Stabilisator

  • #43

    Hab das auch schonmal gesehen. Problem ist nur, dass ich aus der Schraubenbranche bin. Also bin ich ein wenig Drehmoment verliebt. :). Sogar die Entlüftungschraube der Bremse wird mit Drehmoment angezogen.


    Ich werde das mal versuchen


    Danke auf jeden Fall schon mal

  • #44

    Nur noch „Profis“ hier am Werk. Egal wo und was man hier liest, es gibt fast nur noch gefährliches Halb- oder Garnichtwissen und Ratschläge die einen Zweifeln lassen. Traurig.

    1988er Kadett GSi 16V 3-Türer // 1989er Kadett GSi 16V Cabrio // 1991er Kadett Fun 5-Türer // 1991er Kadett Caravan Club Special // 1992er Pontiac LeMans 4-door Sedan

  • #45

    Frank: Nicht jeder ist ein sog. "Profi", aber es gibt genug Mittel und Wege die probat sind, jenseits des Lehrbuches. In 20 Jahren Schrauberei gab es, bei mir als Laien, nie irgendein Sicherheitsproblem.


    Fakt ist, genug Fachwerkstätten machen es meist nicht anders.


    Und sämtliches Fachwerkzeug zu besitzen sagt für mich persönlich nichts über die Sorgfalt einer Reparatur aus. Außerdem sehe ich es auch nicht ein dafür Geld auszugeben.

  • #46

    Frank

    Hier sind doch die wenigsten Mitlesenden vom Fach, dass ist nicht neu. Es muss Dich auch nicht traurig stimmen, wenn die Leute kein Geld für Werkzeuge und Literatur ausgeben wollen, dies ist jedem selbst überlassen. Ein gewisses Grundwissen sollte aber jeder an den Tag legen, der sich auf diesen Ebenen bewegt, sonst gefährdet er nicht nur sich selbst sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.


    Das Buch "So wird´s gemacht" ist auch nur für Selbsthilfegruppen geschrieben worden, weil man damals nicht an die entsprechende Werkstattlektüre ran gekommen ist; dass würde ich selbst nie empfehlen. Was darin zum Teil zu finden ist, ist hanebüchen und seinerseits oft fehlerhaft am Werkstatthandbuch vorbei. Heute kommt man für ein paar Euro an jedwede originale Werkstattlektüre; man muss es nur wollen.


    Mit den auf den Bildern zu sehenden Federspannern arbeitet heute auch keine Fachwerkstatt mehr. Ein Hazet Automatikspanner (liegt genauso in meiner gut sortierten Werkstatt) und die Feder ist in 5 sec. gespannt und in weniger wie 3 min. aus dem Federbein ausgebaut, dafür lässt man keine Feder am bereits ausgebauten Federbein.


    CRB4484 :

    Mein Ratschlag mit dem Schraubstock zielte einzig und allein auf das Lösen von festgegammelten Schraubringen, nicht für das Einschrauben, so wie es mir damals auch in der Lehre vermittelt wurde, weil es damals auch schon "Fachkräfte" gab die so etwas mit dem Drehmomentschlüssel zu lösen versuchten; dafür ist der aber nicht gedacht und viele Werkstätten hatten damals oft keine entsprechend langen Teleskopdrehhebel zum Lösen solcher Schraubverbindungen. Zudem ist dieses Teil zu meiner aktiven Zeit ein Wegwerfteil gewesen und wurde bei jedem Dämpfertausch abgerechnet und auch erneuert.



    Ich habe sogar schon aufgrund mangelnder Verfügbarkeit, bei einem zugelassenen Werkzeugbauer, nach alten Herstellerzeichnungen originale Federspanner für Opel der 30´er bis 60´er Jahre in Kleinserie nachfertigen und prüfen lassen.

  • #47

    Kann ich so nicht ganz unterschreiben, weil ich mich gerade mal eine Zeitlang sehr mit dem Verlag damit auseinander gesetzt habe.

    Vorab: Die alten Auflagen "Jetzt mache ich es selbst" Motorbuch-Verlag oder das Reparaturhandbuch von Delius-Klasing sind durchweg gut. Wer kann versucht sich sowas zu beschaffen.


    Problem: Mitte der 2000er wurde aus 3 Verlagen ein Verlag gemacht und die Lektüren wurden ab dann ganz abstrus nach dem Baukastensystem zusammengestellt. Die Idee der Rationalisierung war an sich gut, aber der Bezug zum Objekt und dem Fachwissen fehlte. Von den Verknüpfungen der Baukästen du den Modellen mal ganz zu schweigen. Es wurden billige Aushilfs-Redakteure angestellt, die weniger Auto-Wissen als manch einer Hier im Forum hatten und für die grundsätzlich nur ein Bautyp in einem Modell verbaut wurde. Da wurde dann die spätere Ausnahme oder Entwicklung zur Regel. Kontakt zum Objekt hatten die nie, und das wurde ihnen auch nicht bezahlt. Ebenso waren Recherchen unerwünscht.


    Und ja, eine Mitschuld trifft auch die Autobauer, die Unterlagen nicht mal nach 30 Jahren offiziell freigeben. Man will es ja gar nicht geschenkt haben, sondern vielleicht auch kaufen können- aber nicht mal das bringen die fertig. Zu jeder Bohrmaschine gibt es eine Explosionszeichnung- nur bei Autos ist das Illegal und unerwünscht. Von den neueren Betriebsanleitungen will ich gar nicht erst reden....

    Rechtsbehelfsbelehrung: Die Niederschrift von Tipps geschieht aus bestem Wissen und Gewissen. Sollten sich dennoch einmal Fehler eingeschlichen haben,so haftet der Ratgeber für eventuell entstehende Schäden nicht. Irrtümer vorbehalten.

  • #48

    Wer kann versucht sich originale Werkstattliteratur der Hersteller zu beschaffen...

    Das würde ich unterschreiben.


    Denn das ist heute in Zeiten der Internetplattformen überhaupt kein Problem mehr, nachdem in den letzten 30 Jahren die Hälfte aller Markenwerkstätten in Deutschland geschlossen hat.

  • #49

    Alles gut Strahi. Mein Onkel hat das damals bei meinem Astra F Cabrio aus so gemacht. Wenn du das mit Schraubstock machst, wirst du aufgrund der Hebelwirkung auch ein hohes Drehmoment bekommen. Es ist auch immer ein Unterschied zw. Theorie und Praxis.


    Wer zieht schon nach dem Reifenwechsel nach 500 km die Schrauben nochmal nach.


    Zum Thema Profis, wenn ich sehe, weiß manche Fachwerkstätte für eine Arbeit abliefern. Bei meinem Astra F Cabrio haben die die Mutter vom Dämpfer so bearbeiten, dass sie total vermackt haben und ich in einer anderen Werkstatt einen neuen Dämpfer einbauen musste.


    Was ich wirklich nicht verstehe, ist das es Leute in diesem Forum geben, die immer nur negative oder besserwissere Kommentare raushauen, ohne selbst produktiv an der Diskussion teilzunehmen.


    Ich weiß nicht, wie man daraufkommt, dass hier nur Profis unterwegs sein sollten. Ich glaube das dann ein Forum nicht nötig wäre.


    Traurig bin ich über den Spritpreise aber das schon lange. :)

  • #50

    Genauso schaut es aus, wo ich viel auf Außenmontage war (z.Bs. LKW´s auf der Autobahn instand setzen) ist zwar schon über 20 Jahre her, aber wenn ich da immer auf Spezialwerkzeug gewartet hätte, wären viele LKW´s nicht weiter gekommen. Da wurden z.Bs. auch mal Unterbrecherkontakte mit dem Daumennagel eingestellt, oder mit einem dünnen Karton, weil man keine Fühlerlehre mit hatte, ein Profi zeichnet nicht dadurch aus ins gut gefüllte Werkzeugregal zu greifen, sondern ein Profi zeichnet sich auch Alternativen zu finden, die aus Scheiße Gold machen können.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man Morgens davor steht und angst hat, es aufzuschliessen. Zitat: Walter Röhrl
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