, ist es schwer einen hochpreisigen D an den Mann (Käufer) zu bringen, da trügen die Händlerangebote ungemein. Zudem werden die Preise zusätzlich künstlich hochgetrieben, da jeder meint eine alte Schwiegermutter wäre immer viel wert.
    Schaut Euch doch nur mal im Netz um, was dort für alten Plunder für Summen gefordert werden. Natürlich sagen sich die Händler immer wieder "an jedem Morgen steht irgendwo irgendein unbedarfter Hanswurst auf, der ihnen auf den Leim geht und die geforderte Summe zahlt"!


    Ich tippe in diesem Fall auf maximal 10 Kilo, die für diesen SR den Besitzer gewechselt haben. Wunsch und Realität liegen bei einem Opel nun mal sehr weit auseinander.

  • #7

    Es gibt einen Händler, der hat einen roten Manta B GTE, wirklich ein sehr schönes Teil, erst 8500 Km gelaufen, will aber auch 38000 Euro dafür haben. Das wird nie klappen. Aber es ist eben so, es reicht 1% in Deutschland, die zur richtigen Zeit sowas suchen. Wie vor einiger Zeit ein Top weißer GLS mit brauner Ausstattung hier, sollte um die 8000 kosten. Zwei Tage später war der für den Preis verkauft, weil jemand genau dieses Auto mit dieser Ausstattung und Fabe suchte. Und wenn man dann nichts oder wenig dran tun muss, kann es das wert sein.

  • #8

    Sind wir mal ehrlich! Diese Preise werden irgendwann auch sowieso alltäglich erreicht werden, weil von diesen Brot und Butter Autos kaum welche überlebt haben.
    Und die Sammler und Händler stellen diese Autos weg, bis der Wert steigt, aufgrund von niedrigem angeboten und hoher Nachfrage.

  • #9

    Das wegstellen von Autos rentiert sich nicht. Rechnest Du mit einem Durchschnittspreis von 50,-€ für einen monatlichen Stellplatz, so bist Du hier ohne Inflationsbereinigung nach 10 Jahren bereits bei einer Summe von 6000,-€. Diese Rechnung würde bei einem hochpreisigem Auto ja noch aufgehen, aber definitiv nicht bei einem Butter und Brot Auto wie dem Opel.
    Ich weiß wovon ich rede, meinen Kadett fahre ich seit über 10 Jahren, meinen Audi und Rekord seit über 20 Jahren und meinen Golf 2 sogar bereits seit 26 Jahren. Die Kosten wie die Ausgaben wiegen den Fahrzeugwert bei keinem meiner Fahrzeuge auf.

  • #10

    Vor allem wenn man rechnet, dass das Auto nur einen Wert darstellt, wenn es farbereit und anmeldefertig ist. Ein gute Auto mit TÜV in die Garage zu tsellen, stehen zu lassen und nach 10 Jahren mit Standschäden raus zu holen, ist immer ein Negativgeschäft. Selbst wenn die Garage das persönliche Eigentum ist und man nur TÜV (Pickerl), Versicherung, Steuer und Sprit für wenigstens ein paar Hundert Kilometer im Jahr rechnet, ist jeder Wertzuwachs weg, wenn du nicht seit 20-30 Jahren einen 300SL Flügeltürer hast...
    Ich gehe hier Österreich von ca. folgen Kosten aus: 50 PS Kadett im Jahr Haftpflichversicherung inkl. (Straf- weil kein Kat)Steuer: ca. 550,-, Pickerlprüfung (TÜV 1x pro Jahr) 50,-, Ölwechsel mit Filter ca. 35,-, 4-5 Tankfüllungen ca. 300,- (reel fahre ich z.B. mit dem C-Kadett nur im Sommer über 10tkm), diverses Kleinmaterial ca. 100,-, Reifen (fahre max. 5 Jahre mit einem Satz Reifen) ca. 180,-/5 (für 155/80R13)=36,- Summe: ca. 1021,- und das auf 10 Jahre gerechnet, da wird dir schlecht. Hätte ich bei meinem Haus nicht die Halle dabei, kämen so 60-100,- pro Monat Garagenkosten dazu (das ich meine 300m² Halle vermieten könnte, rechne ich nicht, da sie direkt ans Haus negbaut ist bzw. das Erdgeschoßvom Haus Teil der Halle/Werkstatt ist, war mal eine Mühle und dann Schlosserei)

    Opel Kadett das Auto

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