Frei programmierbares STG oder nicht?

  • #1

    Moin,


    Vielleicht einiges interessantes um auf M2.5 oder M2.7 Motoren einges der Zündung zu verbessern. Wie beim M2.8 ganz elektrische Zündung, aber ohne Zündkabel, ohne Hochspannungsverteiler, jedoch mit jede Korrektur (Klopfsensor) der Zündungszeitpunkt der originale Motronic Steuergerät.


    Der Verteiler bleibt, sondern sind da vier Hallgeber eingebaut, und der Verteilerfinger bekommt einen weicheisenen Endstück der durch der Spalt bewegt und über ziemlich langer Zeitsdauer der Spannung nach der richtige Zündspule vermittelt. Das endgültige Zündpuls bekommt es noch immer aus das Pulssignal vom Steuergerät. Dieses Signal geht nur vier fach zu oft, aber der Verteiler sortiert das wie vorher, aber diesmal ganz ohne Verschleiß, Verlust und viel mehr Präzise im Niederspannungsbereich.


    Hier eines Schaltplan (aber noch nicht ganz richtig!)


    Und hier eine Testversion welche nur zeigt wie es funktioniert:


    Hier zu sehen das es mit der Verteiler gewählt werden kann und der blaue Draht ist der Pulsleitung, welche ein enziges Pulssignal akzeptiert und dann jede Zündspule ansteuert, aber die Zündspulen sind nur teilweise aktiviert vom Verteiler.


    Diesen COP Zündspule geben fast doppelte Hochspanning, jedoch kaum RFI, und mit dieses Plan geht der Puls vom Motorsteuergerät 100% direkt nach diesen individuellen Zündspulen! 8)

    PKW steht doch für "Pferdekraftwagen" oder?? :evil:

  • #2

    Sowas gibt es schon und fahre ich an meiner M2,7


    Zündspulen von einem VAG 1.8T, der Zündverteiler wird ohne Verteilerkappe und Finger verbaut. Das Zündsignal wird am Zündverteilerstecker abgenommen. Dazu gibt es ein kleines Zusatzsteuergerät daß direkt über die Batterie versorgt wird (höhere Spannung). Es gibt auch die Variante wo der Nockenwellensensor der M2.8 verwendet werden kann.


  • #3

    Ja, habe so bereits solche Sätze gesehen, aber fand es interessant sowas selbst zu fertigen. Frage mich auch ob es noch immer zusammen arbeitet mit der Klopfsensor? Habe Sätze gesehen die da nicht mit arbeiten.


    Auch sagen manche Leute das es die 1.8T Zündspulen Qualitätsprobleme haben...
    http://forums.vwvortex.com/sho…p-trying-random-new-stuff


    Ist ja schade, weil die etwas kurzer sind und sich eigentlich besser eignen für die Opel 2.0 16V Motoren.

    PKW steht doch für "Pferdekraftwagen" oder?? :evil:

  • #5

    Merkst du da auch das der Motor besser läuft?

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
    1x Omega A Caravan 116PS/C20NE mit LPG
    1x Omega A Caravan 116PS/C20NE
    1x Senator B CD 204PS/C30SE

  • #6

    Er läuft nicht schlechter.


    Fährt sich ganz normal wie vorher auch. Hatte zuerst eine Projekt Opel Ph3 mit Zündverteiler und dann Komplettumbau auf Ph4 mit der ruhenden Zündung. Hatte aber die Ph3 im Steuergerät zum Motor einfahren, also wenig Ladedruck und nur Teillast. Abstimmung auf Ph4 muß noch gemacht werden.

  • #7

    Wo liegt denn dann da der Vorteil?

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
    1x Omega A Caravan 116PS/C20NE mit LPG
    1x Omega A Caravan 116PS/C20NE
    1x Senator B CD 204PS/C30SE

  • #8

    Interessant, aber sind die Zündkerzen verlängert? Ist das notwendig?


    Gestern einiges eingebaut, aber ist noch etwas falsch gemacht, war spät im Abend, jetzt dieses Wochenende mal gucken.


    Und nein, Vorteile sind es kaum, nur etwas höhere Spannung, also mann darf mit größerer Zündspalt fahren. Das soll etwas höhere Effizienz bieten, und wann es daran gefehlt hatte etwas mehr Drehmoment. Auch ist es etwas minder RFI... Größte Vorteil finde ich keine Verschleißteile mehr wie einen Zündverteiler. Die Hallgeber sind Verschleißfrei und ziemlich problemlos. Nur die Zündspule sind an eine viel heißere stelle am Motor verbaut, also die sind etwas empfindlicher, sicher keine schlechte Idee eine im Kofferraum zu legen.

    PKW steht doch für "Pferdekraftwagen" oder?? :evil:

  • #9

    Der Vorteil ist erst mal das es eine ruhende Zündung ist, also keine Verteilerkappe, Verteilerfinger, Zündkabel. Dann hast du für jede Zündkerze eine eigene Zündspule und den Vorteil das jede Zündspule 4 mal mehr Zeit zum laden hat, wie die einzelne Zündspule die dann über den Verteiler alle 4 Zündkerzen versorgen muß. Besonders bei hohen Drehzahlen soll das helfen. Und zu guter letzt noch der stärkere Zündfunke was sich bei hohen Ladedrücken bemerkbar macht, man muß nicht den Elektrodenabstand so klein machen an der Zündkerze.


    Aber wie gesagt, ich hatte zum einfahren des Motors keine hohen Ladedrücke und kann deshalb nichts zu sagen.


    Die Zündkerzen bleiben so wie sie sind, nur die Mutter oben drauf wird durch eine längere Mutter ersetzt. Diese habe ich selber angefertigen lassen. Aber das muß nur gemacht werden wenn die Zündspulen vom 1.8T verwendet werden, da bekommt man das Zündkerzen L noch drauf. Man kann aber auch Zündspulen vom VR6 benutzen, die sind länger, die haben aber andere Stecker und das Zündkerzen L paßt dann nicht mehr.

  • #10

    Achso, wäre dann z.Bs. auch interessant wenn man schlecht an Verteiler ran kommt, wie beim C30SE z.Bs.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
    1x Omega A Caravan 116PS/C20NE mit LPG
    1x Omega A Caravan 116PS/C20NE
    1x Senator B CD 204PS/C30SE

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